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Satzarten und Satzbau

Урок 6. Подготовка к ЕГЭ по немецкому языку. Часть 2

Видеоролик знакомит учеников с понятием «предложение» и основными видами немецких предложений (Aussagesatz, Fragesatz, Imperativsatz, Ausrufesatz, Verbklammer, zusammengesetzter Satz) и об особенностях порядка слов в каждом их них.

Конспект урока "Satzarten und Satzbau"

Was machen wir heute?

Heute in der Stunde lernen wir:

Was ist ein Satz?

Welche Merkmale hat ein Satz?

Welche Satzarten gibt es im Deutschen?

Was ist der Satzbau?

Wie ist der Satzbau in der deutschen Sprache?

I. Der Satz

1. Was ist ein Satz?

Alles was wir sprechen und schreiben besteht aus Wörtern.

Grammatik sucht nach Ordnungen und Regeln, wie diese Wörter zusammengebaut werden. Wenn wir sprechen oder schreiben, basteln wir aus Wörtern Sätze.

Es gibt Einwortsätze in verschiedenen Funktionen, z. B. Grüßen: Guten Tag!

Meist reden oder schreiben wir aber Sätze als eine Folge von Wörtern. Mit diesen Sätzen handeln wir. Zum Beispiel, wir behaupten: Das stimmt!

Wir fragen: Wie geht´s?

Wir machen Aussagen: Heute regnet es.

Wir befehlen: Mach die Tür auf!

Wir fordern auf: Könntest du mir helfen?

Es gibt kurze Sätze, die nur aus einem Subjekt und Prädikat bestehen:

Der Junge liest.

Das Mädchen isst.

Das sind einfache Sätze.

Sätze können aber auch lang sein. Wird das Prädikat des Satzes mithilfe eines transitiven Verbs gebildet, heißt das, dass eine notwendige Ergänzung in einem bestimmten Kasus hinzukommt. Diese Ergänzungen sind die Objekte im Genitiv, im Dativ oder im Akkusativ.

Doch was ist ein Satz überhaupt? Es gibt etwa 200 Bestimmungen des Begriffs „der Satz“. Jede sprachliche Schule entwickelt ihren eigenen Satzbegriff.

Das sind einige von ihnen:

„Der Satz ist eine geschlossene sprachliche Einheit, die sich aus kleineren Einheiten (Wörtern und Wortgruppen) zusammensetzt.“

„Ein Satz ist eine abgeschlossene Einheit, die nach den Regeln der Syntax gebildet worden ist.“

„Ein Satz ist die größte Einheit, die man mit den Regeln der Syntax erzeugen kann.“

Also, der Satz ist kommunikativ die kleinste Verständigungseinheit, mit der eine Sprechhandlung möglich ist. Also, wir können etwas erzählen, etwas fragen oder zum Beispiel unser Erstaunen ausdrücken.

2. Welche Merkmale hat ein Satz?

Wir wissen schon, dass der Satzanfang immer groß geschrieben wird.

Ganz wichtig sind außerdem zwei Satzglieder, die in keinem vollständigen Satz fehlen dürfen – Subjekt und Prädikat:

Das Mädchen ist schön.

Alle Sätze haben einen Klang, das nennt man Intonation. Durch die Intonation kann man sogar die Bedeutung eines Satzes verändern.

Wie schön ist das Mädchen!

Alle Sätze haben Satzzeichen:

3. Welche Satzarten gibt es im Deutschen?

Nach einer Form und einer Funktion im Text oder Gespräch können im Deutschen verschiedene Satzarten unterschieden werden. Das sind:

1. Der Aussagesatz. Der Aussagesatz enthält Aussagen oder Feststellungen.

Der Satz endet mit einem Punkt.

Ich gehe heute in die Schule.

2. Der Fragesatz. Einen Fragesatz benutzt man, wenn man etwas wissen möchte.

Der Fragesatz endet immer mit einem Fragezeichen. Hier gibt es 2 Arten von Sätzen:

Ohne Fragewort:

Gehst du heute in die Schule?

Mit dem Fragewort:

Warum gehst du heute in die Schule nicht?

3. Der Imperativsatz. Man verwendet oft den Imperativ, um einer Person zu sagen, was sie tun soll. Das kann eine höfliche Aufforderung oder eine Anweisung sein.

Schließ bitte die Tür!

4. Der Ausrufesatz.

Mit Hilfe des Ausrufesatzes werden Gefühle oder Wünsche ausgedrückt. Am Ende eines Ausrufesatzes steht ein Ausrufezeichen.

Die Stimme fällt gegen Ende des Satzes ab. Die Stellung des finiten Verbs ist unterschiedlich.

Ist das aber kalt hier!

Es ist aber kalt hier!

Wie kalt es hier ist!

5. Die Verbklammer

Verbklammern oder Satzklammern sind typisch für Deutsch.

Es gibt Satzklammern bei trennbaren Verben und immer dann, wenn es mehr als ein Verb im Satz gibt:

·        Trennbare Verben: Ich mache die Tür auf.

·        Modalverben: Der Zug sollte pünktlich abfahren.

·        Perfekt: Den ganzen Abend haben wir gelacht.

·        Plusquamperfekt: Ich hatte die ganze Zeit gearbeitet.

·        Futur: Wir werden ein neues Auto kaufen.

·        Alle Formen des Passivs: Das Schwimmbad wird geschlossen.

6. Der zusammengesetzte Satz.

Er gliedert sich in:

·        die Satzreihe,

·        das Satzgefüge.

Die Satzreihe ist ein komplexer Satz, der mindestens aus zwei Hauptsätzen besteht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sätze miteinander zu verbinden:

Das Satzgefüge ist ein komplexer Satz. Er besteht aus einem Hauptsatz und einem oder mehreren Nebensätzen.

Das Ehepaar packt seine Koffer, weil es ans Meer fährt.

Der Hauptsatz könnte als selbstständiger Satz stehen. Der Nebensatz kann nur in Verbindung mit dem Hauptsatz existieren. Zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz steht ein Komma. Hier sind einige Arten der Nebensätze:

II. SATZBAU

Was ist der Satzbau?

Der Satzbau ist im Deutschen die Stellung der einzelnen Satzglieder innerhalb eines Satzes. Als Satzglieder werden in der Grammatik die Bestandteile des Satzes bezeichnet, die man gemeinsam umstellen kann und die somit stets zusammenbleiben. Im Deutschen gibt es vier Satzglieder: Subjekt, Prädikat, Objekt sowie die Adverbialbestimmungen. Diese vier Satzglieder können allerdings noch in verschiedene Arten unterteilt werden:

In der deutschen Sprache muss man feste Regeln zur Wortstellung in einem Satz einhalten. Wir schauen jetzt 4 wichtigste Sätze dazu:

1. Hauptsätze.

2. Nebensätze.

3. Imperativsätze.

4. Fragesätze.

1. Hauptsätze.

Ein Hauptsatz ist ein einfacher Aussagesatz. Er ist meistens nicht von einem anderen Satz abhängig und kann deshalb alleine stehen.

Ein Hauptsatz folgt meist dem Schema: Subjekt – Prädikat – Objekt. Zum Beispiel:

Die Katze frisst einen kleinen Fisch.

Das Subjekt trägt die Handlung des Satzes und beantwortet die Frage: Wer oder was macht etwas?

Wer? die Katze

Das Prädikat trägt die Handlung des Subjekts und drückt eine Tätigkeit aus. Nach dem Prädikat fragen wir so: Was macht das Subjekt?

Was macht die Katze? frisst

Das Objekt erweitert einen Satz und konkretisiert das Prädikat. Das Objekt kann im Akkusativ, Dativ und Genitiv stehen, zum Beispiel:

Heike liest ein Gedicht. Was liest Heike? ein Gedicht. Akkusativ-Objekt.

Heike liest dem Bruder ein Gedicht. Wem liest Heike? dem Bruder. Dativ-Objekt.

Heike liest ein Goethes Gedicht. Wessen Gedicht ist das? Goethes. Genetiv-Objekt.

Das Prädikat in einem Hauptsatz steht immer an zweiter Stelle.

Die Katze frisst einen kleinen Fisch.

Heike liest ein Gedicht.

Das Prädikat kann aber aus einem einzelnen Verb oder mehreren Verben bestehen. Es geht hier um die Verbklammer. Wenn ein Hauptsatz mehr als ein Verb oder mehrere Verbteile hat, steht das konjugierte Verb an der zweiten Position. Die anderen Verben oder Verbteile stehen am Ende des Satzes.

Das Mädchen will das Eis essen.

Das Mädchen hat das Eis gegessen.

Das Mädchen wird das Eis essen.

2. Nebensätze

Als Nebensatz bezeichnet man in der Grammatik einen Teilsatz, der an einen übergeordneten Satz angebunden ist und von ihm abhängt.

Er spricht gut Deutsch, weil er ein Jahr in Deutschland war.

Der Nebensatz kann nicht alleine stehen.

…weil er ein Jahr in Deutschland war. Worum geht es hier? Das können wir nicht verstehen. Man muss den Nebensatz mit einem anderen Satz verbinden.

Der Nebensatz gibt zusätzliche Informationen zum Hauptsatz.

Er spricht gut Deutsch, weil er ein Jahr in Deutschland war.

Warum spricht er gut Deutsch? weil er ein Jahr in Deutschland war.

So ist alles klar.

In Nebensätzen steht das konjugierte Verb immer am Satzende. Das Verb des Hauptsatzes bleibt an zweiter Position.

Zwischen Haupt und Nebensatz steht in der Regel immer ein Komma.

Der Nebensatz ist mit dem Hauptsatz durch eine untergeordnete Konjunktion verbunden. Konjunktionen werden auch Bindewörter genannt. Denn genau das ist die Aufgabe dieser Wörter: Sie verbinden zwei Satzelemente miteinander.

Das sind zum Beispiel einige Konjunktionen:

dass, ob, wer, was, woher, weil, da, wenn, als, während, nachdem, solange, wenn ua.

Wenn ich ins Ausland fahre, brauche ich meinen Pass.

Ich habe keine Übungen gemacht, weil ich keine Lust habe.

Es gab keine Mobiltelefone, als meine Großeltern jung waren.

3. Imperativsätze.

Das konjugierte Verb steht immer an erster Stelle. Wenn ein Verb ein trennbares Präfix hat, geht es ans Satzende.

Öffne bitte das Fenster!

Steigen Sie ein!

4. Fragesätze

Hier gibt es 2 Arten der Fragen:

·        ohne Fragewort: Beginnt der Unterricht um 8 Uhr? Sind Anna und Kevin ein Paar?

·        mit Fragewort: Wann beginnt der Unterricht? Warum sind Anna und Kevin kein Paar?

Die Fragen ohne Fragewort nennt man Entscheidungsfragen und auch Ja/Nein-Fragen. 

Entscheidungsfragen können einfach mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden. Sie werden von einem Verb eingeleitet.

Der Aufbau einer Entscheidungsfrage im Deutschen sieht wie folgt aus: Prädikat - Subjekt Objekt? Zum Beispiel:

Fährts du Rad?

Und die möglichen Antworten: Ja, ich fahre Rad.

Oder: Nein, ich fahre Rad nicht.

Die Fragen mit Fragewort nennt man Ergänzungsfragen und auch W-Fragen. Das sind Fragewörter wie: „wer“, „wie“, „was“, „wieso“, „warum“, „weshalb“, „wann“. „woher“ oder „wozu“.

Das Fragewort steht an erster Stelle. Darauf folgt das Verb an zweiter Position. Gleich nach dem Verb steht das Subjekt und dann folgen eventuelle Objekte. Zum Beispiel:

Wo liegt das Theater?

Was machst du am Wochenende?

Wann beginnt die Mathe?

Warum ist er so lustig?

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Satzarten und Satzbau. Kannst du jetzt diese Fragen beantworten?

Was ist ein Satz?

Welche Merkmale hat ein Satz?

Welche Satzarten gibt es im Deutschen?

Was ist der Satzbau?

Wie ist der Satzbau in der deutschen Sprache?

Viel Spaß!

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