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Filmkunst in Deutschland von 1946 bis zu heutiger Zeit

Урок 18. Немецкий язык 11 класс ФГОС

Данный видеоурок продолжает рассказ об истории немецкого кинематографа. Ученики узнают о фильмах, актёрах и режиссёрах послевоенного периода (1945‒1949) в ГДР и ФРГ, Нового немецкого кино 1960‒1980-х гг., после объединения Германии 1990 г., а также на современном этапе.

Конспект урока "Filmkunst in Deutschland von 1946 bis zu heutiger Zeit"

Wir lernen die Geschichte der deutschen Filmkunst weiter!

Und heute bekommt ihr Information über:

·        Filme nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 bis 1949,

·        Filme in Ost- und Westdeutschland,

·        den Neuen Deutschen Film,

·        Filme im wiedervereinten Deutschland bis zu heutiger Zeit.

Filmproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg 1946-1949

Nach dem 2. Weltkrieg wurden alle in der NS-Zeit gedrehten Filme verboten.

Später gelangen sie in vielen Fällen durch Veränderungen wieder in die Kinos und in letzter Zeit vor allem in die Programme der öffentlichen und privaten Sendeanstalten.

Viele Filme, die in der NS-Zeit begonnen worden waren, wurden nur nach dem Krieg fertig.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kamen ausländische Filme ins Land. Fast alle deutschen Filme waren dokumentarisch: Bürger mussten alle Schrecken des Krieges und Konzentrationslager sehen, in denen Millionen Menschen gestorben wurden.

Nach der Teilung Deutschlands in zwei Teile im Jahr 1949 wurden auch und Themen der Filme verschieden.

Die BRD-Filme zeigten das Leben von Arbeitern und fröhliche Operetten. In der DDR dominierten antifaschistische Themen und Kinderfilme entwickelten sich sehr.

Filme in Ostdeutschland

Die Geschichte der Filmkunst in der DDR ist durch politische Periode charakterisiert.

Der Hauptunternehmen der Filmproduktion in der DDR war die DEFA: Deutsche Film AG.

Das ist die einzige offizielle filmproduzierende Organisation in Ost-Deutschland, die von 1946 bis zu ihrer Auflösung 1990 nahezu 45 Jahre lang existierte – länger als die DDR selbst.

Die DEFA produzierte über 700 Spielfilme, darunter ca. 150 Kinderfilme, während für das Fernsehen von 1959 bis 1990 über 600 Spielfilme hergestellt wurden.

Die meisten deutschen Filme der unmittelbaren Nachkriegszeit werden als Trümmerfilme bezeichnet und beschäftigten sich mit dem Leben im weitgehend zerstörten Nachkriegsdeutschland und mit der Vergangenheitsbewältigung.

Der erste deutsche Nachkriegsfilm und der erste deutsche Trümmerfilm ist „Die Mörder sind unter uns“. Er wurde 1946 von Wolfgang Staudte gedreht. Der Film erzählt über die Kriegswirkung auf das Leben einiger Leute. Dieser Film machte die Schauspielerin Hildegard Knef international bekannt.

Die folgenden Jahrzehnte kamen neben den Unterhaltungsfilmen und andere im Stil des Sozialistischen Realismus, Märchen- und Literaturverfilmungen, antifaschistische Filme, politisch überarbeitete Indianerfilme.

Nach 1953 wurden die sogenannten Gegenwartsfilme populär. Sie beschreiben Probleme der Gegenwart.

Der Märchenfilm „Die Geschichte vom kleinen Muck“ (1953) von Wolfgang Staudte gilt als die erfolgreichste Produktion der DEFA-Filmgeschichte. Er erzählt von einem kleinen Jungen, der mit Zauberpantoffeln und einem magischen Stock auf der Suche nach dem Kaufmann ist, der das Glück zu verkaufen hat.

Noch einer der bekanntesten Filme war „Der geteilte Himmel“ (1964) von Konrad Wolf. Der DEFA-Film beruht auf der 1963 erschienenen Erzählung „Der geteilte Himmel“ von Christa Wolf. Das ist die Geschichte der Liebe zwischen jungen Rita Seidel und Manfred Herrfurth, einem zehn Jahre älteren Chemiker, die auf beiden Seiten der Berliner Mauer leben.

Der wichtigste Film dieser Zeit war auch „Die Legende von Paul und Paula“ (1973) von Heiner Carov. Paula, allein erziehende Mutter zweier Kinder, lernt in einem Ostberliner Musiklokal den Staatsbeamten Paul kennen. Paul ist verheiratet, wird aber von seiner Frau betrogen. Die beiden verlieben sich ineinander. Während Paula bereit ist, für das gemeinsame Glück mit allen bürgenden Konventionen zu brechen, zögert Paul zunächst. Bis auch er erkennt, dass er in Paula seine große Liebe gefunden hat.

Die Zensur und die Emigration der Stars brachten dem DDR-Film einen schweren Schlag, der sich auf die gesamten 1980er Jahre auswirkte.

Zuschauer bevorzugten Fernsehprodukte oder mieteten amerikanische Filme.

Filme in Westdeutschland

Nach dem kurzen Intermezzo des „Trümmerfilms“ setzte man in den 1950er Jahren in Westdeutschland wieder vorwiegend auf Unterhaltung, besonders auf den Heimatfilm. Er zeigte die Natur, die Freundschaft und die Familienschätze. Die populärsten Heimatfilme waren:

1950: „Schwarzwaldmädel“ mit Sonja Ziemann und Rudolf Prack. 14 Millionen Zuschauer machen den ersten Farbfilm nach 1945 zum größten Erfolg der Nachkriegszeit.

1955: Der Heimatfilm feiert in der ersten Hälfte der 1950er seine Blütezeit, ebenso der historische Liebesfilm die „Sissi“-Trilogie. Sie gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmproduktionen und zu den erfolgreichsten Filmen in deutschen und österreichischen Kinos. In dem Film mit unkomplizierter Handlung und luxuriöser Kulisse spielten ihre ersten Rollen Stars Romy Schneider und Götz George. Die Zuschauerzahlen bewegen sich zwischen 20 und 25 Millionen. Der Film erzählt die Liebegeschichte der Prinzessin Elisabeth, Herzogin in Bayern und des Herzogs Franz Joseph I.

Schlagerfilme wurden auch populär:

1955: „Liebe, Tanz und 1000 Schlager“,

1958: „Wenn die Conny mit dem Peter“,

Noch typische Filme dieser Zeit waren Kriegsfilme.

1959: Der Film „Die Brücke“ ist ein deutscher Antikriegsfilm von Bernhard Wicki. 1960 wurde Die Brücke mit dem Deutschen Filmpreis in fünf Kategorien ausgezeichnet. International erhielt er den Golden Globe Award als bester ausländischer Film sowie eine Oscar-Nominierung in derselben Kategorie.

In den 60-er Jahren wurden die sogenannten Aufklärungsfilme populär. Der bekannteste ist „Helga“, der 1967 auf Veranlassung der Gesundheitsministerin Käte Strobel gedreht und später weltweit verbreitet wurde. Eine Frauenärztin erzählt unaufgeklärtem Mädchen Helga über Geschlechtsverkehr und Geburtenkontrolle. In diesem Film wird die Geburt in allen Einzelheiten gezeigt.

Neuer Deutscher Film

Das war ein Filmstil in der BRD in den 60-er-80-er Jahren. Die Filmemacher stellten Gesellschafts- und politische Kritik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, auch in Abgrenzung zu reinen Unterhaltungsfilmen. Als Autorenfilme wurden diese Produktionen in der Regel unabhängig von großen Filmstudios realisiert.

Die hellsten Vertreter des Neuen Deutschen Filmes waren die Regisseure Werner Herzog, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders. Sie markierten eine Abkehr vom unterhaltsamen Genre in Richtung scharf sozialer, „denkender“ Kunst.

„Das Brot der frühen Jahre“ 1962 von Hansjürgen Pohland, gilt als der erste Film des Neuen Deutschen Films. Die Handlung dreht sich um einen Mann namens Walter Fendrich, der sein Geld als Elektriker und am Reparieren von Waschmaschinen verdient und außerdem mit der Tochter seines Chefs verlobt ist. Als er eines Tages eine alte Bekannte vom Bahnhof abholen und sich um sie kümmern soll, ist er so von ihr überwältigt, dass er sein bisheriges Leben hinwirft um sich nun nur noch um sie zu kümmern.

Einer der wenigen offen politischen Regisseure ist Volker Schlöndorff. Er hat seinen ersten großen, auch international anerkannten Erfolg 1975 mit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (nach einem Roman von Heinrich Böll). Der Film kritisiert die Hetzkampagnen der größten deutschen Tageszeitung „Bild“ vor dem Hintergrund der Jagd nach Terroristen oder deren Sympathisanten.

Die 80-er Jahre waren die Blütezeit der Komödien. Besonders beliebt sind Komödien mit TV-Komikern wie Dieter Hallervorden („Didi - Der Doppelgänger“), Mike Krüger und Thomas Gottschalk („Die Supernasen“) oder Otto Waalkes („Otto - Der Film“).

Der Film im wiedervereinten Deutschland bis heute

In den 1990er Jahren nahm erstmals seit langem der Kinobesuch in Deutschland wieder zu.

Am Beginn der 1990er Jahre kam es zu einem Boom deutscher Beziehungskomödien:

 „Männer“ (1985),

„Allein unter Frauen“ (1991),

„Der bewegte Mann“ (1994),

„Stadtgespräch“ (1995).

Neben den Komödien entstanden in den 1990er Jahren auch eine Reihe von Filmen, die – in der Tradition des neuen deutschen Films – versuchten, die gesellschaftliche Realität zu reflektieren („Winterschläfer“ 1997, Regie von Tom Tykwer).

Kommerziell erfolgreich war für den deutschen Film das Jahr 1997. In diesem Jahr wurde die Premiere des Dramas „Knockin’ on Heaven’s Door“ von Thomas Jahn. Titelrolle spielten Til Schweiger und Jan Josef Liefers.

Der Film war mit über 3 Millionen Kinobesuchern der erfolgreichste deutsche Kinofilm 1997. Sein Titel wurde vom gleichnamigen Lied Bob Dylans übernommen. Bis heute zählt man diesen Film zur Reihe der besten.

Franka Potente wurde weltbekannt durch den Film, der Deutschland auch international auf die Kinolandkarte zurückbrachte: „Lola rennt“ von Tom Tykwer aus dem Jahr 1998. Die frenetische Bildsprache, der pulsierende Soundtrack, die Mischung aus Humor und Drama, das ungewöhnliche Konzept der Geschichte, die inszenatorischen Spielereien wie Animationssequenzen: Es gibt viele Gründe, für den Erfolg von „Lola rennt“.

Die internationale Anerkennung spiegelt heute die Qualität der deutschen Filme des 21. Jahrhunderts wieder. Lernt die besten Filme Deutschlands der letzten Jahre kennen!

1. Einer der beliebtesten Filme des letzten Jahrzehnts war der Film „Das Leben der Anderen“ (2006) von Florian Henkel von Donnersmarck über die Stasi - die berühmte Geheimpolizei in Deutschland.

2. Das Sozialdrama „Gegen die Wand“ (2005) des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin schildert die Liebesgeschichte einer jungen, in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Türkin, die mit einem alkoholkranken und drogensüchtigen Landsmann eine Scheinehe eingeht, um den Moralvorstellungen ihrer Eltern zu entkommen.

3. „Good Bye, Lenin!“ (2003)  ist ein deutscher Spielfilm von Wolfgang Becker. Er erzählt die Geschichte einer Berliner Familie in der Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Hauptrollen spielten Daniel Brühl und Katrin Sass und russische Schauspielerin Tschulpan Chamatowa.

4. „Who Am I – Kein System ist sicher“ (2014) ist ein deutscher Thriller des Regisseurs Baran bo Odar. Die Titelrolle spielen erfolgreiche Schauspieler Elyas M’Barek und Tom Schilling. Der Film spielt in Berlin und handelt von einer Hackergruppe, die global auf sich aufmerksam machen will. Ein sehr empfehlenswerter Film für alle, die diese Thematik begeistert. Das ist Thriller mit überraschendstem Filmende!

5. „Ostwind“ ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2013 von Katja von Garnier. Eine 14-jährige entdeckt ihr Talent als Pferdeflüsterin. Spannendes Familienabenteuer mit großartigen Naturaufnahmen und dramatischen Wendungen.

6. Til Schweigers Film „Honig im Kopf“ aus dem Jahr 2014 erzählt eine Familiengeschichte. Ein Großvater leidet an Alzheimer. Allein die Enkelin hat Verständnis und reist mit ihm aus. In der Komödie mit ernstem Hintergrund reiben sich zwei Große der Bühnen- und Kinounterhaltung: Dieter Hallervorden und Til Schweiger, dessen Tochter Emma für frischen Wind sorgt. Ein Familienfilm mit leisen und lauten Zwischentönen, einem bisschen Klamauk, aber viel Zärtlichkeit.

7. Internationale Anerkennung bekam der Film von Tom Tykwer „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ (2006). Mit einem Budget von über 50 Millionen Euro zählt er zu den teuersten deutschen Filmproduktionen. Der Film erzählt über einen jungen Mann, der ein Ausnahmetalent hat. Er hat die beste Nase Frankreichs und kann Millionen von Gerüchen meilenweit erschnuppern. Seine Arbeit nimmt eine dunkle Wendung, als er sich für die Gerüche von Menschen zu interessieren beginnt...

8. Der Titel des besten deutschen Komödienfilms „Satschjotnij prepod“ klingt auf Deutsch bisschen schockierend. Aber nicht für Zuschauer: Der Teil 3 im Jahre 2017 hatte die 5 Millionen Besucher-Marke überschritten.

Die Hauptrollen spielen Elyas M’Barek und Karoline Herfurth.

Es geht um Zeki Müller, einen neuen Aushilfslehrer an der Goethe-Gesamtschule mit ungewohnten Lehrmethoden. „Herr Müller“ kommt frisch aus dem Gefängnis und will nur an seine Beute, die er unter dem Turnhallenneubau vergraben hat…

Die Liste der guten Deutschfilme ist sehr lang. Ihr könnt sie leicht im Internet finden und wie Deutsch, so auch Russisch sehen, zum Beispiel auf der Seite www.kino.de.

Lernt jetzt die modernen beliebtesten deutschen Schauspieler und Schauspielerinnen kennen!

1. Elyas M'Barek.

2. Matthias Schweighöfer.

3. Til Schweiger.

4. Jella Haase.

5. Jan Josef Liefers.

6. Karoline Herfurth.

7. Diane Kruger.

8. Franka Potente.

9. Daniel Brühl.

10. Moritz Bleibtreu.

Die bedeutendsten deutschen Regisseure sind:

1. Fatih Akin.

2. Til Schweiger.

3. Tom Tykwer.

4. Wolfgang Staudte.

5. Leni Riefenstahl und andere.

***

Die Geschichte der deutschen Filmkunst ist ein großer Teil der gesamten Kinematografie, die sowohl die besten Beispiele für Stummfilme als auch zeitgenössische Autoren umfasst. Der deutsche Film war von Anfang an unabhängig und zeichnete sich durch Helligkeit und Originalität aus. Er wurde sofort von allen öffentlichen Kreisen Deutschlands anerkannt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele Filme verboten. Andere Wege hatten auch Filme in West- und Ostdeutschland und Filme nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

Vor einigen Jahren hat Deutschland wieder mit der Produktion von wirklich wettbewerbsfähigen Filmen begonnen, die auf dem internationalen Filmmarkt mit Hollywood-Kinoprodukten mithalten können.

Manche deutsche Filme haben international die Beachtung gefunden. Denn Deutschland hat eine ganze Anzahl sehr guter Filmemacher zu bieten und die Originalität des deutschen Films ist eine ganz eigene Kategorie.

Entdeckt für euch die deutschen Film-Juwelen!

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