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Modi der Verben

Урок 11. Подготовка к ЕГЭ по немецкому языку. Часть 2

На этом уроке ученики познакомятся с тремя наклонениями в немецком языке, а именно с Indikativ, Konjunktiv и Imperativ; узнают их значение, образование и употребление.

Конспект урока "Modi der Verben"

Was machen wir heute?

Wir lernen:

1) den Begriff „Modus“

2) 3 Modi im Deutschen: Indikativ, Konjunktiv und Imperativ.

3) Wir lernen ihre Bedeutung, Verwendung und Bildung.

Wir machen auch einige Übungen zum Thema.

Verben in ihrer Form können so verändert werden, dass sie ausdrücken, ob es sich um eine reale Tatsache, einen Wunsch oder eine Aufforderung handelt.

Schauen wir einige Beispiele:

Dabei spricht man über Modus.

Was ist der Modus?

Der Modus (Plural: Modi) stammt vom lateinischen ‚modus‘ und bedeutet ‚Maß‘; Art und Weise‘. Das ist eine grammatische Kategorie des Verbs. Der Modus beschreibt die Art und Weise, also wie etwas gesagt wird.

Also, Modus bedeutet die Aussageweise. Durch die Verwendung eines Modus wird die Aussageabsicht eines Satzes verdeutlicht: eine reale Tatsache, ein Wunsch oder eine Aufforderung.

In der Grammatik des Deutschen gibt es 3 Modi: Indikativ, Konjunktiv und Imperativ. Die Verben spielen dabei verschiedene Funktionen und haben verschiedene Aussageweisen.

Schauen wir diese 3 Modi genauer.

I. Der erste Modus ist Indikativ.

Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform des Verbs. Er drückt etwas Reales aus, also etwas, das wirklich und wahr ist, zum Beispiel:

Der Apfelkuchen ist sehr lecker.

Der Indikativ ist die normale und meistgebrauchte Form von Verben. So nennt man ihn auch Normalmodus.

Mit Hilfe des Indikativs kann man eine Tatsache ohne Wertung, etwas Ausgedachtes, eine Möglichkeit oder etwas Allgemeingültiges ausdrücken. Hier sind Beispiele:

Die Verbformen im Indikativ werden am häufigsten verwendet. Es gibt den Indikativ in allen Zeitformen.

II. Der zweite Modus ist Konjunktiv.

Während der Indikativ die Wirklichkeit ausdrückt, verwendet man den Konjunktiv, wenn etwas unsicher oder ungewiss ist und wenn man Wünsche oder Hoffnungen zum Ausdruck bringen möchte. Vergleicht:

Es gibt zwei Formen, um den Konjunktiv auszudrücken: den Konjunktiv I und den Konjunktiv II. Man kann die beiden Formen auch Möglichkeitsform und Wirklichkeitsform nennen.

1) Konjunktiv I (Möglichkeitsform).

Der Konjunktiv I kann den Wunsch, die Möglichkeit oder eine Aufforderung ausdrücken.

Den Konjunktiv I verwendet man meist für die indirekte Rede. Die indirekte Rede wird zur Übermittlung einer Meinung oder einer Aussage von einer Person an eine weitere Person verwendet.

Also, wenn wir berichten, was jemand gesagt hat, verwenden wir meist nicht den originalen

Wortlaut (wörtliche Rede), sondern geben den Inhalt nur sinngemäß wieder – wir verwenden

die indirekte Rede. Vergleicht:

Merkt euch!

Die direkte Rede steht im Indikativ und manchmal in Anführungszeichen. Die indirekte Rede steht dabei im Konjunktiv.

Mama sagte, ich solle die Fische füttern.

Den Konjunktiv I nutzt man auch für feste Redewendungen, zum Beispiel:

Gott sei Dank!

Oder findet sich aber auch in Anleitungen und Anweisungen (z. B. in Kochrezepten):

Man nehme ein halbes Pfund Mehl und zwei Eier.

Bildung vom Konjunktiv I

Wenn wir den Konjunktiv I bilden, fügen wir dem Verbstamm im Indikativ Präsens die passende Endung hinzu: –e, –est, –e, –en, –et, –en.

Achtung! Beim Verb sein hängen wir für die 1. und 3. Person Singular kein –e an.

Zum Beispiel:

2) Konjunktiv II (Wirklichkeitsform).

Mit dem Konjunktiv II drückt man meist irreale, also nicht wirkliche Situationen aus. So nennt man ihn auch der irreale Konjunktiv II. Er wird auch für einen Wunsch, einen Rat oder für höfliche Bitten verwendet.

Schauen wir Beispiele:

Bildung vom Konjunktiv II

Den Konjunktiv II bildet man so:

Die 1. Person Plural Präteritum ohne (e)n (also Verbstamm Präteritum) + Konjunktivendung

Die Endungen bleiben wie beim Konjunktiv I: –e, –est, –e, –en, –et, –en.

Merkt euch!

Bei unregelmäßigen Verben werden die Vokale a, o, u zu einem Umlaut (a → ä, o → ö, u → ü).

Zum Beispiel:

Ist der Konjunktiv II nicht klar als solcher zu erkennen und könnte auch mit anderen Formen verwechselt werden, bildet man den Konjunktiv II mit würden. Diesen bildet man so:

würden + Infinitiv des Vollverbs.

Du würdest mir helfen, sagtest du!

Max würde nicht lügen.

3. Der dritte Modus ist Imperativ.

Er ist die Befehlsform des Verbs und hat die Funktion, eine oder mehrere Personen zum Handeln aufzufordern:

Öffne die Tür!

Kommt bitte!

Den Imperativ verwendet man bei:

Dabei muss der Imperativ immer direkt eine oder mehrere Personen ansprechen. Den Imperativ benutzt man für Aufforderungen an eine 2. Person im Singular (du), im Plural (ihr), an die 1. Person im Plural (wir) oder an die 3 Person der Höflichkeitsform (Sie). Schauen wir Beispiele:

Bildung vom Imperativ

Um den Imperativ zu bilden, setzt man das Verb in seiner konjugierten Präsensform am Anfang des Satzes. Wie das Verb endet, ist von dem Pronomen abhängig.

Merkt euch!

Man muss bei der Bildung der Befehlsform in der 2. Person Singular (du) darauf achten, dass bei unregelmäßigen Verben ein Vokalwechsel stattfindet (e → i/ie).

Zum Beispiel:

 

___

Macht die Übungen!

1. Welche Modi sind das?

2. Bildet von den Verben alle 4 Modiformen!

___

Modi der Verben. Wiederholen wir!

Viel Erfolg!

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