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Filmkunst in Russland

Урок 19. Немецкий язык 11 класс ФГОС

Российское кино прошло длинный путь развития. Первые примитивные фильмы очень быстро развились и достигли высоких результатов. Видео рассказывает о становлении российского кинематографа, начиная с первых кинопоказов в Москве в 1896 году и заканчивая кино на современном этапе.

Конспект урока "Filmkunst in Russland"

Die russischen Filme haben einen langen Entwicklungsweg. Schon bereits mit den ersten Filmen entstanden sie auch in Russland.

Die ersten Filme waren primitiv, aber sehr schnell erreichten sie beeindruckende Ergebnisse.

Russland wurde von seinen Filmen stolz und war auf der Ebene der Weltfilmproduktion.

Filmkunst in Russland war immer mit historischen Prozessen verbunden.

Und heute erkennen wir den Entwicklungsweg der russischen Filmkunst!

Entstehung des russischen Films

Die Filmkunst, das 1895 in Frankreich seinen Ursprung hatte, erreichte sehr bald Russland. Bereits 1896 fanden in Moskau und Sankt Petersburg die ersten Filmvorführungen statt.

Die erste Verfilmung wurde 1896 von dem französischen Kameramann Kamill Serf bei der Krönung von Zaren Nikolaus II. Und das war der erste Dokumentarfilm in der Welt!

Der erste russische Spielfilm entstand am 15. Oktober 1908: „Ponizowaja Volnitsa“ oder „Sten´ka Rasin“. Das war ein historischer Kurzfilm: er dauerte nur 6 Minuten.

Bei den ersten Streifen handelte es sich um Illustrationen zu Volksliedern und klassischen Literaturwerken, zum Beispiel:

„Idiot“ (1910), „Peter der Große“ (1910) und andere.

1912–1913 wurden in Russland weltweit die ersten 3-D-Animationsfilme gedreht. Zum Beispiel im Film „Das Leben von Lew Tolsoj“ (1912) nutze der Kameramann Alexandr Lewitski erstmals Mehrfachbelichtung.

Im Jahr 1913 in Russland arbeiteten 1.412 Kinos, von denen 134 – in St. Petersburg und 67 – in Moskau lagen.

Russischer Film während des Ersten Weltkriegs

Der Eintritt Russlands 1914 in den Weltkrieg verursachte große Veränderungen in der Filmkunst. Einige Schauspieler und Regisseure wurden in die Armee eingezogen. Andere, die deutsche Wurzeln hatten wurden ins Exil geschickt und konnten nicht weiter im Kino arbeiten.

Aber Filme wurden weiter gedreht. Meistens waren es die patriotischen oder Propagandafilme.

Die berühmtesten Regisseure dieser Zeit sind: Jewgeni Bauer, Wladimir Gardin, Wjatscheslaw Wiskowski.

In dieser Zeit brillierten die ersten Stars: Vera Cholodnaja, Vera Karalli, Vladimir Maximow, Iwan Mosschuchin.

Sowjetische Periode

Am 27. August 1919 unterzeichnete RSFSR Rat ein Dekret über Nationalisierung der Filmbranche in der Sowjetunion.

Zu Beginn der 1920-er erschienen die neuen Filmproduktionen in Moskau und Petrograd: „Mosfilm“ und „Lenfilm“.

Von 1922 stand die Filmproduktion unter der totalen Kontrolle des Staates. Das heißt, alle Filme wurden geplant, finanziert, zensiert und kontrolliert durch spezielle staatliche Organisationen.

Besonders wurden die Filme von Dsiga Wertow und Sergej Eisenstein geschätzt.

Dsiga Wertow drehte den ersten Trickfilm „Sowjetische Spielzeuge“ (1924).

„Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) von Eisenstein wurde von den Kunstkritikern als einer der besten Filme aller Zeiten anerkannt.

Der erste sowjetische Tonfilm erschien 1931 und hieß „Der Weg ins Leben“. Der erste Farbfilm war „Grunya Kornakova“ oder „Solowej Solowuschko“, der 1936 gedreht wurde.

Die beiden Filme sind vom sowjetischen Regisseur Nikolaj Ekk.

  

 Die Filme dieser Periode beeinflusst stark die Bildung des Sozialistischen Realismus in der russischen Filmkunst und wurden zu einem Meilenstein in der Entwicklung des Weltkinos.

Musikalische Komödien wurden ein weiteres führendes Genre, das die Funktionen der Massenkultur in jenen Jahren hatte. Die bekanntesten Filmkomödien dieser Zeit wurden von Grigori Alexandrow gedreht:

·        „Lustige Burschen“ (1934), weltweit als Jazzkomödie bekannt, mit Leonid Utjossow,

·        „Der Zirkus“ (1936),

·        „Wolga-Wolga“ (1938).

Die Hauptrolle in diesen Filmen spielte Frau von Grigori Alexandrow Ljubow Orlowa, die zum ersten weiblichen Filmstar der Sowjet-Epoche wurde.

Russischer Film während des Zweiten Weltkriegs

Der Große Vaterländische Krieg (1941–1945) gegen die Nazis änderte radikal auch die Themen der sowjetischen Filmkunst.

Alle Kriegsfilme zeigten Heldentum und Opferbereitschaft des sowjetischen Volkes, Terror und Folter der Nazis und wahre Schrecken des Krieges.

Die bekanntesten Filme dieser Zeit sind:

·        „Regenbogen“ von Mark Donskoi (1944),

·        „Der Mensch Nummer 217“ von Michail Romm (1944),

·        „Sie verteidigt das Vaterland“ von Friedrich Ermler (1943),

·        „Zoja“ von Leo Arnstman (1944).

Einer der besten Filme während des Krieges wurde „Zwei Soldaten“ (1943) von Leonid Lukov. Das ist ein patriotischer Film über die Macht der Freundschaft, mit Mark Bernes und Boris Andrejew in der Titelrolle.

Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren nur wenige sowjetische Filme im Ausland erfolgreich. Die Besonderheiten des sowjetischen Lebens waren für ausländische Zuschauer unverständlich und nicht interessant. Sowjetische Filme galten als primitive.

Ausländische Filme waren in der UdSSR aus ideologischen Gründen sehr begrenzt. Viele Genres der Kinematografie wurden durch Zensur verboten, der zulässige künstlerische Stil von Filmen wurde erheblich eingeschränkt.

Aber die sowjetischen Filme waren sehr populär. Kinos wurden von vielen Zuschauern besucht. Die Filmindustrie brachte dem Staat ein bedeutendes Einkommen.

Der Sieg im Zweiten Weltkrieg verursacht den Ausbruch des Stalin-Persönlichkeit-Kults im sowjetischen Filmschaffen. In den Filmen trat Stalin als echtes Idol.

Die Filme von Regisseur Michail Tschiaureli „Der Fall von Berlin“ (1949), „Der Eid“ (1946) sind die Beispiele dieser Thematik.

Aber nach Stalins Tod 1953 und dem Beginn der ideologischen Tauwetter-Periode war der Krieg weiterhin eines der Hauptthemen.

1957 wurde der Film „Die Kraniche ziehen“ von Michail Kalatosow gedreht. Dieses Kriegsdrama gewann bei den Filmfestspielen von Cannes 1958 die Goldene Palme.

Seit dem Jahr 1959 fand das 2. Internationale Filmfestival Moskau jede 2 Jahre statt.

Das Moskauer Filmfestival ist nur drei Jahre jünger als das älteste Filmfestival der Welt, die Filmfestspiele von Venedig. Erstmals wurde es 1935 auf Initiative des damaligen Staatschefs Josef Stalin veranstaltet.

Das Tauwetter ließ auch das sowjetische Publikum die faszinierenden Komödien genießen:

·        „Zwischenlandung in Moskau“ (1963), „Mimino“ (1977) von Georgi Danelija,

·        „Vorsicht, Autodieb!“ (1966), „Ironie des Schicksals“ (1975), „Liebe in Büro“ (1977) von Eldar Rjasanow.

Die beliebtesten sowjetischen Komödien von Regisseur Leonid Gaidai:

·        „Operation „Ы“ und andere Abenteuer von Schurik“ (1965),

·        „Der Diamanten-Arm“ (1969),

·        „12 Stühle“ (1971),

·        „Iwan Wasiljewitsch wechselt Beruf“ (1973).

In den darauffolgenden Jahren wurde in der Sowjetunion die Literaturklassik häufig verfilmt: „Krieg und Frieden“ des Regisseurs Sergej Bondartschuk, der 1968 als der beste fremdsprachige Film ausgezeichnet wurde, „Anna Karenina“ von Alexander Sarchi, „Hamlet“ von Grigori Kosinzew und „Brüder Karamasow“ von Iwan Pyrjew.

Das Tauwetter wurde die Sternstunde für solche berühmten sowjetischen Schauspieler wie

Tatjana Samoilowa, Anastasija Wertinskaja, Wjatscheslaw Tichonow, Innokenti Smoktunowski, Ludmila Gurtschenko, Oleg Efremow und andere herausragenden Akteure der neuen Generation.

Die Zahl der Kinobesucher im sowjetischen Russland gehörte zu den höchsten in der Welt.

Die Zeit des Umbaus der 80-er und 90-er Jahre veränderte das russische Filmschaffen.

Filme haben immer mehr provozierende und widergespiegelte Veränderungen im russischen Leben gezeigt. Parallel entstand eine neue Generation von Filmemachern, deren Filme im Ausland hoch geschätzt wurden. Die hellsten Beispiele sind:

·        „Die Kleine Wera“ (1988) von Wasilij Pitschul,

·        „ Assa“ (1987) von Sergei Solowjow,

·        „Igla“ (1988) von Raschid Nugmanow.

In den letzten beiden Filmen spielte der Musiker Wiktor Zoi die Hauptrollen.

Post-sowjetische Zeit und das moderne russische Kino

Der Zerfall der Sowjetunion war katastrophal für die russische Filmproduktion. Nach 1991 wurde die staatliche Finanzierung der Filmkunst niedrig, das Publikum wurde hauptsächlich auf die westlichen Filme konzentriert.

Aber manchmal wurden die Kassenfilme gedreht, zum Beispiel:

·        Filmdrama aus dem Jahr 1997 von Regisseur Alexei Balabanow „Der Bruder“,

·        russisch-französisches Filmdrama von Pawel Tschuchrai „Der Dieb“ (1997),

·        „Das Wetter ist gut auf Deribasovskaya, oder es regnet wieder auf Brighton Beach“ ist die letzte Kriminalkomödie von Leonid Gaidai (1992),

·        die Komödie „Die Besonderheiten der russischen Jagd“ von Alexander Rogoschkin (1995),

·        Oscar-Preisträger „Die Sonne, die uns täuscht“ (1994) von Nikita Michalkow war wohl der erfolgreichste Film des Jahrzehnts.

Am Anfang der 2000-er Jahre entstanden Filmgesellschaften, die Filme aktiv drehen: „Amedia“, „KostaFilm“, „TeleRoman“ und andere. Es gab zahlreiche Fernsehserien zu kriminellen Themen: „Straßen der gebrochenen Lichter“, „Bandit Petersburg“.

Sowie auch melodramatische Serie für Frauen: „Karmelita“, „Ehering“.

Seit 2003 gibt es in Russland gute Animationsfilme. Popularität hat die animierte Marke „Kikoriki“, also „Smeshariki“ und solche Zeichentrickserie „Masha und der Bär“, „Luntik und seine Freunde“, „Fixiki“, Märchen-Zeichentrickserie „Berg der Edelsteine“.

Im Jahre 2010 wurden 98 und im Jahre 2011 – 103 russische Spielfilme gedreht.

Heute ist das russische Kino meist unterhaltsam (95% der Filme). Im Jahre 2017 wurden 124 Filme verliehen.

Die populärsten Filme in diesem Jahr waren:

·        „Flugzeugbesatzung“.

·        „Novie Yolki”.

·        „Die Zeit der Ersten“.

·        „Viking“.

·        „Matilda“.

·        „Gogol. Der Beginn“.

·        „Attraction“.

Das sind die größten Filmunternehmen in Russland:

·        „TaББак“ von Timur Bekmambetow

·        „СТВ“ von Sergei Seljanow

·        „Арт Пикчерс Студия“ von Fjodor Bondartschuk und Dmitrij Rudowski

·        „ТРИТЭ“  von Nikita Michalkow

Zu den erfolgreichsten russischen Regisseuren gehören:

·        Timur Bekmambetow,

·        Sergei Seljanow,

·        Alexandr Dulerain.

Top 10 der meistgefragten russischen Schauspieler und Schauspielrinnen:

1. Konstantin Chabenski.

2. Dmitrij Nagiew.

3. Fjodor Bondartschuk.

4. Swetlana Chodtschenkowa.

5. Pjotr Fjodorow.

6. Anna Tschipowskaja.

7. Sergei Besrukov.

8. Pavel Prilutschnij.

9. Alexandr Petrow.

10. Danila Kozlowski.

Und das sind die populärsten russischen Filme des 21. Jahrhunderts:

·        „Die Rückkehr“ (2003),

·        „Papa“ (2004),

·        „Die Insel“ (2006),

·        „Worüber reden Männer“ (2010),

·        „Legende Nummer 17“ (2013),

·        „Kuka“ (2007),

·        „Wir kommen aus der Zukunft“ (2008),

·        „Stilyagi“ (2008),

·        „Metro“ (2013).

Als der populärste Film im Ausland gilt bis heute „Wächter der Nacht“ – „Nochnoi Dozor“ aus 2004. Das ist ein russischer Fantasy-Actionfilm nach dem gleichnamigen Roman von Sergei Lukjanenko.

Regie von Timur Bekmambetow. Der Film wurde in fünfzig Ländern erworben und belegte den 4. Platz in der deutschen Kinokasse.

***

Die Geschichte der russischen Kinematografie ist einzigartig. Die sowjetische Filmkunst entwickelte sich in den Traditionen der russischen Kultur. Auch die bestimmten politischen Perioden wirkten auf die russischen Filme. Und sie wurden geschätzt.

Heute imitieren die meisten hochwertigen Filme den Hollywood-Stil. Man benutzt Computereffekte, verbesserte Sounds und Technologien.

Aber das Schaffen der russischen Regisseure wird oft von Zuschauern und professionellen Kritikern kritisiert. Man sagt, dass die Qualität der Filmproduktion abgenommen hat. Man bemerkt das geringe Erfindungsreichtum der Autoren.

„Ich bin verzweifelt. Künstlerisches Bild, Idee, Mitleid, Erbarmen, Vergeistigung verlassen unsere Filme. Und nachdem sie aus dem Film verschwunden sind, verlassen sie auch das Bewusstsein von Menschen“.

Eldar Alexandrowitsch Rjasanow (1927–2015), ein russischer Filmregisseur.

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