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Konjunktiv

Урок 35. Немецкий язык 10 класс ФГОС

Фёдор Иванович Тютчев в истории литературной Германии играет немаловажную роль, ведь он 22 года прожил в Мюнхене, где не только работал, но и писал свои стихи на немецком и русском языках. Этот видеоурок познакомит учеников с биографией русского поэта и его творчеством. Они прослушают отрывки из его стихотворений, а также узнают интересные факты из его жизни. В конце видео при помощи теста можно проверить, насколько хорошо дети усвоили урок!

Конспект урока "Konjunktiv"

Guten Tag!

Heute besprechen wir folgende Themen:

1. Konjunktiv I

·                   Bildung

·                   Verwendung

2. Konjunktiv II

·                   Bildung

·                   Verwendung

3. Der Unterschied zwischen Indikativ und Konjunktiv.

Fangen wir an.

Es gibt 2 Arten des Konjunktivs:

·                   Konjunktiv I

·                   Konjunktiv II

Konjunktiv I

Wir brauchen das Konjunktiv I, wenn es um indirekte Rede geht (Berichten, was jemand anderes gesagt hat). Konjunktiv I verwendet man meist in schriftlicher Form.

Die Bildung des Konjunktivs I im Präsens

Direkte Rede:

Hans: „Ich bin sehr müde“.

Indirekte Rede:

Hans sagt, er sei sehr müde.

Und noch ein Beispiel,

Direkte Rede:

Markus: „Ich habe Kopfschmerzen“.

Indirekte Rede:

Markus sagt, er habe Kopfschmerzen.

Also, ihr seht: Wenn jemand etwas in der direkten Rede sagt und eine andere Person diese Aussage in einer Erzählung wiederholt, spricht man von der „indirekten Rede“ und verwendet Konjunktiv I.

Bildung des Konjunktivs I Präsens

Der Konjunktiv I wird aus dem Verbstamm gebildet. Der Verbstamm wird vom Infinitiv abgeleitet ohne die Endung -en. Zum Verbstamm werden noch für den Konjunktiv die typischen Endungen angehängt:

Singular

Plural

Ich           -e

Wir       -en

Du           -est

Ihr         -et

Er/sie/es  -e

Sie/sie   -en

Zum Beispiel, das regelmäßige Verb spielen.

 

Indikativ Präsens

Konjunktiv Präsens

ich

spiele

spiele

du

spielst

spielest

Er/sie/es

spielt

spiele

wir

spielen

spielen

ihr

spielt

spielet

sie

spielen

spielen

Das war die regelmäßige Bildung. Es gibt auch eine unregelmäßige Bildung. Zum Beispiel das Verb lesen. Der Stamm des Verbs lesen ist les-.

 

Indikativ Präsens

Konjunktiv Präsens

ich

lese

lese

du

liest

lesest

Er/sie/es

liest

lese

wir

lesen

lesen

ihr

lest

leset

sie

lesen

lesen

Also, starke Verben waren dieselben, die ihren Stamm in der 2. und 3. Person Singular, im Indikativ geändert haben.

Das Konjunktiv I des Verbs „sein“ und „haben“.

Das unregelmäßige Verb „sein“:

 

Indikativ Präsens

Konjunktiv Präsens

ich

bin

sei

du

bist

seiest

Er/sie/es

ist

sei

wir

sind

seien

ihr

seid

seiet

sie

sind

seien

Das unregelmäßige Verb „haben“:

 

Indikativ Präsens

Konjunktiv Präsens

ich

habe

habe

du

hast

habest

Er/sie/es

hat

habe

wir

haben

haben

ihr

habt

habet

sie

haben

haben

Das unregelmäßige Verb „werden“:

 

Indikativ Präsens

Konjunktiv Präsens

ich

werde

werde

du

wirst

werdest

Er/sie/es

wird

werde

wir

werden

werden

ihr

werdet

werdet

sie

werden

werden

Das Modalverb „können“:

 

Indikativ Präsens

Konjunktiv Präsens

ich

kann

könne

du

kannst

könnest

Er/sie/es

kann

könne

wir

können

können

ihr

könnt

könnet

sie

können

können

Besonderheiten bei der Bildung:

a) keine Umlautbildung:

(Indikativ) er schläft – er schlafe (Konjunktiv I)

b) Bei der Bildung des Konjunktivs I im Präsens Aktiv sind stets nur die 2. Person Singular und Plural sowie die 3. Person Singular von entscheidender Bedeutung. Die restlichen drei Formen unterscheiden sich nicht vom Indikativ. 

Verwendung:

Man verwendet Konjunktiv I:

a) in der indirekten Rede:

Er sagt, er habe Kopfschmerzen.

b) als Hinweis in der Mathematik oder beim Kochen:

Man zeichne die Strecke.

Man nehme 100 Gramm Butter.

c) in Wunschsätzen:

Möge er in Ferien ruhen!

DIE BILDUNG DES KONJUNKTIVS I IN DEM PRÄTERITUM, PERFEKT UND PLUSQUAMPERFEKT

Es gibt nur eine Vergangenheitsform im Konjunktiv I. Es heißt, dass es für alle 3 Zeiten, die wir im Indikativ für das Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt verwenden, im Konjunktiv nur eine einzige Zeit das Perfekt Konjunktiv I gibt.

Beispiel:

Präteritum: Er ging nach Hause.

Perfekt: Er ist nach Hause gegangen.

Plusquamperfekt: Er war nach Hause gegangen.

Und für alle 3 Zeiten gibt es nur eine Variante des Konjunktivs I Perfekt. Es lautet so:

Er sei nach Hause gegangen.

Der Konjunktiv in der Zukunft

Grundform Futur:  wird schreiben

Konjunktiv: werde schreiben

Also, der Konjunktiv in der Zukunft bildet man mit der Konjunktivform „werden“ + Infinitiv des Verbs

Bildung des Konjunktivs I im Perfekt

Der Konjunktiv I bildet man mit den Konjunktivformen der Hilfsverben haben und sein und dem Vollverb des Partizips II.

Bildung mit Hilfsverb „sein“:

Beispiel: gehen

Ich sei gegangen

Du seiest gegangen

Er/sie/es sei gegangen

Wir seien gegangen

Ihr seiet gegangen

Sie/sie seien gegangen

Und jetzt die Bildung mit dem Hilfsverb „haben“:

Beispiel: schreiben

Ich habe geschrieben

Du habest geschrieben

Er/sie/es habe geschrieben

Wir haben geschrieben

Ihr habet geschrieben

Sie/sie haben geschrieben

Anwendungsbeispiel, indirekte Rede:

Direkte Rede:

Präteritum: Er sagte: „Ich hatte Geburtstag.“

Perfekt: Er sagte: „Ich habe Geburtstag gehabt.

Plusquamperfekt: Er sagte: „Ich hatte Geburtstag gehabt.“

In der indirekten Rede gibt es 2 Möglichkeiten diesen Satz zu bilden:

Konjunktiv I:

1) Beispiel:  Er sagte, er habe Geburtstag gehabt.

(indirekte Rede; da ein uneingeleiteter Nebensatz vorhanden ist, steht das konjugierte Verb ausnahmsweise nicht am Schluss des Teilsatzes);

2) Mit der Konjunktion „dass“ am Anfang des Nebensatzes. Er sagte, dass er Geburtstag gehabt habe.

Setzt die Verben im Konjunktiv I

1. Es lebe die Revolution! („Es“ – dritte Person Singular, die typische Konjunktiv Endung für diese Person ist -e. Also, „es lebe“) Dieser Satz ist in der Gegenwart geschrieben.

2. Man nehme 4 Eier, 100 g Mehl und 250 g Zucker. („Man“ dritte Person Singular, die typische Konjunktiv Endung ist -e. „Man nehme.“) Dieser Satz ist in der Gegenwart geschrieben.

3. Sie dachte, ihr seiet ein Paar gewesen.

Dieser Satz ist in der Vergangenheit geschrieben. („ihr“ ist zweite Person Plural, die typische Konjunktiv Endung ist -et. Also, das Verb sein im Perfekt ist sein + die Endung -et und das Partizip II.

4. Er habe viel draußen gespielt.

KONJUNKTIV II

Konjunktiv II wird meistens verwendet, um über hypothetische Situationen zu sprechen und wird mehr als Konjunktiv I beim Sprechen verwendet. Der Konjunktiv II hat dieselben Endungen wie der Konjunktiv I, aber mit dem Unterschied das der Konjunktiv II mit dem Präteritumstamm gebildet wird.

Also, wann verwenden wir den Konjunktiv II?

I. Immer dann, wenn wir uns etwas wünschen oder träumen.

1) Ich wünschte, es wäre schon das Wochenende, denn dann müsste ich nicht in die Schule gehen.

Aber heute ist nicht das Wochenende, heute ist nur Montag und ich muss in die Schule gehen.

2) Ich wünschte, ich hätte einen reichen Ehemann.

Aber mein Ehemann ist nicht reich, er ist Arbeiter von Beruf und bekommt nicht viel Geld.

3) Ich hätte jetzt große Lust einen neuen BMW zu kaufen.

Das bedeutet, dass ich den Wunsch habe einen neuen BMW zu kaufen. Aber es ist unmöglich. Ich habe nicht genug Geld dafür.

4) Ich könnte doch jetzt bei dir sein.

Aber du bist jetzt weit weg und wir können leider nicht zusammen sein.

Es gibt auch die Verben die im Konjunktiv stehen können.

Ich läge jetzt lieber irgendwo am Strand anstatt im Unterricht zu sitzen.

Da endet sich das Verb liegen und wird zu lägen.

II. Man verwendet auch Konjunktiv II, wenn man besonders höflich und nett sein möchte.

Ohne Konjunktiv:

Kannst du mir bitte dieses Buch geben?

Mit Konjunktiv:

Könntest du mir bitte dieses Buch geben?

Ohne Konjunktiv:

Bringst du mir ein Glas Wasser?

Mit Konjunktiv:

Würdest du mir ein Glas Wasser bringen?

Die Bildung in der Gegenwart/Präsens

Es gibt 2 Möglichkeiten, den Konjunktiv II zu bilden:

1) würde + Infinitiv

Mein Freund würde nicht ohne Geld ins Geschäft gehen.

2) Präteritumstamm + die typischen Endungen des Konjunktivs I

Luisa wäre gern eine Doktorin.

Die Konjugation der 3 Hilfsverben haben, sein und werden.

haben

Ich hätte

Du hättest

Er/sie/es hätte

Wir hätten

Ihr hättet

sie hätten

sein

Ich wäre

Du wärest

Er/sie/es wäre

Wir wären

Ihr wäret

sie wären

werden

ich würde

du würdest

er/sie/es würde

wir würden

ihr würdet

sie würden

Bildung mit Umlaut

Zum Beispiel:

Präteritumstamm: nahm

Merkt euch!

Bei den unregelmäßigen Verben bekommen die Vokale a,o,u im Präteritumstamm den Umlaut.

Also nahm – nähm

Ich nähme

Du nähmest

Er/sie/es nähme

Wir nähmen

Ihr nähmet

Sie nähmen

Bildung bei regelmäßigen Verben

Der Präteritumstamm + die typische Konjunktivendung

Das Präteritum im Indikativ ist gleich wie der Konjunktiv II.

Ich kochte

Du kochtest

Er/sie/es kochte

Wir kochten

Ihr kochtet

Sie kochten

Präteritum Konjunktiv II

Ich wäre an deiner Stelle nicht so traurig.

Sie wünschte, sie wäre jetzt auf einer unbewohnten Insel.

Er hätte am liebsten ein großes Aquarium mit vielen kleinen Fischen.

Sie würden gerne nach Hause gehen.

Konjunktiv in Verbindung mit den Modalverben

Die Modalverben bilden den Konjunktiv II der Vergangenheit mit dem Hilfsverb haben im Konjunktiv II sowie einem „doppelten Infinitiv“. Das Modalverb wird an das Satzende gestellt.

Hätten + Infinitiv + Modalverb im Infinitiv

Präteritum: Maria musste gestern einen Kuchen backen.

Perfekt: Maria hat gestern einen Kuchen backen müssen.

Konj.II mit Modalverb: Maria hätte gestern einen Kuchen backen müssen.

Mit Konjunktiv II verlassen wir die reale Welt und widmen uns der irrealen Welt. Die irreale Welt ist das Reich der Phantasien, der Vorstellungen, der Wünsche, der Träume, der irrealen Bedingungen und Vergleiche, aber auch der Höflichkeit. Also, die Sachen, die nicht real sind und nicht existieren, werden mit dem Konjunktiv II gebildet.

Indikativ = reale Welt

Ich kann nicht ohne Brille lesen.

Ich habe keine Freunde.

Ich bin immer allein.

Konjunktiv II =Traumwelt, nicht real

Könnte ich doch ohne Brille lesen.

Hätte ich doch einige Freunde.

Wäre ich doch nicht immer alleine.

Und jetzt die Situation.

Ralf hat heute Prüfung in Mathe.

Aber er passt nicht auf. Er hat seine Hefte mit den Regeln verloren.

Er ist traurig und denkt sich:

Jetzt macht das Video stopp und macht diese Übung selbst.

Wenn ich doch nicht _________(viel Computer spielen)!

Wenn ich doch _________ (mein Heft finden)!

Wenn ich doch _________ (die Regeln lesen)!

Wenn ich doch __________(nach dem Heft mit Regeln meine Freunde fragen)!

… dann hätte ich bestimmt Prüfung in Mathe bestanden.

Wenn ich doch nicht viel Computer gespielt hätte.

Wenn ich doch mein Heft gefunden hätte.

Wenn ich doch die Regeln gelesen hätte.

Wenn ich doch nach dem Heft mit Regeln meine Freunde gefragt hätte, dann hätte ich bestimmt Prüfung in Mathe bestanden.

Oft ist der Konjunktiv gleich wie der Indikativ.

Indikativ: Wir fahren!

Konjunktiv: Er sagt, dass wir fahren.

Wenn der Konjunktiv I gleich dem Indikativ ist, dann verwenden wir Konjunktiv II.

Er sagt, dass wir fahren. → Er sagt, dass wir fuhren.

Wenn der Konjunktiv II gleich dem Indikativ ist, dann kann man Konjunktiv mit würde anzeigen.

Er sagt, dass wir fuhren. → Er sagt, dass wir fahren würden.

Und jetzt eine kurze Zusammenfassung.

Verwendung:

Der Konjunktiv I wird in der indirekten Rede verwendet.

Der Konjunktiv II drückt einen Wunsch, Bedingung und Höflichkeit aus.

Bildung:

Der Konjunktiv I wird von einem Verbstamm und der Konjunktivendung gebildet.

Diese Endungen werden auch zu den Konjunktiv II verwendet, mit dem Unterschied das der Konjunktiv II mit dem Präteritumstamm gebildet wird.

Achtung: Der Präteritumstamm entspricht immer der dritten Person Singular Indikativ.

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