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Der Text. Funktionalstile

Урок 3. Подготовка к ЕГЭ по немецкому языку. Часть 2

Этот урок знакомит учеников с понятием «текст», рассказывает о классификации текстов, функциях и признаках текста. Также видео описывает стили речи и их особенности.

Конспект урока "Der Text. Funktionalstile"

Heute lernen wir:

- den Begriff „Text“,

- eine Textklassifikation,

- Textfunktionen,

- Merkmale eines Textes,

- Funktionalstile und ihre Merkmale.

Der Text

Das Wort ist die wichtigste Einheit der Sprache. Aus Wörtern werden Wortgruppen und Sätze gebildet. Aber nur der Text ermöglicht in vollem Maße die menschliche Kommunikation, denn wir kommunizieren durch Texte.

Das Wort „Text“ kommt aus lateinischer Sprache und bedeutet „weben“, „flechten“.

Ein Text ist eine Folge von Sätzen und Äußerungen, die miteinander zusammenhängen oder – wie die Übersetzung zeigt –, „miteinander verwoben“ sind.

Im nichtwissenschaftlichen Sprachgebrauch ist ein Text eine abgegrenzte, zusammenhängende, meist schriftliche sprachliche Äußerung.

Im weiteren Sinne ist ein Text auch nicht geschriebene, aber schreibbare Sprachinformation (beispielsweise eines Liedes, Films oder einer improvisierten Theateraufführung).

Texte sind mündliche oder schriftliche Ergebnisse von Kommunikation.

Mündlicher Text wird in verschiedenen Kommunikationsformen geäußert. Das sind, zum Beispiel: Rede, Diskussion, Referat, Rollenspiel, Interview, Rundgespräch.

Sprachhandlungen können als direkte und indirekte dargestellt werden.

Schriftlicher Text ist an die geschriebene Sprache gebunden. Man unterscheidet hier:

·        Sach- und Gebrauchstexte (z.B. ein Geschäftsbrief, ein Antrag oder eine Bewerbung),

·        literarische Texte (wie z.B. eine Fantasiegeschichte oder eine Bildergeschichte).

Grundsätzlich verfolgen Texte eine gewisse Absicht. Außerdem handeln sie meistens von einem bestimmten Thema und ergeben in der Regel einen Sinn. Sowohl mündliche als auch schriftliche Texte haben als allgemeine Zielsetzung eine gemeinsame Verständigung zu einem bestimmten Thema.

Textfunktionen

Textfunktionen sind die vorherrschende Aufgabe eines Textes im sprachlichen Handeln, seine beabsichtigte Wirkung auf die Zuhörer oder Leser und seine tatsächlich eintretenden Folgen. So unterscheidet man die nächsten Textfunktionen:

Textmerkmale

Jeder Text hat einige Merkmale. Das sind:

1. Grammatischer Zusammenhalt.

Die Wörter und Sätze sind voneinander abhängig. Diese Abhängigkeit basiert auf grammatischen Formen und Konventionen und ist hauptverantwortlich für die Erschließung von Bedeutung und Sprachgebrauch.

Schauen wir ein Beispiel. Das ist ein Märchen „Drei Schmetterlinge“:

Es waren einmal drei Schmetterlinge: ein weißer, ein gelber und ein roter.

An einem schönen Frühlingstag tanzten und spielten sie über der großen Wiese und gaukelten von Blüte zu Blüte. Sie waren so in ihr Spiel vertieft, dass sie gar nicht merkten, dass dunkle Wolken aufzogen und die Sonne verdunkelten.

Wir sehen hier Pronomen, Verben in gleichen Zeitformen.

2. Zusammenhang. Die Sätze stehen in einem Text in der bestimmten Reihe. Wenn sie fehlt, gibt es keine Logik. Zum Beispiel:

Sie waren so in ihr Spiel vertieft, dass sie gar nicht merkten, dass dunkle Wolken aufzogen und die Sonne verdunkelten. An einem schönen Frühlingstag tanzten und spielten sie über der großen Wiese und gaukelten von Blüte zu Blüte. Es waren einmal drei Schmetterlinge: ein weißer, ein gelber und ein roter.

Es ist unverständlich und nicht logisch.

Und so ist der Text verständlich:

Es waren einmal drei Schmetterlinge: ein weißer, ein gelber und ein roter.

An einem schönen Frühlingstag tanzten und spielten sie über der großen Wiese und gaukelten von Blüte zu Blüte. Sie waren so in ihr Spiel vertieft, dass sie gar nicht merkten, dass dunkle Wolken aufzogen und die Sonne verdunkelten.

3. Informativität. Jeder Text trägt einige Information.

Egal, ob ihr einen Roman lest, eine Hausaufgabe macht oder etwas im Wikipedia surft.

Manchmal ist die Information so interessant, dass man schneller lesen will.

Es waren einmal drei Schmetterlinge: ein weißer, ein gelber und ein roter.

An einem schönen Frühlingstag tanzten und spielten sie über der großen Wiese und gaukelten von Blüte zu Blüte. Sie waren so in ihr Spiel vertieft, dass sie gar nicht merkten, dass dunkle Wolken aufzogen und die Sonne verdunkelten.

Was geht es weiter?

4. Ganzheit. Der Text wird als Ganzes wahrgenommen. Also, er hat ein Thema und Ziel und soll vollständig sein.

Plötzlich blitzte und donnerte es, und die ersten Regentropfen fielen.

Die drei Schmetterlinge mussten schnell Schutz vor dem Regen suchen. Sie flogen zu einer weißen Lilie und sagten: „Nimm uns bitte in Schutz, sonst werden wir ganz nass!“

Die Lilie antwortete: „Den weißen Schmetterling will ich gerne aufnehmen.

Aber den roten und den gelben Schmetterling nicht.“ Da sagte der weiße

Schmetterling: „Ohne meine Freunde will ich auch nicht bei dir bleiben.“

Und zusammen flogen sie weiter.

Sie kamen zu einer gelben Tulpe und fragten sie: „Willst du uns bei dir aufnehmen?“

Die Tulpe antwortete: „Den gelben Schmetterling, der so aussieht wie ich, nehme ich gerne auf. Aber den weißen und roten mag ich nicht.“ Da wollte der gelbe auch nicht bleiben, und sie flogen zusammen weiter.

Inzwischen regnete es schon stärker und die Schmetterlinge konnten kaum noch fliegen. Da kamen sie zum roten Klatschmohn und fragten ihn: „Willst du uns bei dir aufnehmen?“

Der antwortete: „Den roten Schmetterling nehme ich gerne auf. Aber für den weißen und den gelben habe ich keinen Platz.“

Da sagten die Schmetterlinge: „Dann wollen wir lieber zusammen nass werden!“

Das hörte die Sonne hinter den Wolken. Ihr taten die drei Freunde, die so fest zusammenhielten, leid. Sie schichte ihre Strahlen aus, die die Wolken durchbrachen und den drei Schmetterlingen ganz schnell die Flügel trockneten. Über der Blumenwiese spannte sich ein wundervoller Regenbogen.

Vor Freude tanzten die drei für die Sonne ihren schönsten Schmetterlingstanz.

5. Gliederung. Der Text kann sich in Sätze, Absätze, Kapitel, Abschnitte, Bände gliedern.

6. Der Text hängt immer von einer Situation ab.

Zum Beispiel, der Schüler sagt nicht „Hurra!“, wenn er eine Kontrollarbeit schlecht geschrieben hat.

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Funktionalstile

In Texten drücken die Menschen ihre Gedanken, Wünsche, Träume, Bedürfnisse u. a. aus. Jeden Gedanken kann man mit unterschiedlichen sprachlichen Mitteln zum Ausdruck bringen. So entstehen Texte verschiedener Funktionalstile, die durch eine Liste von besonderen Merkmalen charakterisiert sind.

So existieren die nächsten Funktionalstile:

1. Stil der Alltagsrede

Stil der Alltagsrede wird auch Alltagsstil oder Umgangssprachstil genannt.

Seine Hauptfunktion ist die sprachliche Gestaltung des alltäglichen Sprachverkehrs in der nicht offiziellen Sphäre der gesellschaftlichen Kommunikation. Die Erscheinungsformen des Alltagsstils sind vorwiegend umgangssprachlich genormt.

Man kann folgende Erscheinungsformen dieses Stils nennen:

Eine große Rolle spielt die Sprechsituation und die nicht sprachlichen Mittel: Mimik, Gestik, die Reaktion des Gesprächspartners, sowie Betonung, Pausen, Sprechtempo.

Die Merkmale des Stils der Alltagsrede sind:

1. Konkretheit,

2. Ungezwungenheit

3. emotionale Expressivität,

4. Subjektivität

5. Knappheit des Ausdrucks.

Hier ist ein Beispiel:

- Du weißt doch, dass es alte Filme gibt und neue…

- Hm.

- Welche findest du besser?

- Ich? Äh… Tja, also, ich weiß nicht.

- Aber du hast doch beide gesehen? Die alten und die neuen?

- Ja, schon.

- Und du weißt nicht, welche du am besten findest, obwohl du beide gesehen hast?

- Na ja, eigentlich bin ich ja der Meinung, dass… äh… die alten sind besser.

2. Amtsstil oder Stil der öffentlichen Rede

Die soziale Funktion dieses Stils ist die Ermöglichung der offiziellen Verständigung zwischen den offiziellen Behörden, öffentlichen Organisationen und der Bevölkerung. Der offizielle Stil ist in Amtsdokumenten, offiziellen Mitteilungen, Vorträgen, Ansprachen, Gesetzbüchern, Verordnungen gebraucht.

Der Amtsstil ist durch folgende Stilzüge gekennzeichnet:

·        Unpersönlichkeit und Sachlichkeit,

·        gedrängte Kürze,

·        streng literarische Form,

·        leichte Fassbarkeit.

In solchen Texten verwendet man:

- Schablonen und Klischees, spezielle Lexik, Termini, amtliche Formulierungen,

- bestimmte Verben;

- Pronominaladverbien.

Ein Beispiel eines offiziell-sachlichen Textes:

3. Stil der Wissenschaft

Der wissenschaftliche Text vermittelt die Erkenntnisse. Dieser Stil wird durch Sachlichkeit und Logik, Klarheit und Fassbarkeit charakterisiert.

Zum Stil der Wissenschaft gehören das gesamte wissenschaftliche und technische Schrifttum sowie wissenschaftliche Vorlesungen und Vorträge. Zu dem Stil der Wissenschaft gehören auch Annotationen, Referate, Resümees, Lehrbücher.

Charakteristisch für den Stil der Wissenschaft sind:

·        Logik;

·        Sachbezogenheit;

·        Genauigkeit,

·        Klarheit;

·        Fassbarkeit;

·        Abstrahierung;

·        Überzeugungskraft.

Es wird eine große Anzahl von Passivkonstruktionen und auch viele Termini gebraucht.

Ein Beispiel:

4. Publizistischer Stil oder Stil der Presse und Publizistik

Die soziale Funktion dieses Stils ist die Informierung und Beeinflussung (Agitation und Propaganda). Der Zeitungsstil informiert die Massen über alles Neue, über aktuelle Ereignisse in der Politik, im Gesellschaftsleben in aller Welt.

Typisch für den Stil der Presse und Publizistik ist der Gebrauch

- der Zeitungsklischees,

- der Fremdwörter, Neologismen, Modewörter, emotional gefärbte Lexik.

- der Namen von Zeitgenossen, Orts- und Zeitangaben, Titel von Organisationen, Ziffern, Daten, Zitate.

Ein Beispiel:

5. Belletristischer Stil oder der Stil der schönen Literatur

Die gesellschaftliche Funktion der schönen Literatur besteht darin, durch ästhetische Einwirkung, durch künstlerische Bildhaftigkeit die Wirklichkeit widerzuspiegeln.

Die Besonderheit des Stils besteht darin, dass es der einzige Stil ist, in dem alle Redearten vertreten sind: Autorensprache, direkte, indirekte, erzählte und erlebte Rede.

Der künstlerische Text ist auf die sinnliche Abbildung (Emotionen, Wahrnehmungen, Vorstellungen) gerichtet.

In dem literarischen Werk wird der individuelle Stil des Autors wiederspiegelt, er schafft individuelle Bilder und gestaltet sie sprachlich individuell.

Die Formen des Stils der schönen Literatur sind: Drama, Prosa, Poesie.

Ein Beispiel:

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Der Text. Funktionalstile. Kannst du jetzt diese Fragen beantworten?

1. Was ist ein Text?

2. Was gehört zu mündlichen und schriftlichen Texten?

3. Welche Funktionen hat ein Text?

4. Welche Merkmale hat ein Text?

5. Welche Funktionalstile gibt es?

6. Welche Merkmale hat jeder Funktionalstil?

Viel Erfolg!

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