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Naturkatastrophen

Урок 29. Немецкий язык 11 класс ФГОС

Природный мир может быть очень опасным. Одной из причин являются природные катастрофы. Ученики познакомятся с понятием «природные катастрофы», узнают их виды и причины возникновения. Также они получат более подробную информацию о таких природных катастрофах, как землетрясения, цунами, извержения вулканов, лавины, падения метеоритов. Ребята узнают, как они возникают, и прослушают информацию о самых разрушительных стихийных бедствиях в истории человечества.

Конспект урока "Naturkatastrophen"

Die natürliche Welt kann ein sehr gefährlicher Ort sein. In jedem Teil der Welt können Naturkatastrophen auftreten, die Schäden an Eigentum, Land, Wildtiere und sogar Menschen verursachen können.

Heute erkennt ihr:

·        der Begriff „Naturkatastrophe“,

·        Arten von Naturkatastrophen,

·        ihre Ursachen.

Auch ihr bekommt Information über die nächsten Naturkatastrophen:

1.     Erdbeben.

2.     Tsunamis.

3.     Vulkane.

4.     Lawinen.

5.     Meteoriteneinschläge.

Was ist Naturkatastrophe?

Eine Naturkatastrophe ist eine natürlich entstandene Veränderung der Erdoberfläche oder der Atmosphäre, die auf Lebewesen und insbesondere den Menschen und seine Lebensweise verheerende Auswirkungen hat.

Die zu vielen Todesopfern, Verletzten und Obdachlosen führen.

Arten von Naturkatastrophen

Ursachen von Naturkatastrophen

Ursachen für eine Naturkatastrophe können unterschiedlich sein. So unterscheidet man 2 große Gruppen:

I. Natürliche Ursachen

II. Ursachen wegen wissenschaftlich-technischen Fortschritts.

Zu den natürlichen Ursachen gehören:

1. Tektonische Ursachen. Sie entstehen unterhalb der Erdoberfläche. Das sind zum Beispiel Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis.

2. Gravitätische Ursachen. Die Regel der Gravitation lautet so: Alle Körper fallen nach „unten“, das heißt in Richtung Erdmittelpunkt. So entstehen alle Arten der Massenbewegungen und Lawinen.

3. Klimatische Ursachen. Das sind alle Wetteranomalien: Hochwasser, Überschwemmungen, Stürme, Dürren, starke Regen usw.

II. Die zweite Gruppe ist Ursachen wegen wissenschaftlich-technischen Fortschritts.

Solche Naturkatastrophen provoziert der Mensch. Dazu gehören:

1. Klimawandel.

2. Wasser- und Luftverschmutzung.

3. Abfälle.

4. Vermüllung.

5. Aussterbende Tierarten.

6. Bodenerosion und viel mehr.

Alle Naturkatastrophen richten große Schäden in der Natur und an Gebäuden, Straßen, Schienen und anderen Bauwerken an. Viele Tausend Leute sterben dabei und werden obdachlos.

Oft können sich die Menschen nach einer solchen Katastrophe in den betroffenen Gebieten nicht mehr selbst helfen. Sie sind dann auf internationale Hilfe angewiesen.

Hört über die schrecklichsten Naturkatastrophen!

1. Erdbeben

Unter den Erdbeben versteht man bestimmte Schwankungen der Erdoberfläche.

Tausende von Erdbeben passieren jeden Tag, aber die meisten von ihnen sind so schwach, dass wir sie praktisch nicht merken. Aber deren Stärke kann auch Katastrophen hervorrufen, wobei ganze Berge zusammenbrechen und ganze Städte von der Oberfläche der Erde verschwinden.

Erdbeben entstehen vor allem durch dynamische Prozesse im Erdinneren. Die riesigen tektonischen Platten wandern im Innern der Erde. Manchmal stoßen sie miteinander. Der Druck ist dann so groß, dass es zu einem Bruch kommt. Die Spannungen entladen sich in einem Beben.

Der Ausgangspunkt des Erdbebens wird Epizentrum genannt.

Es gibt unterschiedliche Magnitudenskalen: Sie beginnt bei 0 und geht bis zum Wert 10,5. Erdbeben ab Magnitude 3 kann der Mensch spüren und ab 5 entstehen Sachschäden. Erdbeben, die stärker als 6 sind, bezeichnet man als starke Erdbeben. Erdbeben, die stärker als 7 sind, verlaufen meistens katastrophal.

Aber das stärkste Erdbeben in der Welt passierte am 22. Mai 1960 in einer chilenischen Kleinstadt Valdivia: mit Stärke von 9,5. Die Naturkatastrophe kostete 1655 Menschenleben, 3000 wurden verletzt, zwei Millionen verloren ihr Zuhause.

2. Tsunamis

Erfolgt das Beben auf See, kann es gewaltige Tsunamis auslösen.

Das japanische Wort „Tsunami“ bedeutet „große Hafenwelle“, deutsch ehemals „Erdbebenwoge“ oder auch „Seebeben“ genannt.

Tsunamis sind Riesenwellen. Sie entstehen im Gegensatz zu anderen Wellen nicht durch Wind, sondern durch Beben unter dem Meeresboden, Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge. Etwa 86% aller Tsunamis entstehen durch die so genannten Seebeben.

Sie verlaufen zuerst auf dem offenen Meer flach. Aber mit mehreren Kilometern können die Wellen eine beträchtliche Länge erreichen. So werden Höhen bis zu 30 Metern erreicht.

Folglich bilden sich Tsunamis am häufigsten in Regionen, in denen Erdbeben und Vulkanausbrüche vorkommen. Das ist meistens an den Kontinentalrändern der Fall.

Besonders häufig ist der Pazifikraum von Tsunamis betroffen. Rund um den Pazifik verläuft auch der sogenannte „Ring of Fire“: Hier konzentrieren sich die meisten Vulkane der Welt.

Der stärkste und größte Tsunami der letzten 100 Jahre war am 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean. Der Tsunami wütete an der Küste von Indonesien und kostete viele Touristen und Einwohner das Leben. Etwa 231.000 Menschen starben und Millionen wurden obdachlos.

3. Vulkane

Ein Vulkan ist eine Stelle an der Erdoberfläche, an der feste oder geschmolzene Gesteine sowie gasförmige Stoffe aus dem Erdinneren an die Oberfläche gefördert werden. Diese Stelle kann auf dem Land und auch auf dem Meeresboden liegen.

Die Erde besteht aus mehreren Schichten. In der Mitte liegt der Innere Erdkern. Er besteht aus Eisen und ist megaheiß: so zwischen 5.000 und 6.000 Grad. Weiter liegt der äußere Erdkern und besteht aus Metall. Dann kommt der Erdmantel. Er besteht aus geschmolzenen Gesteinen: dem Magma. Die letzte Schicht ist die Erdkruste und ist die dünnste.

Die Erdkruste hat Brüche. Einige sind so tief, die das Magma erreichen.

Das Magma steht unter einem hohen Druck. Wie zum Beispiel eine schüttelnde Flasche mit Cola, die beim Offen explodiert. So Magma erreicht die Oberfläche der Erde. Wenn das Magma an die Oberfläche kommt, wird es Lava genannt. Diese Lava wird an der Oberfläche fest - so entsteht ein riesiger Hügel, der Vulkan.

Durch den Vulkan kann immer wieder Lava gepresst werden. Manchmal sieht es als eine große Aschenwolke aus. Wenn Lava zu viel ist, spökt der Vulkan eine glühende Lava. Es ist schön, aber es kann schrecklich und schädlich sein.

Weltweit werden ca. 1.900 Vulkane als aktiv eingestuft und 40−50 Vulkane brechen jährlich aus. Die Auswirkungen der meisten Ausbrüche sind sehr groß. Sie gefährden die unmittelbare Nähe sowie auch Menschen. Die stärksten Vulkanausbrüche können sogar globale Folgen haben, indem sie das Klima beeinflussen.

Einer der bekanntesten Vulkanausbrüche war im Jahr 79 nach Christus in Pompeji: Vulkan Vesuv. Bei diesem Vulkanausbruch starben etwa 3.500–4.000 Menschen. Eine gewaltige Aschewolke bedeckte die Stadt. Da die Erde um den Vulkan herum sehr fruchtbar war, hatten sich sehr viele Menschen dort niedergelassen. Der Vesuv galt und gilt immer noch als gefährlich und aktiv.

Aber 1815 war in der Nähe der indonesischen Inseln Sumbawa und Java. Die Explosion von Vulkan Tambora ist der größte Vulkanausbruch aller Zeiten. Durch den Ausbruch starben mindestens 71.000 Menschen und es folgten globale Klimaveränderungen. Es war so viel Asche und Schwefelteilchen, dass die Sonne das ganze Jahr dort nicht schien. Dieses Jahr nennt man und heute „Das Jahr ohne Sommer“.

4.     Lawinen

Eine Lawine ist, wenn eine große Menge an Schnee und Eis rutscht schnell einen Hang hinunter.

Die meisten Lawinen entstehen an Gebirgshängen. Das hängt von vielen Dingen ab.

1. Vor allem aber vor Schnee. Im ganzen Winter fällt immer sehr viel Schnee in den Bergen. Wenn die Temperaturen niedriger und dann höher werden, entstehen die Schneeschichten. Die Schichten können dick oder dünn sein, weich oder gefroren. Gefährlich kann es werden, wenn zum Beispiel eine dicke Schneeschicht auf einer weichen Schicht liegt.  Und wenn es zu viel schneit oder einfach zu starker Wind weht, kann es sein, dass die Belastung für die Schicht zu groß wird. Und schließlich ein riesiges Schneebrett abbricht. Hier geht es um eine Lawine. Diese sogenannten Schneebrettlawinen sind sehr gefährlich.

Sie können auch von Skifahrer oder Snowboardern ausgelöst werden. Deshalb sollen die Skifahrer und Snowboarder immer vorsichtig sein: auf die Schilder achten und nur auf den speziellen Wegen laufen.

Nach Schätzungen gehen weltweit jedes Jahr rund 25.000 Schneelawinen ab, meist ohne größere Schäden anzurichten.

Gegen die „weiße Gefahr“ bieten sich verschiedene Vorbeugemaßnahmen. Hilfreich sind automatische Messstationen, die Parameter wie Schneehöhe, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind regelmäßig an eine Zentrale melden. Auch Schneedichte und Nebelbildung müssen erfasst werden. So lassen sich Prognosen erstellen, Verkehrswege können rechtzeitig gesperrt und Häuser evakuiert werden.

Es ist die größte Lawinenkatastrophe in der Geschichte der Alpen: Im Januar 1954 vernichten insgesamt 13 Lawinen das Dorf Blons im Großen Walsertal. Mehr als 100 Menschen werden verschüttet, mehr als 50 Menschen sterben unter den Schneemassen.

Mit der Katastrophe von Blons begann die technische Schutzverbauung der Alpen. Jahrhundertelang hatten die Bewohner der Alpentäler mit dem „Weißen Tod“ gelebt, Lawinen als Schicksal hingenommen.

5.     Meteoriteneinschläge

In manchen Nächten kann man am Himmel einen besonderen Moment beobachten: Es sieht aus, als ob ein Stern vom Himmel fällt. Abergläubische Menschen meinen sogar, wer eine solche Sternschnuppe sähe, könne sich etwas wünschen. Aber was steckt wirklich dahinter?

In unserem Sonnensystem gibt es auch viele kleine Gesteins- und Metallbrocken. Sie sind wesentlich kleiner als Planeten, daher nennt man sie Kleinplaneten oder Asteroiden. Sie kreisen auch auf regelmäßigen Bahnen um die Sonne. Die meisten Asteroiden findet man im „Asteroidengürtel“ zwischen der Mars- und der Jupiterbahn.

Manchmal stoßen zwei Asteroiden zusammen und entstehen Trümmer. Sie fliegen weg. Einige von ihnen werden von der Erde eingezogen und stürzen auf die Erde. Diesen abstürzenden Brocken nennt man Meteorit.

Meteor stammt von dem griechischen Wort „Meteoros“ ab und bedeutet so viel wie „in der Luft schwebend“.

Ein Meteorit ist ein Festkörper kosmischen Ursprungs, der die Erdatmosphäre durchquert und den Erdboden erreicht hat.

Die meisten Meteoriten sind aus Stein und aus Eisen und Nikel.

Jährlich schlagen ca. 20.000 Meteoriten auf die Erdoberfläche ein, ohne große Spuren zu hinterlassen. Dadurch hinterlassen sie eine Leuchtspur, wenn sie in die Atmosphäre eintauchen. Ja, das ist leider kein fallender Stern.

Größere Meteoriten können aber auch entsprechende Schäden anrichten. Meteoriten mit mehr als 500 Metern haben die Geschwindigkeit über 15 km/s. Solches fallende auf die Erde Objekt ist eine Naturkatastrophe und hat globale Auswirkungen. Es schlägt auf die Erdoberfläche mit ungeheurer Gewalt ein. Meteoriteneinschlag kann Tsunamis, fliegende Trümmer, Druckwellen, Hitze, Erdbeben, Winde und Kraterbildung rufen.

Bei Einschlägen im Meer kommt es zu den meisten Opfern durch Tsunamis.

Doch Einschläge auf der Erde sind noch gefährlicher und zwar wegen atmosphärischer Druckwellen, die sich mit Überschallgeschwindigkeit ausbreiten. Dabei entstehen starke Winde. Der Wind kann nämlich in diesen Fällen die Geschwindigkeit von Orkanen überschreiten.

Insgesamt kategorisieren die Wissenschaftler Asteroiden dann als tödlich ein, wenn sie einen Durchmesser von über 18 Metern haben.

Im Südwesten von Johannesburg in Südafrika befindet sich der Vredefort-Krater. Dieser entstand vermutlich beim Einschlag eines Asteroiden vor Zwei Milliarden Jahren. Mit einem geschätzten Radius von 190 Kilometern ist der Krater der Ort auf der Erde, an dem am meisten Energie freigesetzt wurde. 2005 wurde der Krater zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Am 15. Februar 2013 ist im russischen Tscheljabinsk ein Meteorit explodiert. Das ist der größte bekannte Meteor seit über 100 Jahren. Beim Einschlag hat die Explosion dreißig Mal mehr Energie freigesetzt als die Detonation der Hiroshima-Bombe 1945. Rund 1.500 Menschen wurden verletzt und 7.000 Gebäude in der Region beschädigt. Der Meteorit hatte einen Durchmesser von etwa 20 Metern und ein Gewicht von schätzungsweise 10.000 Tonnen.

***

Eine Naturkatastrophe ist ein wichtiges Ereignis, das durch natürliche Prozesse oder mit Hilfe des wissenschaftlich-technischen Fortschritts auf der ganzen Welt verursacht wird.

Naturkatastrophen können verheerende Auswirkungen auf das Leben und die Geographie unseres Planeten haben. In besonders starken Fällen können sie einen unglaublichen Lebensverlust verursachen.

Schutz vor den Naturkatastrophen gibt es keine, daher beschränkt man sich darauf, Frühwarnsysteme zu installieren, um möglichst vielen Menschen das Leben retten zu können. Diese Frühwarnsysteme gibt es aber hauptsächlich in den reichen Industrienationen. In den ärmsten Regionen der Erde gibt es daher auch die meisten Toten zu beklagen…

„Hinter jeder großen Katastrophe verbergen sich viele kleine Fehler“.

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