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Finalsätze

Урок 34. Немецкий язык 9 класс ФГОС

Этот урок расскажет о понятии «Finalsatz» и возможности выразить придаточные предложения цели союзами damit и um … zu. Ученики узнают об особенностях этих придаточных предложений и выполнят ряд упражнений на закрепление.

Конспект урока "Finalsätze"

Heute lernen wir:

- den Begriff „Finalsätze“;

- die Möglichkeiten, Finalsätze auszudrücken;

- die Besonderheiten der Finalsätze.

Bruder 1: „Er liest und liest… Wozu macht er das?“

Wozu liest du das?

Bruder 2: Um zu wissen, wie man einen Kaktus pflanzt.

Er liest. Er will wissen.

Er liest, um zu wissen.

Bruder 1: Und wozu willst du das wissen?

Bruder 2: Um einen Kaktus auch richtig zu pflanzen.

Bruder 1: Und wozu willst du einen Kaktus richtig pflanzen?

Bruder 2: Damit er auf meinem Computertisch steht.

Er will pflanzen. Der Kaktus steht.

Er will pflanzen, damit der Kaktus auf dem Tisch steht.

Bruder 1: Und wozu soll er dort stehen?

Bruder 2: Um die Luft sauber zu machen.

Bruder 1: Und wozu soll er die Luft sauber machen?

Bruder 2: Damit man bei dem Computersitzen besser arbeiten kann!

Bruder 1: Ich möchte auch einen Kaktus pflanzen! Machen wir das zusammen?

Bruder 2: Natürlich!

Er liest, um zu wissen.

Er will pflanzen, damit der Kaktus auf dem Tisch steht.

Das sind die Finalsätze.

Was ist ein Finalsatz?

Unter einem Finalsatz versteht man in der Grammatik einen Nebensatz, der den Zweck, die Absicht oder das Ziel des im übergeordneten Satz genannten Sachverhalts angibt.

Einfach kann man sagen, wir brauchen Finalsätze, damit wir über eine Absicht oder ein Ziel sprechen können.

Finalsatz nennt man auch Zwecksatz, Absichtssatz oder Begehrsatz.

Finalsätze beantworten die Fragen wozu? zu welchem Zweck? Mit welcher Absicht?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Finalsätze auszudrücken:

1) mit der Hilfe der Infinitivkonstruktion „um … zu“;

2) und mit der Konjunktion „damit“.

Merkt euch ein Beispiel!

Satz 1. Wir brauchen Finalsätze.

Satz 2. Wir möchten über unsere Ziele sprechen.

Frage: Wozu brauchen wir Finalsätze?

Antwort 1: Wir brauchen Finalsätze, damit wir über unsere Ziele sprechen können.

Antwort 2: Wir brauchen Finalsätze, um über unsere Ziele zu sprechen.

Beide Varianten sind möglich.

Worin liegt der Unterschied?

1. Normalerweise verwenden wir „damit“, wenn es sich um verschiedene Personen handelt:

Frage: Wozu kaufst du deiner Tochter diese Puppe?

Ziel: Sie soll wieder lachen.

Antwort: Ich kaufe meiner Tochter diese Puppe, damit sie wieder lacht.

Hier handelt es sich um verschiedene Subjekte – „ich“ kaufe ihr etwas, damit „sie“ wieder lacht.

2. „um … zu“ verwenden wir, wenn wir von einer und derselben Person sprechen:

Frage: Wozu braucht Max viel Geld?

Ziel: Er soll sein Studium finanzieren.

Antwort: Max braucht viel Geld, um sein Studium zu finanzieren.

Bei diesem Satz sprechen wir sowohl im Hauptsatz wie auch im Nebensatz von einer und derselben Person, also, von Max.

Schauen wir uns noch ein paar Beispiele an!

Frage: Zu welchem Zweck brauchst du einen Hammer?

Ziel: Wir wollen den Tisch reparieren.

Antwort: Ich brauche einen Hammer, damit wir den Tisch reparieren können.

Die Subjekte sind verschieden: „ich“ und „wir“. Deshalb verwenden wir „damit“.

Frage: Zu welchem Zweck haben wir genug Geld?

Ziel: Wir wollen ins Kino jedes Wochenende gehen.

Antwort: Wir haben genug Geld, um jedes Wochenende ins Kino zu gehen.

Die Subjekte sind gleich: „wir“. Deshalb verwenden wir die Infinitivkonstruktion „um … zu“.

Merkt euch einige Besonderheiten!

Beachtet bitte, dass bei Nebensätzen mit „um … zu“ die folgenden Modalverben nicht verwendet werden können:

sollen

wollen

mögen (möchten)

Diese Modalverben drücken schon selbst einen Zweck, eine Absicht oder ein Ziel aus.

In den meisten Fällen verwendet man das Modalverb „können“ im Nebensatz.

Wir müssen noch viel arbeiten, um uns eine Reise nach Argentinien leisten zu können.

Oder: Um uns eine Reise nach Argentinien leisten zu können, müssen wir noch viel arbeiten.

Man braucht viel Übung, um perfekt lesen und schreiben zu können.

Oder: Um perfekt lesen und schreiben zu können, braucht man viel Übung.

Macht jetzt einige Übungen!

1. Was passt zusammen?

1) Ich kaufe mir ein Auto, …

a) … damit die Schrift für ihn lesbar wird.

2) Er arbeitete viel, …

b) … um damit zur Arbeit zu fahren.

3) Er benutzt die Lupe, …

c) … um sich später ein Auto zu kaufen.

1) Ich kaufe mir ein Auto, um damit zur Arbeit zu fahren.

2) Er arbeitete viel, um sich später ein Auto zu kaufen.

3) Er benutzt die Lupe, damit die Schrift für ihn lesbar wird.

2. Bildet 2 Sätze mit „damit“ oder „um … zu“!

1) Er sieht Nachrichten. Er will immer gut informiert sein.

Hier verwenden wir die Infinitivkonstruktion „um … zu“. Hier geht es um eine und dieselbe Person.

Er sieht Nachrichten, um immer gut informiert zu sein.

Das Modalverb „wollen“ brauchen wir dabei nicht, weil ein Ziel schon ausgedrückt ist.

2) Peter organisiert den Haushalt. Uschi kann in Ruhe arbeiten.

Hier verwenden wir die Konjunktion „damit“. Hier handelt es sich um verschiedene Subjekte: Peter und Uschi.

Peter organisiert den Haushalt, damit Uschi in Ruhe arbeiten kann.

Das Modalverb „können“ lassen wir im Satz.

3) Wir sparen. Wir möchten im Sommer nach Bulgarien fliegen.

Hier verwenden wir die Infinitivkonstruktion „um … zu“. Hier geht es um eine und dieselbe Person.

Wir sparen, um im Sommer nach Bulgarien zu fliegen.

Das Modalverb „möchten“ brauchen wir dabei nicht, weil ein Ziel schon ausgedrückt ist.

4) Die Mutter schickte das Kind. Es sollte Brot kaufen.

Hier verwenden wir die Konjunktion „damit“. Hier handelt es sich um verschiedene Subjekte.

Die Mutter schickte das Kind, damit es Brot kauft.

Das Modalverb „sollen“ verwenden wir hier nicht.

Wiederholen wir!

1. Die Finalsätze gehören zur Gruppe der Nebensätze und beschreiben eine Absicht, einen Zweck oder ein Ziel.

2. Die Fragewörter dafür sind: Wozu? Wofür? Zu welchem Zweck? Mit welcher Absicht? Mit welchem Ziel?

3. Finalsätze können mit der Infinitivkonstruktion „um…zu“ oder der Konjunktion „damit“ gebildet werden.

4. „damit“ verwenden wir, wenn es sich um verschiedene Personen handelt, also, es gibt 2 Subjekte.

„um … zu“ verwenden wir, wenn wir von einer und derselben Person sprechen: in dem Satz steht ein Subjekt.

5. Die Modalverben „sollen“, „möchten“ und „wollen“ können keinen Finalsatz bilden, da sie selbst ein Ziel, einen Zweck oder eine Absicht beschreiben.

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