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Volkskünste in Russland

Урок 21. Немецкий язык 7 класс ФГОС. Лексика. Грамматика. Практика

В этом видеоуроке рассказывается о народных промыслах России, а именно: хохломской росписи, гжельской керамике, палехской лаковой миниатюре, матрёшке и дымковских игрушках.

Конспект урока "Volkskünste in Russland"

Unsere Heimat bedeutet unsere Geschichte, unsere Sprache, Literatur, Kunst und alte russische Traditionen. Sie sind ein gemeinsames Gut der Menschen. Sie sind eng mit unserem Leben verbunden und machen es schöner und vielfältiger. Die Traditionen begleiten uns unser Leben lang. Zu den Traditionen gehören nicht nur Sitten und Bräuche, sondern auch verschiedene Volkskünste. Sie sind nicht nur die Werke heutiger Zeit, sondern auch die von den alten Meistern.

Die schönsten Traditionen der Volkskunst entwickelte man in vielen russischen Dörfern: Chochloma, Gshel, Palech und anderen. Heutzutage gibt es hier nicht nur eine hochentwickelte Landwirschaft und Viehzucht. Sie sind aber weltberühmte Kulturzentren. Hier leben und arbeiten Volkskünstler.

Fast in jedem Haus gibt es das Geschirr aus Chochloma, die Schatullen aus Palech oder Matrjoschka-Puppe. Das ist nur ein kleiner Teil russischer Volkskünste.

Und heute lernen wir die bedeutendsten von ihnen kennen, und genauer:

1.     Chochloma-Malerei.

2.     Keramik aus Gschel.

3.     Lackminiaturen aus Palech.

4.     Matrjoschka.

5.     Dymkovo-Spielzeuge.

1. Chochloma-Malerei

Die Chochloma-Malerei ist weltbekannt. Dieser Name kommt vom Dorf Cochloma. Das Dorf liegt nicht weit von der Stadt Nishni Nowgorod.

Chochloma ist eine der bekanntesten Arten der russischen volkstümlichen Malerei. man produziert Holzgeschirr, Holzbecher, Holzlöffel, Krüge, Salzstreuer und sogar Holzmöbel. Diese Volkskunst entstand wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 17./Anfang des 18. Jahrhunderts in der Region Nischni Nowgorod. Früher fanden in Chochloma Messen statt. Die Bauern aus vielen Dörfern brachten hierher Löffel und das Geschirr zum Verkauf. Alles war aus Holz. Die Künstler bemalten das Geschirr in Gold, Rot und Schwarz, manchmal auch Grün. Gold symbolisiert ein reiches, glückliches Leben, Zufriedenheit, Schönheit und Reinheit.

Die traditionellen Motive der Chochloma sind rote, saftige Vogelbeeren und Erdbeeren, Blumen und Zweige, oft auch Vögel, Fische oder Raubtiere.

Heute gibt es zwei Zentren für die Chochloma-Malerei. In der Stadt Semjonow (Семёнов) sind die Fabriken „Chochloma-Malerei“ und „Semjonowska-Malerei“. Das zweite Zentrum ist das Dorf Sjomino in der Region Kowerninsk. Dort liegt der Betrieb „Cholomsker Künstler“.

Alle diese Sachen kann man und heute in unseren Küchen sehen. Das Geschirr aus Holz mit der Chochloma-Malerei benutzt man heute kaum. Aber als Souvenirs ist es sehr populär und beliebt.

2. Keramik aus Gschel

Das Geschirr aus Gschel ist nicht nur in unserem Land, sondern auch im Ausland berühmt.

Keramik aus Gschel oder oft einfach nur Gschel ist eine typisch russische Keramik.

Gschel ist ein großes Gebiet. Es befindet sich 60 Kilometer von Moskau und umfasst 30 Dörfer. Dorf Gschel wurde um 14. Jahrhundert bekannt. Die Gegend rund um Gshel war reich an Töpferton. Die Töpferei entwickelte sich schnell. Zuerst erzeugte man Dachziegel und Töpferzeuge.

Im 18. Jahrhundert wurde im Dorf Gschel die erste Keramikfabrik von dem Moskauer Kaufmann Afanasij Grebenstschikow gebaut. Hier entstand eine neue Gschel-Richtung – die Majolika. Die Bauern produzierten Wandteller, Krüge, Blumentöpfe und Figuren: Pferde, Reiter, Vögel, Puppen.

Das Geschirr und die Figuren in Form von Tieren und Gestalten aus dem russischen Alltag wurden in Grün, Blau und Kirschrot bemalt. Meistens aber verwandten sie blaue und weiße Farben.

Als Motiv dienten die Natur, malerische Gegenden, schöne Blumen, märchenhafte Vögel und Tiere. Die Gshel-Majolika war ausdrucksvoll und bunt. Im 19. Jahrhundert lösten das Porzellan und die Fayence die Majolika ab.

Das moderne Gshel produziert das Keramik-Geschirr und das Kunstporzellan: das Tafelservice, das Teeservice, die Butterdose, die Vasen, die Salzfässer, die Leuchter.

3. Lackminiaturen aus Palech

Die schönsten Traditionen der Volkskunst entwickеlte man auch im Dorf Palech. Es liegt im Iwanowo-Gebiet. Schon im 17. Jahrhundert war Palech durch die Ikonenmalerei berühmt.

Diese Tradition war aber nach der Oktoberrevolution 1917 verlorengegangen.

Im Dezember 1924 haben sieben Maler aus Palech eine Werkstatt gegründet. Sie wollten die Traditionen der Ikonenmalerei erhalten und weiterentwickeln. Die Maler begannen Schatullen und Salzfässer zu bemalen. Die Palech-Sachen wurden sogar auf der Internationalen Ausstellung für moderne dekorative Kunst und Kunstgewerbe in Paris im Jahre 1925 exponiert.

Palech besang die Natur Russlands. Die Voklskünstler stellten die Szenen aus den alten russischen Märchen, Legenden und Liedern dar. Die Sachen aus Palech werden schwarzgrundiert und mit Gold bemalt. Die populärsten Gegenstände sind Schatullen und Schmucksachen. Sie sind formschön und verschieden nach der Größe. Eine schöne Schatulle aus Holz oder Schmucksachen ist ein nettes Geschenk für die Frauen und die Mädchen.

Hier sind noch einige Palech-Gegenstände. Das ist ein Schreibzeug. Hier sind ein Brillenfutteral, eine Brosche, eine Halskette und die Ohrringe. Es gibt aber auch das Geschirr und sogar die Möbel.

Das Handwerk der Maler von Palech wird bis heute erhalten, ist weltberühmt und sehr populär.

4. Matrjoschka

Das ist vielleicht das Hauptsymbol der russischen Kultur: Matrjoschka.

Im Ausland ist sie als „Matroschka Puppe“, „Matryoshka Puppen“, „babushka Puppen“, „Stapel Puppen“ oder russische Puppen bekannt.

Matrjoschka stellt eine Reihe bunt bemalter, eiförmiger Puppen aus Holz dar. Ein Satz Matroschkas besteht aus einer Holzfigur, die sich in der Mitte von oben nach unten trennt, um eine kleinere Figur der gleichen Art im Inneren zu enthüllen, in der sich wiederum eine andere Figur befindet, und so weiter.

Der Name „Matrjoschka“, wörtlich „kleine Matrone“, ist eine Verkleinerungsform des russischen weiblichen Vornamens „Matrjona“. Dieser Name war im 19. Jahrhundert sehr populär.

Die genaue Geschichte der Herkunft der Matrjoschka ist unbekannt. Es existiert die Geschichte darüber, dass die Matrjoschka japanische Wurzeln hat. Und genauer von japanischem Glücksbringer Daruma.

Erstmals wurde Matrjoschka im Jahr 1890 vom Maler Sergei Wassiljewitsch Maljutin entworfen und vom Kunsthandwerker Wassili Petrowitsch Swjosdotschkin geschnitzt. Die Puppe trug einen bunten Sarafan und ein Kopftuch und hielt einen schwarzen Hahn in den Händen.

1932 in der Stadt Semjonowo im Gebiet Nischni Nowgorod wurde die Kunstfabrik gegründet. Hier bis heute macht man die traditionelle russische semjonowskaja Matrjoschka.

Am häufigsten macht man Matrjoschka aus Linden und dann wird sie bunt bemalt. Zuerst hatten die Puppen nur 3, 5, 7 und 10 Teile. Später entstanden aber auch 13-, 15-, 20-teilige und noch größer.

Die Themen können variieren, von Märchenfiguren bis zu sowjetischen Führern.

Heute ist die russische Matrjoschka ein Symbol der Familie und Fruchtbarkeit.

5. Dymkovo-Spielzeuge

Es ist eines der alten russischen Handwerke, die im Dorf Dymkovo in der Nähe von Kirov (ehemals Vyatka) entstanden und noch heute existieren.

Dymkovo-Spielzeug ist auch als Vyatka-Spielzeug oder Kirov-Spielzeug bekannt. Das sind geformte bemalte Tonfiguren von Menschen und Tieren. Traditionell werden die Dymkovo-Spielzeuge von Frauen hergestellt. Früher wurde in Vyatka das Frühlingsfest Swistunja gefeiert. Die Frauen machten zum Fest Tonpfeifen in Form verschiedener Tiere: Ziegen, Enten und anderen und bemalten sie bunt.

Später verlor das Fest seine Bedeutung. Aber das Handwerk wurde nicht nur erhalten, sondern auch weiterentwickelt.

Zu den modernen Dymkovo-Spielzeugen gehören Wirtinnen „барыни“, Kindermädchen „няньки“, Wasserträgerinnen „водоноски“ und andere. Es gibt auch Reiter auf den Pferden, elegante Dame, bemalte Vögel.

Die Merkmale der Dymkovo-Spielzeuge sind abstrakte Formen, Rüschen sowie auch Kreisen und Punkten in verschiedenen Farben und Größen.

Dymkovo-Spielzeuge sind das Symbol des russischen Handwerks.

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Die russischen Volkskünste sind ein wichtiger Teil unserer Geschichte und unseres Landes.

Chochloma-Malerei, Keramik aus Gschel, Lackminiaturen aus Palech, Matrjoschka, Dymkovo-Spielzeuge…

Diese schönsten Traditionen der Volkskunst muss man bewahren und schätzen.

Die Volkskunst ist ewig,

das ist das Herz des Volkes.

Sie macht uns seelisch,

sie ist der Ruf des Herzens.

Deutsch mit Spaß!

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