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Die Richtungen in der deutschen Literatur. Teil I

Урок 20. Немецкий язык 10 класс ФГОС

На данном уроке мы познакомимся с направлениями в немецкой литературе. Поговорим о таких направлениях, как рыцарская поэзия, ренессанс, барокко, просвещение, классицизм и романтизм.

Конспект урока "Die Richtungen in der deutschen Literatur. Teil I"

Guten Tag!

Das lernen wir heute:

1) Ritterliche Dichtung;

2) Renaissance, Humanismus, Reformation;

3) Barock;

4) Aufklärung;

5) Klassik;

6) Romantik.

RITTERLICHE DICHTUNG (ANFANG DES 12. – ENDE DES 15. JAHRHUNDERTS)

Die mittelalterlichen Texte, die im 12. und 13. Jahrhundert entstanden sind, werden als Ritterliche Dichtung in Deutschland bezeichnet. Die Ritterdichtung handelt von Kämpfen, Liebe und ritterlichen Tugenden wie Selbstbeherrschung, Tapferkeit, Treue, Höflichkeit und Freigiebigkeit.

Diese Richtung, also die Ritterliche Dichtung ist an keine bestimmte literarische Form gebunden. In dieser Zeit waren folgende Gattungen wie das Heldenepos, Kreuzzugslieder, die Sage und die höfischen Romane sehr populär.

Die bekanntesten Werke dieser Zeit sind:

1) Nibelungenlied;

Der Autor ist unbekannt. Man sagt es war über 1200 Jahre geschrieben. Aber zum ersten Mal wurde es 1757 gedruckt.

2) Hartmann von der Aue (1165–1215);

3) „Gottfried von Straßburg“ wurde von Walther von der Vogelweide (1170–1230) geschrieben.

RENAISSANCE, HUMANISMUS, REFORMATION (ENDE DES 15. – ANFANG DES 17. JAHRHUNDERTS)

Was ist „Renaissance“?

Der Begriff Renaissance stammt aus dem Französischen und bedeutet Wiedergeburt. In dieser Epoche erwachte das Interesse für die antiken Schriftsteller, Philosophen, Dichter. Der Mittelpunkt des Denkens war die Welt und der Mensch in der Welt. Für die Humanisten waren die menschliche Selbsterkenntnis und die universelle Bildung von großer Bedeutung.

Für diese Epoche waren solche Literarische Gattungen wie Übersetzungen der lateinischen und griechischen Werke, die Satire, der Schwank und Volksbücher populär.

Zu den bekanntesten Vertretern dieser Richtung gehören:

Sebastian Brant (1458–1521)

Er war ein deutscher Jurist, Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Basel. Sein 1494 veröffentlichtes Werk „Das Narrenschiff“ begründete seinen Ruhm als Autor des deutschen Humanismus.

Erasmus von Rotterdam (1469–1536)

Desiderius Erasmus von Rotterdam war ein bedeutender Gelehrter des Renaissance-Humanismus. Erasmus sprach und schrieb meistens lateinisch, beherrschte daneben jedoch auch griechisch. Er hat etwa 150 Bücher und über 2000 Briefe geschrieben. Sein heute bekanntestes Werk ist die Satire Lob der Torheit aus dem Jahr 1509, die er seinem Freund Thomas Morus widmete.

Auch in der Satire Julius vor der verschlossenen Himmelstür (1513), die er nach dem Tode des „Soldatenpapstes“ Julius II. schrieb, zeigte sich Erasmus als begnadeter Formulierer, der die Ironie liebte.

Hans Sachs – Begründer des deutschen Lustspiels (1494–1576)

Er war ein Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Meistersinger und Dramatiker. Hans Sachs hat über 6000 Stücke unterschiedlicher Natur, davon mehr als 4000 Meistergesänge geschrieben.

Zu seinen ersten Werken gehören:

Das Hofgesin der Venus (Fastnachtsspiel, 1517)

Die Wittenbergisch Nachtigall (Gedicht, 1523)

Dialoge (1524)

Schlaraffenland (Schwank, 1530)

Das Narrenschneiden (Fastnachtsspiel, 1534).

Martin Luther (1483–1546)

Luther war ein Mönch und Theologieprofessor. Er kritisierte Bräuche der katholischen Kirche, weil sie den Lehren der Bibel widersprechen, wie zum Beispiel den Ablasshandel.

Martin Luther ist bekannt durch seine 95 Thesen, die er in Lateinischen Sprache geschrieben hat und die von ihm später in Deutsch übersetzt wurden. In seinen Thesen teilte Martin Luther religiöse Gedanken mit, die er schon in den Jahren vorher in den Vorlesungen und Predigten von sich gegeben hatte. Wenn man diese Thesen näher betrachtet, ist zu erkennen, dass Martin Luther zumindest einige detaillierte Kenntnisse über Missstände in der katholischen Kirche besaß.

Martin Luther ist auch durch seine Bibelübersetzung ins Deutsch bekannt.

BAROCK 1600–1700

Was ist Barock?

Barock“ ist ein portugiesisches Wort und bedeutet „unregelmäßige Perle“. Das weist auf der verschiedenen und gegensätzlichen Komponente hin, aus denen sich das Lebensgefühl des Menschen in dieser Zeit bildete: Lebensfreude und Weltschmerz, Lebensgier und die Sehnsucht nach dem Jenseits. Zu den populärsten Literarischen Gattungen dieser Zeit gehören: der Roman, das Lustspiel und die Tragödie, das Sonett und die Ode.

Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1622–1676) ist der Vertreter dieser Richtung. Er stammte aus einer verarmten Adelsfamilie. Es ist ungeklärt bleibt, wann genau Grimmelshausen seine Tätigkeit als Schriftsteller begann. Aber es ist klar, dass er seine Bücher unter Pseudonymen schreibt, dabei verwendete er mit Vorliebe Anagramme. Er war ein deutscher Schriftsteller des Barocks.

Er ist bekannt durch sein 1669 erschienenes Hauptwerk „Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“ war der erfolgreichste deutsche Roman des 17. Jahrhunderts.“ In diesem barocken Roman wird ein detailreiches Bild des Dreißigjährigen Krieges sowie der verwilderten deutschen Gesellschaft nach dem Krieg gezeigt. Die Identität des Autors Grimmelshausen als Urheber der gesamten „Simplicianischen Schriften“ war bis 1837 unbekannt. 

Zu seinen ersten literarischen Werken gehören:

·        der Erzählband „Satyrischer Pilgram“ (1666);

·        der Roman „Histori vom keuschen Joseph in Egypten“ (1667);

·        sein Meisterwerk der Roman „Der Abentheurliche Simplicissimus Teutsch“ (1669) und andere.

AUFKLÄRUNG (1720–1785)

Das Symbol der Aufklärung ist die aufgehende Sonne, die alles beleuchtet und überstrahlt. Mit dieser Lichtmetapher ist die Vernunft gemeint, die in diesem Zeitalter eine besondere Rolle spielt. Alle menschlichen Einrichtungen und Handlungen kritisch zu überprüfen ist das Motto dieser Zeit.

Zu den populärsten Literarischen Gattungen dieser Zeit gehören: Enzyklopädien, Zeitschriften, Literatur für das Theater (das Drama, das Trauerspiel, das Lustspiel) politisch-historisches Drama, Fabeln, Aphorismen, Feuilletons. Die bekanntesten Vertreter dieser Zeit sind Gotthold Ephraim Lessing und Johann Christoph Gottsched.

Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781)

Gotthold Ephraim Lessing war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung. Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften, die vor allem dem Toleranzgedanken verpflichtet sind, hat dieser Aufklärer der weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg gewiesen und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst. Lessing ist der erste deutsche Dramatiker, dessen Werk bis heute ununterbrochen in den Theatern aufgeführt wird.

Er hat

Die drey Reiche der Natur (Gedicht, 1747);

Fabeln und Erzählungen (Fabeln, 1772);

Emilia Galotti (Trauerspiel, 1772) und viele andere geschrieben.

Johann Christoph Gottsched (1700–1766)

Er war ein deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Sprachforscher und Literaturtheoretiker sowie Professor für Poetik, Logik und Metaphysik der Aufklärung.

Er hat viele Werke geschrieben:

Grundlegung einer deutschen Sprachkunst (das theoretische Werk, 1748);

Sterbender Cato (das literarische Werk, 1732);

Zeitschrift „Die vernünftigen Tadlerinnen“. 1725–1726, Olms, Hildesheim, 1993 (Nachdruck der Ausgabe Frankfurt 1725/26) und viele andere.

KLASSIK (1786–1805)

In Gegensatz zu den anderen Literaturepochen sollten in der Klassik alle menschlichen Kräfte in eine harmonische Form gebracht werden. Weder zu viel Verstand noch zu viel Gefühl galten als Vorbild, sondern ein maßvolles Schönheitsideal des Altertums. Diese Epoche ist auch ein Höhepunkt in der Entwicklung der deutschen Literatur.

Zu den populärsten Literarischen Gattungen dieser Zeit gehören:

- Goethes klassische Dramen;

- Goethes und Schillers Lyrik;

- Schillers historische Dramen;

- Balladen.

Die bekanntesten Vertreter der Epoche Klassik sind Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Er war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. Er ist bekannt durch sein Werk „Faust“. Das ist ein Drama, das aus 2 Teilen besteht. Den ersten Teil, der in mehreren Szenen erzählt wird, veröffentlichte Goethe im Jahr 1808. Den zweiten Teil, der in 5 Akten unterteilt ist, stellte er erst kurz vor seinem Tod 1832 fertig.

In Faust I lässt sich der angesehene Wissenschaftler auf den verhängnisvollen Pakt mit dem Teufel Mephisto ein. In Faust II begibt sich Faust auf eine Reise mit Mephisto, um endlich sein Lebensglück zu finden, da ihm das im ersten Teil nicht gelungen ist.

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759–1805)

Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Zu den bekanntesten Schillers Werken gehören: Die Räuber (1781) und Wilhelm Tell (1803–1804). Die Räuber ist das erste veröffentlichte Drama von Friedrich Schiller. Das Drama schildert die Rivalität zweier gräflicher Brüder: Auf der einen Seite der von seinem Vater geliebte, intelligente, freiheitsliebende spätere Räuber Karl Moor, auf der anderen Seite sein kalt berechnender, unter Liebesentzug leidender Bruder Franz, der auf Karl eifersüchtig ist und das Erbe seines Vaters an sich reißen will. Zentrales Motiv ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, zentrales Thema das Verhältnis von Gesetz und Freiheit.

ROMANTIK (1798–1830)

Diese Epoche ist durch die Betonung des Gefühls, die Hinwendung zum Irrationalen und Märchenhaften geprägt. Der Künstler hat eine besondere Fähigkeit, die Natur als Sprache Gottes zu verstehen. Er ist ein Vermittler zwischen Gott und Menschen, zwischen dem Ideal und der Wirklichkeit.

Zu den populärsten Literarischen Gattungen dieser Zeit gehören:

- progressive Universalpoesie, in der sich alle Gattungen der Poesie vermischen;

- Volksmärchen und Volksbücher;

- Kunstmärchen.

Die bekanntesten Vertreter dieser Epoche sind Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, Jacob und Wilhelm Grimm, Wilhelm Hauff und Heinrich Heine.

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776–1822)

Er war ein deutscher Schriftsteller, der wirkte auch als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist. Zu seinen bekannten Werken gehören:

Fantasiestücke in Callots Manier (1814 –1815);

Die Elixiere des Teufels (1815–1816);

Klein Zaches, genannt Zinnober (1819).

Jacob (1785–1863) und Wilhelm (1786–1859) Grimm

Jacob Grimm (1785 bis 1863) und Wilhelm Grimm (1786 bis 1859) gelten als Begründer der Germanistik und Deutschen Philologie. Mit ihren „Kinder- und Hausmärchen“ sowie dem „Deutschen Wörterbuch“ sind sie weltweit bekannt.

Wilhelm Hauff (1802–1827)

Mit dem Namen Wilhelm Hauff werden unverwechselbare Märchengestalten assoziiert. Zum Beispiel, „Die Geschichte vom Kalif Storch“ 1825, „Die Geschichte von dem kleinen Muck“ 1825, „Der Zwerg Nase“ 1826, „Das kalte Herz“ 1827.

Heinrich Heine (1797–1856)

Er gehört zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Seine Gedichte gehören zu den meistübersetzten Stücken in deutscher Sprache. Im Jahr 1827 erschien das „Buch der Lieder“ und wurde Heines öffentlichkeitswirksamstes Werk. Allein zu seinen Lebzeiten gab es 13 Auflagen. Damit zählte das „Buch der Lieder“ zum größten lyrischen Erfolg des 19. Jahrhunderts. Bis Heines Tod waren es allein 30000 Exemplare.

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