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Taschengeld

Урок 7. Немецкий язык 11 класс ФГОС

При помощи этого видеоурока ученики познакомятся с понятием „Taschengeld“, узнают, сколько карманных денег получают дети в России и в Германии и куда они предпочитают их тратить. Ученики получат несколько советов о том, как контролировать расходы и какими способами можно увеличить свои карманные деньги. И напоследок школьники вспомнят русские приметы, связанные с деньгами, и познакомятся с «денежными» приметами и суевериями, которые существуют в Германии.

Конспект урока "Taschengeld"

1. Heute erkennen wir:

Was ist Taschengeld?

Wovon hängt die Höhe des Taschengeldes ab?

Wie viel Taschengeld bekommen die deutschen und russischen Kinder?

Wofür geben Jungen und Mädchen in Deutschland und in Russland ihr Taschengeld aus?

2. Ihr bekommt Tipps, wie kann man Ausgaben kontrollieren.

3. Ihr hört die Ideen für Taschengeldverbesserung.

4. Ihr lernt Geldaberglauben in Deutschland und in Russland kennen.

Was ist Taschengeld?

Das Taschengeld für Kinder und Jugendliche ist ein regelmäßiger Geldbetrag zur persönlichen Verfügung eines Kindes, Jugendlichen oder Heranwachsenden. Es dient der Erfüllung individueller Wünsche und hat den allgemeinpädagogischen Zweck, junge Menschen mit dem selbstständigen Umgang mit Geld vertraut zu machen.

In Deutschland (wie auch in Russland) gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zur Auszahlung von Taschengeld.

Aber es gibt die Taschengeldempfehlung des Jugendamtes. Sie beraten Taschengeld im Alter von vier Jahren beginnen und allmählich zunehmen. Und immer eine bestimmte Summe zu einem festgelegten Termin. Denn nur so können Kinder lernen, mit den Einnahmen zu planen und diese auch sinnvoll anzusparen.

Diese Empfehlungstabelle zeigt Taschengeldhöhe für Kinder und Jugendliche.

Weniger überraschend ist, dass sich das monatliche Budget im Hinblick auf das Alter erheblich unterscheidet: Je älter die Befragten waren, desto mehr hatten sie pro Monat zur Verfügung.

Wovon hängt die Höhe des Taschengeldes ab?

Die Höhe des Taschengelds sollte individuell in jeder Familie ausgehandelt werden. Je nach Familiengröße und Anzahl der Kinder, Entwicklungsstand des Kindes und den Einkommensverhältnissen kann es höher oder niedriger sein.

Wie viel Taschengeld bekommen die deutschen und russischen Kinder?

Kinder in Deutschland sind Taschengeld-Milliardäre: Nach einer neuen Umfrage 2018 erhält jedes der 7,17 Millionen Jungen und Mädchen im Alter von 4 bis 13 Jahre im Durchschnitt mehrere hundert Euro Taschengeld und Geldgeschenke im Jahr. 10- bis 13-jährige Jungen kommen auf jährlich etwa 654 Euro.

Ein Ergebnis zeigt, dass Jungen mehr Geld als Mädchen bekommen. Mädchen bekommen im Vorschulalter monatlich knapp 17 Euro, Jungen dagegen 20 Euro.

56 Prozent der 14-17 Jährigen erhalten bis zu 30 Euro Taschengeld im Monat.

Noch 25 Prozent der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahre bekommen 30-50 Euro pro Monat. 13 Prozent der jungen Menschen in diesem Alter erhalten über 50 Euro pro Monat.

In Russland bekommen 87 % der Jugendlichen Taschengeld. Seine eigenen Spargelder haben 43 % der Kinder im Alter von 15 bis 17 Jahre. Eine Kreditkarte nutzen schon 35 % der jungen Menschen.

Nach einer Statistik bekommen die Kinder durchschnittlich etwa 1.400 Rubel pro Monat.

Die Kinder im Alter von 13-14 Jahren – fast 2.000 Rubel pro Monat.

Wofür geben Jungen und Mädchen in Deutschland und in Russland ihr Taschengeld aus?

Manche Eltern stellen diese Frage. Tatsächlich hängt das von der Höhe des Taschengeldes ab. So eine Statistik zeigt die Ergebnisse einer Umfrage zu den beliebtesten Ausgaben des Taschengelds von Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahre in Deutschland.

Laut der Kinder-Medien-Studie geben rund 68 Prozent der Kinder ihr Taschengeld am liebsten für Süßigkeiten, Kekse und Kaugummi aus.

Den 2. Platz nehmen Zeitschriften, Magazine und Comics – 50 %.

Weiter gehen Eis, Getränke und Fast Food.

18 % der Kinder kaufen Spielzeuge und 17 % – Sammelkarten. Noch 14 % – Sammelfiguren.

9 % geben ihr Taschengeld für Bücher und 3 % – für Online-Spiele aus.

Mit älteren Kindern ist es bisschen schwerer. Ohne Süßigkeiten, Kaugummis und fast Foods gehört dazu Onlineshopping und Smartphone.

In Russland geben die Jugendlichen ihr Taschengeld für:

·        Kleidung, Schuhe und Accessoires – 31 %,

·        den Besuch der Cafés – 14 %,

·        verschiedene Aktivitäten – 13 %,

·        Smartphone – 8 %,

·        Süßigkeiten, Chips und Getränke  – 7 %,

·        Kosmetik, Parfüm – 5 %.

Alltägliche und notwendige Ausgaben sind immer von den Eltern zu bezahlen. Dazu gehören Lebensmittel, Schulsachen oder auch die Kosten für gewisse außerschulische Aktivitäten.

Tipps für Jugendliche, wie man Ausgaben kontrollieren kann.

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal überflüssige Dinge gekauft? Manchmal spart man auch ganz lange auf etwas oder überredet die Eltern, es zu kaufen, weil man unbedingt diese eine Sache haben möchte. Dann hat man „es“, und findet das Neue gar nicht mehr so toll.

Da Geld nicht unbegrenzt ist, soll man es kontrollieren!

Das sind einige Tipps dafür:

1. Beginnt mit dem Sparschwein!

Mit ihm beginnen viele Kinder einen bewussten Umgang mit Geld. Sie trainieren damit:

·        Eigene Ziele definieren und Prioritäten setzen,

·        (Kauf-) Impulse kontrollieren,

·        auf die Erfüllung eines Wunsches warten können,

·        ihr Taschengeld einteilen, sparen, dranbleiben,

·        den Überblick behalten, helfen und teilen usw.

2. Führt ein „Taschengeldbuch“!

Schreib hier deine Wünsche und die damit verbundenen Kosten auf. So kannst du sehen, wofür du sparen möchtest.

In einem Taschengeldbuch kann man auch tägliche Ausgaben aufschreiben. Schon nach einer Woche erkennst du deine größten Kostentreiber.

Wer seine Einnahmen und Ausgaben nicht in ein Heft schreiben möchte, kann man einen finanziellen App-Planer nutzen. Die App hilft Jugendlichen, ihre Einnahmen und Ausgaben zu kontrollieren und schnell zu überblicken, wie viel Geld sie ausgeben können.

3. Man kann ein Sparkonto eröffnen.

Das ist eine gute Möglichkeit zu sparen. Ein Sparkonto passt sich jedem Alter an - von der Geburt über die Einschulung bis zum Schulabschluss. So kann man für eine Ausbildung, ein Studium oder einen Autoführerschein ansparen.

Ideen für Taschengeldverbesserung

Neben dem Taschengeldsparen haben Jugendliche auch die Möglichkeit, sich etwas Geld zu verdienen. Wie kann man das machen? Möglich sind zum Beispiel:

·        Babysitter oder Kinderbetreuung,

·        Nachbarschaftshilfe (Gartenarbeit, Botendienste oder Einkaufshilfe),

·        Zeitungen und Prospekte austragen,

·        Gassi gehen oder Tiersitting,

·        Nachhilfe oder Hausaufgabenhilfe,

·        Geld verdienen mit Umfragen.

In Deutschland dürfen Kinder bis zu einem Alter von 13 Jahren überhaupt nicht arbeiten, und auch ältere Jugendliche nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Schüler ab 13 Jahren dürfen ihr Taschengeld durch leichte Arbeiten aufbessern – Zeitungen austragen, Babysitten, Hilfe beim Einkaufen u. a. Während der Schulzeit dürfen Kinder und Jugendliche maximal zwei Stunden pro Tag und nur zwischen acht Uhr morgens und sechs Uhr abends Geld verdienen.

Schüler ab 15 Jahren können dagegen bis zu vier Wochen im Jahr, also 20 Arbeitstage zu jeweils acht Stunden einem Ferienjob nachgehen. Die Arbeitszeit muss zwischen sechs Uhr morgens und acht Uhr abends liegen. Es gibt auch einige Ausnahmen dazu.

In Russland darf man ab 16 Jahren und nur 40 Stunden pro Woche arbeiten. Unter einigen Bedingungen darf man ab 14 Jahren arbeiten.

Und bekommt ihr Taschengeld?

Wofür gebt ihr dieses Geld aus?

Was macht ihr, um ihr Taschengeld zu verbessern?

Wisst ihr, dass es verschiedenen Geldaberglauben gibt?

Aberglauben ist ein verbreitetes Phänomen in allen Kulturen zu allen Zeiten. Bis heute haben bestimmte Zahlenkombinationen, Objekte oder Verhaltensweisen für viele Menschen eine mystische Bedeutung.

Es gibt verschiedene Aberglauben, die man mit dem Geld verbindet.

Kennt ihr, welche Aberglauben haben die Deutschen dazu?

Das sind einige von ihnen:

·        Man soll einen Glückspfennig im Geldbeutel haben, weil er Glück und Geld bringt. Vielleicht ist es nach der Einführung des Euro mit diesem Glücksbringer endgültig vorbei. Oder gibt es heute schon den „Glücks-Cent“?

·        Wenn man auf selbst verdientes Geld spuckt, vermehrt es sich.

·        Fällt eine Münze auf den Boden, bringt das Unglück nach dem Motto: „Liegt Geld auf dem Boden, wandert es zur Tür hinaus.“

·        Münzen in Brunnen zu werfen, soll Glück und Wohlstand bringen. Der Brauch geht zurück auf frühere Zeiten, wo die Menschen glaubten, mit einer Opfermünze die Wassergeister befrieden zu können.

·        Schweine gelten als Glücksbringer, sie bringen Glück, Wohlstand und Reichtum. Daher sagt man auch, dass man „Schwein gehabt hat“ wenn man Glück hatte. Deshalb gibt es auch das sogenannte „Sparschwein“ und nicht etwa die Sparkuh oder Ähnliches. Denn wenn man sein Geld in einem Sparschwein aufbewahrt, wird es sich dem Aberglauben zu Urteil vermehren.

Welche Aberglauben sind in Russland verbreitet?

Das sind einige von ihnen:

·        Ein russisches Sprichwort hingegen besagt: Stelle Deine Tasche niemals auf einen Tisch, das bedeutet nämlich dein Bankrott.

·        Töte daheim keine Spinnen, sie bringen Geld ins Haus. Besonderen finanziellen Segen sollen Spinnen übrigens bringen, wenn Du sie auf Deiner Kleidung findest.

·        Wenn Deine linke Hand juckt, nimmst Du Geld ein. Ist es die rechte, gibst Du Geld aus.

·        Man darf nicht zu Hause pfeifen, sonst gibt es bald kein Geld mehr in der Familie.

·        Man darf den Müll nicht abends hinaustragen — sonst gibt es kein Geld.

·        Man darf abends kein Geld weggeben.

·        Wenn eine Matrjoschka-Puppe aus einer geraden Anzahl einzelner Puppen besteht (z. B. acht oder zehn), dann hilft sie, das Geld im Haus zu behalten. Wenn du also mal einem deutschen Bekannten eine russische Matrjoschka schenkst, dann kannst du ihm erklären, dass das in Russland so etwas wie das deutsche Glücksschwein ist.

***

Taschengeld ist für Kinder und Jugendliche auf dem Weg in die Eigenständigkeit sehr wichtig. Sie lernen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld, selbstständig eigene Entscheidungen treffen.

Das Taschengeld ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Kindererziehung. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Kinder in späteren Jahren in der Geschäftswelt zurechtfinden können.

Aber ihr sollt lernen und erfahren, dass ihr Lebensglück nicht vom Konsum abhängt, und dass Geld zwar eine notwendige Bedingung für ein selbstbestimmtes Leben, aber nicht das Maß aller Dinge ist. Ihr sollt Werbung und Realität unterscheiden können und erkennen, dass es nicht auf die Marken und Statussymbole ankommt, sondern dass beim Menschen die inneren Werte zählen.

„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt“.

Albert Einstein (1879–1955), deutscher Wissenschaftler.

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