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Klassische Musik in Russland

Урок 41. Немецкий язык 10 класс ФГОС

Немцы слывут музыкальной нацией, ведь именно в Германии родились многие великие композиторы человечества. Это видео познакомит учеников с самыми известными из них! Кроме того, можно будет прослушать известные во всём мире произведения немецких композиторов. Пара упражнений в конце урока поможет закрепить полученные знания.

Конспект урока "Klassische Musik in Russland"

Klassische Musik in Russland

Die klassische Musik ist in Russland sehr beliebt. Aus diesem Land stammen viele weltbekannte Komponisten: Pjotr Tschaikowski, Sergei Rachmaninow, Michail Glinka und viele andere. Ihre Klavier- und symphonischen Werke sind in der ganzen Welt bekannt und bis heute populär. Man kann sie bei Konzerten, im Fernsehen in Filmen und sogar in der Werbung hören.

Und heute lernen wir die Geschichte der klassischen Musik und die bekanntesten Komponisten in Russland kennen!

Die Geschichte der klassischen Musik beginnt im 11. Jahrhundert mit dem Kirchengesang und Volksmusik.

Kirchengesang ist eine Art der Musik in orthodoxer Kirche. Dazu gehört auch das Glockenspiel. Bei dem Kirchengesang spielte die Kliros, also Chor, eine Hauptrolle. Im solchen Kirchenchor stehen Sänger und Leser. Das waren Kinder und Erwachsene, die gute Stimme hatten.

Zu der frühen Geschichte der klassischen Musik gehört auch Volksmusik.

Die russische Volksmusik hat ihre Wurzeln im bäuerlichen Alltag. Dazu gehören Gebrauchslieder, historische Lieder und Tänze, lyrische und epische Lieder sowie die sogenannten „tschastuschki“ (= Scherzlieder).

Die Weiten des riesigen Landes und der Tiefgang der russischen Seele spiegeln sich darin wider und sind typisch für die russische Musik.

Die typischen Musikinstrumente dieser Zeit waren Balalaika, Domra, Gusli, Gudok und Kobsa. Sie spielten gewöhnlich die sogenannten „skomorochi“: die reisenden Musikanten und Spielleute.

Kennzeichnend für die russische Musik ist der schnelle Tempowechsel.

Bis zum 17. Jahrhundert existierte nur Kirchen- und Volksmusik. Die Kirche verbot andere Arten der Musik. Und die klassische Musik, die man heute kennt, kam nach Russland nur allmählich.

Unter der Herrschaft des Zaren Peters des Großen (1672–1725) wurde Russland zur Großmacht mit Geltungsanspruch, das Zarenreich öffnete sich westlichen Einflüssen. So wurden viele bekannte westliche, Komponisten in Russland eingeladen. Sie brachten die Gattung der Oper- und Konzertmusik ins Land.

In der Regierungszeit Peters des Großen war ein gesellschaftliches Theater gegründet worden.

Zur Zeit der Kaiserin Katharinas der Große (1762–1796) gingen vor allem italienische Komponisten am Hofe in St. Petersburg ein.

Manche russischen Komponisten schrieben im westlichen Stil, um ihre Melodien spielen zu werden. Einige reisten ins Ausland, um dort zu lernen. 

Die Opern mit russischem Text entstanden nur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Werke mit patriotischem Inhalt, die eine große Beliebtheit während des Krieges von 1812 genossen, seien dabei besonders hervorgehoben.

Als erster russischer Komponist gilt Michail Iwanowitsch Glinka (1804–1857).

Sein Schaffen hatte einen großen Einfluss auf alle russischen Komponisten der späteren Zeit. Seine Oper „Das Leben für den Zaren“, die von der Heldentat von Iwan Susanin erzählt, war in der Tat die erste klassische nationale Oper.

Im 19. Jahrhundert entstand in Sankt Petersburg eine Gruppe der russischen Komponisten: die Gruppe der Fünf oder das mächtige Häuflein. Ihr Ziel war die Förderung einer nationalrussischen Musik in der Nachfolge Michail Glinkas. Die Gruppe der Fünf setzte sich damit von anderen russischen Komponisten ab, die sich stärker an westeuropäischen Vorbildern orientierten.

Zu dieser Gruppe gehörten die bekanntesten russischen Komponisten Mili Balakirew, Alexander Borodin, Cesar Cui, Modest Mussorgski und Nikolai Rimski-Korsakow.

Die berühmtesten Opern der Gruppe der Fünf waren:

·        „Schneeflöckchen“ (1882);

·        „Boris Godunow“ (1874);

·        symphonische Suite „Scheherazade“ (1888).

Die Werke von Michail Glinka und der Gruppe der Fünf gründeten auf der russischen Geschichte, Volksmärchen und Volksliteratur. Sie galten als die besten Werke der Nationalromantik.

1859 gründeten die Brüder Anton und Nikolai Rubinstein (1829–1894/1835–1881) die Russische Musikgesellschaft.

Sie wollte die Musikausbildung verbessern, sowie die russische Oper und Volksmusik pflegen. Die Russische Musikgesellschaft öffnete die ersten Konservatorien in Sankt Petersburg und Moskau.

In Sankt Petersburger Konservatorium 1862 hat Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893) gelernt. Er schuf die weltbekannten Ballette „Schwanensee“, „Dornröschen“, „Der Nussknacker“.

Im Tschaikowski-Stil spielte Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873–1943), der in dem Moskauer Konservatorium lernte, wo Pjotr Iljitsch als Lehrer arbeitete. Seine bekanntesten Werke sind Tondichtungen „Prinz Rostislaw“, „Der Fels“.

Die Periode zwischen den Jahren 1900 und 2000 Jahren bezeichnet man als akademische Musik. Das 20. Jahrhundert charakterisiert man durch verschiedene und vielartige Musikstilen.

Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts kennzeichneten sich durch das Erscheinen von drei genialen und sehr unterschiedlichen Komponisten in Russland: Sergej Prokofiew (1891–1953), Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) und Igor Strawinski (1882–1971). Sie machten neue klassische Musik, die sich sehr von der vorigen unterscheidet. Zum Beispiel,

·        Ballett von Strawinski „Petruschka“;

·        Oper von Schostakowitsch  und „Leningrader Sinfonie“;

·        Oper  „Romeo und Julia“ von Prokofjew.

Die politischen Ereignisse, Kriege, Revolutionen, soziale und wirtschaftliche Probleme der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkten auf die Musik sehr aus. Es gab viele Beschränkungen und Verbote für die Musik, die geschaffen wurde.

Viele Komponisten und Musiker wurden wegen ihres Glaubens oder ihrer Nationalität in nazistische Konzentrationslager geschickt. Viele emigrierten aus ihrer Heimat und suchten sich in anderen Ländern.

Musik in der Sowjetzeit

In den sowjetischen Jahren entstand ein neues Musikgenre: heroisches Oratorium. Chorlied und Kindermusik wurden sehr populär.

Die Hauptvertreter dieser Zeit waren Komponisten, Schüler der russischen Konservatorien: Dmitri Kabalewski und Aram Chatschaturjan.

Ein besonderer Ort im Staat besetzte das Genre des Liedes. So entstanden sowjetische Massenlieder. Das ist ein Solo oder Chorlied für die Massenverbreitung im öffentlichen Leben oder im häuslichen Leben. Gewöhnlich waren das Marschen oder Hymne, die kämpferischen oder heroischen Charaktere trugen.

Starke Unterstützung bekamen in dieser Zeit verschiedene Folkloregruppen und Ensembles. Das meist bekannte Ensemble war das Alexandrow-Ensemble (der Vollname ist „Zweifach mit dem Rotbannerorden ausgezeichnetes Akademisches Gesangs- und Tanzensemble der russischen Armee „A. W. Alexandrow““).

Das ist ein russischer Soldatenchor, der 1928 in Moskau von Alexander Alexandrow, dem späteren Komponisten der Nationalhymne der Sowjetunion (heute offizielle Nationalhymne Russlands), gegründet wurde. Bis heute tritt das Ensemble auf.

Die klassische Volksmusik des 21. Jahrhunderts

Heute kann man die russische Volksmusik bedingt in mehrere Kategorien unterteilen:

·        die Orchestermusik mit Volksinstrumenten;

·        die populäre Volksmusik;

·        die Volksmusik.

Die Orchester der Volksinstrumente treten für gewöhnlich an denselben Orten auf, wie auch die Interpreten der klassischen Musik. In Moskau ist es zum Beispiel die Tschaikowsky-Konzerthalle.

Ebenfalls gut bekannt ist der Staatliche akademische russische Volkschor Pyatnizky. Seit mehr als einem Jahrhundert schenkt er seinen Hörern Begegnungen mit dem Volkslied und bewahrt behutsam und liebevoll die Volkstraditionen.

Es gibt in Russland auch spezielle Orte, wo man echte lebendige, fröhliche, lebenslustige russische Lieder kennen lernen kann. Am bekanntesten sind in dieser Branche das Theater „Russkaja Pesnja“ von Nadeschda Babkina und das Nationale Volksmusik-Theater „Solotoje Kolzo“ in Moskau.

Das Interesse an Volksmusik nimmt zu keiner Zeit ab. Das haben auch die nun weltweit berühmten Buranowskije Babuschki mit ihrem Auftritt auf der Eurovision bewiesen. Viele junge Musiker verwenden in ihrer Musik volkstümliche und ethische Motive. Auf den Bühnen der Moskauer Clubs treten oft die Musikgruppen „Iwan Kupala“, „Kalinow

Most“, „Melniza“ sowie viele andere Künstler auf.

Klassische Musik

In Russland existieren sehr viele Musikkollektive, die klassische Musik spielen. Das sind sowohl große Orchester, als auch Quartettes und Trios, welche professionelle Musikanten der Extraklasse vereinen.

Russische und ausländische Zuhörer kennen sehr gut:

·        Großes Tschaikowsky Symphonieorchester (1930);

·        das Russische Staatliche Symphonieorchester für Kinematographie (1924);

·        das Moskauer Staatliche akademische Symphonieorchester unter der Leitung von Pawel Kogan (1943);

·        das Akademische Symphonieorchester der Moskauer Philharmonie (1951);

·        das Staatliche Kammerorchester „Moskaus Virtuosen“ (1979) und viele andere Musikformationen.

Sie alle haben Gastauftritte in der ganzen Welt und treten oft auch in Moskau auf.

Die bekanntesten Komponisten des 21. Jahrhunderts sind:

·        Alexei Rybnikow (1945);

·        Mark Pekarski (1940),

·        Alla Pavlova (1952);

·        Pavel Karmanov (1970);

·        Igor Krutoi (1954),

·        Maxim Dunaewski (1945) und viele andere.

Sie schreiben Musik für Filme, Trickfilme sowie Estrade-Musik.

Die russische klassische Musik hat eine große Anzahl von Entwicklungsstufen durchlaufen. Von ihr waren die orthodoxe Kirche, Volkskunst, westliche Komponisten stark beeinflusst. Und nur am Ende des 18. Jahrhunderts hat der größte Komponist Michail Glinka russische klassische Musik geprägt und ihre weitere Entwicklung in Schwung gebracht.

Und als Ergebnis haben wir heute vielartige, ungewöhnliche, märchenhafte und wunderbare russische klassische Musik.

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