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Die deutsche Sprache

Урок 6. Немецкий язык 10 класс ФГОС

Этот видеоурок раскроет понятие «немецкий язык» и расскажет о значении и истории слова „deutsch“. Дети узнают, как развивался немецкий язык и его диалекты. Кроме того, они узнают некоторые интересные факты о немецком языке.

Конспект урока "Die deutsche Sprache"

Die deutsche Sprache

Heute lernen wir:

-         den Begriff „die deutsche Sprache“;

-         die Bedeutung und die Geschichte des Wortes „deutsch“;

-         die historische Entwicklung der deutschen Sprache;

-         die Information über die deutschen Mundarten;

-         interessante Fakten über Deutsch.

Weltweit gibt es etwa 6000 verschiedene Sprachen. Viele von ihnen sind leider vom Verschwinden bedroht. Die Sprache mit meisten Muttersprachlern ist Chinesisch mit ca. 375 Millionen Menschen. Die meist gesprochene Sprache der Welt ist allerdings Englisch mit rund 1,5 Milliarden sprechenden Menschen.

Aber auch Russisch und Deutsch sind in der Top 10 meistgesprochenen Sprachen der Welt vertreten. Zudem werden diese Sprachen von vielen Menschen als Fremdsprachen gelernt.

Zirka 155 Millionen Menschen auf der Welt sprechen Deutsch. Außer Deutschland wird die Sprache Goethes im Elsass, Liechtenstein, Lothringen, Luxemburg, Teilen Namibias, Österreich, Ostbelgien, in der Schweiz und Südtirol gesprochen.

Was ist die „deutsche Sprache“?

Unter dem Begriff „deutsche Sprache“ wird heute die auf der Grundlage von mittel-deutschen und oberdeutschen Mundarten entstandene deutsche Standardsprache (Standard-Hochdeutsch) verstanden.

Dazu gehören auch einige Mundarten der kontinentalwestgermanischen Dialekte, die ganz oder teilweise von dieser überdacht werden.

Woher kommt das Adjektiv „deutsch“?

Das Adjektiv „deutsch“ kommt vom althochdeutschen „diutisk“ und bedeutete zunächst „volkstümlich“, „zum Volke gehörig“. Das Adjektiv „deutsch“ bezog sich auf die Sprache des Volkes. Und die Sprache der Kirche und der Gelehrten war Latein. Ein Deutscher war jedermann, der diese „Volkssprache“ sprach, und der Deutsche bezieht also seine Identität aus dieser „Sprache des Volks“.

Die Germanische Sprachfamilie

Die Sprache ist das wichtigste Mittel der Verständigung unter den Menschen. Sie entstand mit der Herausbildung der Arbeit und mit der Entwicklung des Denkens.

Manche Sprachen weisen bestimmte Gemeinsamkeiten in ihrem grammatischen Aufbau und in ihrem ältesten Wortbestand auf. Solche Sprachen werden als verwandte Sprachen bezeichnet.

Die deutsche Sprache gehört zu der germanischen Sprachfamilie. Dazu gehören auch Englisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch und Isländisch.

Die historische Entwicklung der deutschen Sprache

Die Geschichte der deutschen Sprache wird also seit dem Beginn der sprachlichen Überlieferung bis zur Gegenwart in folgende Perioden gegliedert:

·        Althochdeutsch (Ahd) - von 750 bis um 1050;

·        Mittelhochdeutsch (Mhd) - von etwa 1050 bis um 1350;

·        Frühneuhochdeutsch (Fnhd) - von etwa 1350 bis um 1650;

·        Neuhochdeutsch (Nhd) - von etwa 1650 bis zur Gegenwart.

Aber alles begann mit der Indoeuropäischen Ursprache. Es wird vermutet, dass das Ganze ungefähr von 5000 bis 1000 vor Christus anfing.

Diese Sprache wurde in 2 Gruppen unterteilt:

- die Westindogermanen  (zum Beispiel Kelten und Germanen);

- die Ostindogermanen  (zum Beispiel Inder und Iraner).

Da entstand das Urgermanisch, welches 4000 bis 450 vor Christus gesprochen wurde. Zu dieser Zeit entstanden die ersten germanischen Sprachen, die sich von den europäischen Sprachen herausbildeten. Außerdem gab es die erste germanische Lautverschiebung.

Mit Lautverschiebung werden bestimmte systematische Lautwandelphänomene bezeichnet, die im Laufe der Entwicklung einer Sprache auftreten können.

Daraus kristallisierte sich das Germanisch. Er wurde sich als:

·        Altnordisch,

·        Sächsisch,

·        Gotisch unterteilt.

Germanisch wurde von 450 vor Christus bis 750 nach Christus gesprochen.

Es wurde von Mund zu Mund überliefert und schon mit Runen geschrieben.

Das führte nun zum Althochdeutschen, was es aus mehreren germanischen Stammessprachen bildete und erstmalig unterscheidbar ist. Dieses passierte in der Zeit zwischen 750 bis 1050 nach Christus.

Das Althochdeutsche ist die älteste schriftlich überlieferte Sprachform der Völker, die sich als Deutsch bezeichnete. Es war nicht einheitlich, sondern bestand aus vielen Mundarten.

Das älteste Althochdeutsche-Sprachdenkmal ist das Glossar von Keron, das um 750 (770) von dem Mönch Keron in Sant-Gallen zusammengestellt war.

Das Glossar ist ein Wörterverzeichnis mit Übersetzung und Erklärungen.

Mittelhochdeutsch wurde von 1050 bis 1350 nach Christus gesprochen und ist das Ergebnis der zweiten Lautverschiebung. Dadurch wurde diese Umwandlung in verschiedenen Regionen unterschiedlich angenommen.

So entstanden drei Gruppen wie:

·        Oberdeutsch,

·        Mitteldeutsch,

·        Niederdeutsch.

In der Mittelhochdeutsch-Zeit wurde die reiche Literatur geschaffen. Die Hauptgattungen der Mittelhochdeutsch-Literatur sind:

·        das Heldenepos,

·        der Ritterroman,

·        der Minnesang (ritterliche Lyrik),

·        das Spielmannsepos.

Die Heldenepen stammen aus dem bairisch-österreichischen Sprachraum. Sie knüpfen an die altgermanischen mythischen und historischen Sagen an. Ihre Verfasser sind unbekannt.

Das bekannteste von allen ist das „Nibelungenlied“, eines der hervorragendsten mittelalterlichen deutschen Epen, das die altgermanische mythische Sage von Siegfried und die historische Sage vom Untergang des Burgunderreiches vereinigt.

Das Resultat war das frühe Frühneuhochdeutsch, welches von 1350 bis 1650 nach Christus andauerte. Im Laufe dieser Periode wurden die ersten Voraussetzungen für die Entwicklung der gemeindeutschen nationalen Literatursprache geschaffen.

Die vorherigen Mundarten entwickelten sich zur Schriftsprache, vor allem durch die Erfindung des Buchdrucks im Jahre 1450 von Johannes Gutenberg, sowie der Bibelübersetzung im Jahre 1534 von Martin Luther.

Das alles führte zum Neuhochdeutsch.

Neuhochdeutsch ist ein Terminus für die bis heute andauernde sprachgeschichtliche Periode der deutschen Sprache. Diese einheitliche Schriftsprache wurde von etwa 1650 aus der Oben- und Mitteldeutschen Mundarten herausgebildet.

Mundarten

Deutschland ist reich an Mundarten. An Dialekt und Aussprache kann man bei den meisten Deutschen erkennen, aus welchem Ort sie stammen. Manchmal fällt es den Menschen aus dem Süden Deutschlands schwer, die Menschen im Norden zu verstehen.

Die Dialekte gliedern sich in 2 obersten Kategorien: Hochdeutsch und Niederdeutsch.

Hochdeutsch gliedert sich weiter in Oberdeutsch und Mitteldeutsch. Die wichtigsten oberdeutschen Mundarten sind die bayrischen und die alemannischen.

Die mitteldeutschen Mundarten lassen sich in ostmitteldeutsche einteilen.

Das Niederdeutsche besteht zunächst aus ostniederdeutschen und niedersächsischen Dialekten.

Das ist ein Beispiel der Dialekte in Deutschland. Schaut den Unterschied zwischen den Sätzen:

Heinrich, geh vom Bürgersteig, da kommt eine Dame. (So lautet der Satz deutsch).

Und jetzt ist dieser Satz auf Dialekten:

Hinneck, ga vonn Bürgersteig, dor kummt ne Frow.

Ejh, Heinrich, jeh vom Bürjerschteich runter, da kommt Eene.

Heiner, geh na a wengla auf d'Seidn, do kummt a feins Madla.

A her Heinrich her, paß' ä mol uff, da kommdt e Fra, gesche mol vom Bürgersteh.

Wie könnt ihr merken, es gibt nicht nur in der Aussprache, sondern auch im Wortschatz große Unterschiede.

Die interessanten Fakten über die Deutsche Sprache

1.     Ungefähr 46 Prozent aller Substantive sind weiblich. Damit liegt der Artikel „die“ klar vor „der“ (34 Prozent) und „das“ (20 Prozent).

2.     Das längste Stichwort im Duden ist „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“.

Das sind ganze sechsunddreißig Buchstaben! Auf Platz zwei landet mein großer Liebling, die „Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft“. Das ist einfach nur herrlich…

3.     Deutsch besteht aus rund 300 000 Wörtern.

4.     Jährlich kommen rund 1000 neue Wörter dazu. 3,7 % dabei sind die Wörter aus Englischem.

5.     Im 13. Jahrhundert konnte man das Wort „haben“ in 20 verschiedenen Formen schreiben: haben,hauen, haven, hawen, habben, habin, hauin, habn, habn, habein, habm, habent, habe, heben, hebben,han, hane, hain, hayn, hen.

6.     Am meisten verwendet man die Buchstabe „E“.

7.     Ein deutsches Wort ist mindestens 11 Buchstaben lang.

8.     Die Brüder Grimm haben 1838 in Berlin das Deutsche Wörterbuch begonnen.

Deutsch, als eine der Sprachen der germanischen Sprachgruppe, gehört zur indogermanischen Sprachfamilie und hat ihren Ursprung in der hypothetischen indogermanischen Ursprache.

Heute ist die deutsche Sprache in der Top 10 meistgesprochenen Sprachen der Welt vertreten. Es wird von vielen Menschen als Fremdsprache gelernt.

Etwa 155 Millionen Menschen auf der Welt sprechen Deutsch.

Deutsch ist heute eine der wichtigsten Sprachen der Welt, die Sprache, in der man Beziehungen auf vielen Gebieten der Kultur und auch der Wissenschaft anknüpft.

Es ist bekannt, dass das Erlernen einer Fremdsprache nicht leicht ist. Es ist ein langwieriger und komplizierter Prozess, der viel Zeit und Kraft kostet. Aber in der heutigen Zeit ist es sehr wichtig Fremdsprachen zu beherrschen.

Lernt Deutsch!

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