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Nationalparks in Deutschland. Teil 2

Урок 26. Немецкий язык 7 класс ФГОС. Лексика. Грамматика. Практика

Этот урок продолжает тему национальных парков Германии и знакомит учеников со следующими из них: Müritz, Vorpommersche Boddenlandschaft, Unteres Odertal, Hainich, Eifel, Kellerwald-Edersee, Schwarzwald, Hunsrück-Hochwald.

Конспект урока "Nationalparks in Deutschland. Teil 2"

Unsere wichtigsten Schutzgebiete sind die Nationalparks. Sie sollten in einem vom Menschen möglichst unberührten Zustand sein.

Was machen wir heute?

Wir wiederholen:

1. Was bedeutet das Wort „Nationalpark“?

2. Welche Ziele haben die Nationalparks?

4. Welche Nationalparks gibt es in Deutschland?

Was bedeutet das Wort „Nationalpark“?

Ein Nationalpark ist eine Gegend, in der die Natur vor der zu starken Nutzung durch Menschen geschützt wird. Das kann ein großer Wald, ein riesiges Gebiet oder auch ein Stück des Meeres sein. Auf diese Weise will man dafür sorgen, dass diese Gegend auch später noch so aussieht wie jetzt.

Das Ziel aller Nationalparks ist die Natur zu schützen und zu bewahren und sie auch für den Menschen erfahrbar zu machen.

Nach Paragraph 24 des Bundesnaturschutzgesetzes gibt es in Deutschland 16 Nationalparks. Die Fläche aller beträgt 1.050.442 ha (Stand: Oktober 2020).

Das sind die deutschen Nationalparks:

1.     Bayerischer Wald

2.     Berchtesgaden

3.     Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

4.     Niedersächsisches Wattenmeer

5.     Hamburgisches Wattenmeer

6.     Jasmund

7.     Harz

8.     Sächsische Schweiz

9.     Müritz

10. Vorpommersche Boddenlandschaft

11. Unteres Odertal

12. Hainich

13. Eifel

14. Kellerwald-Edersee

15. Schwarzwald

16.  Hunsrück-Hochwald

Die Ziele deutscher Nationalparks sind:

- der ungestörte Ablauf von Naturvorgängen,

- wissenschaftliche Umweltbeobachtung,

- naturkundliche Bildung,

- Naturerlebnis für die Bevölkerung.

Heute in der Stunde hört ihr die Information über die nächsten Nationalparks in Deutschland:

1.     Müritz

2.     Vorpommersche Boddenlandschaft

3.     Unteres Odertal

4.     Hainich

5.     Eifel

6.     Kellerwald-Edersee

7.     Schwarzwald

8.     Hunsrück-Hochwald

9. Nationalpark Müritz

Im Süden von Mecklenburg-Vorpommern liegt der Nationalpark Müritz. Er wurde 1990 gegründet. Die gesamte Fläche des Parks beträgt ca. 322 km².

Der Park Müritz besteht aus zwei Teilen. Zum einen besteht es aus der Mecklenburgischen Seenplatte. Zum anderen besteht es aus der Feldberger Seenlandschaft.

Fast ganze Territorium wird von Wäldern und von Seen bedeckt. Es gibt genau 100 Seen in dem Park. Die Müritz ist das größte Gewässer.

In dem Gebiet haben unter anderem viele See- und Fischadler ihr Einstandgebiet. Insbesondere die Fischadler kann man von Aussichtskanzeln aus bei ihrer Brut und beim Jagen beobachten.

Der Nationalpark Müritz ist vor allem bei Radfahrern und Wanderern sehr beliebt. Das populärste Ausflugsziel ist auch der Käfflingsbergturm, einer der beliebtesten Aussichtspunkte in Deutschland.

10. Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

An der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern liegt dieser schöne Nationalpark mit seinen Landschaften und einzigartigen Stränden.

Er wurde 1990 gegründet.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist mit einer Fläche von 786 km² der größte Nationalpark des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und der drittgrößte in Deutschland.

83 Prozent des Parks liegt im Wasser. Seine Landschaft ändert sich permanent. Wind und Wasser lassen die sogenannten Windwatten entstehen. Das ist eine Mischung aus Süßwasser und Salzwasser. Oftmals entstehen dadurch auch Trockenzonen. Somit bietet es einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Im Herbst und Frühjahr rasten bis zu 60.000 Kraniche hier.

11. Nationalpark Unteres Odertal

Er liegt am Unterlauf der Oder im Nordosten Brandenburgs an der Grenze zu Polen. Nationalpark Unteres Odertal wurde 1995 gegründet.

Seine Fläche ist 103 Quadratkilometer groß.

Gewässer, Moore und Wiesen gibt es hier. Im Rhythmus der Jahreszeiten steigt der Fluss Oder über die Ufer. Hohe Deiche schützen vor Hochwasser die benachbarte Stadt. Im Winter sind die umliegenden Wiesen oftmals überschwemmt. Die überschwemmten Wiesen sind für viele Zugvögel und für den Biber ein beliebter Rastplatz.

Außerdem kann man hier Weißstörche, Eisvögel und den sehr seltenen Schwarzstorch beobachten.

12. Nationalpark Hainich

Das größte Laubwaldgebiet Deutschlands bildet den Nationalpark Hainich in Thüringen. Die Fläche des Parks ist 75 km². Er wurde 1997 gegründet.

Ein Teil des Nationalparks Hainich besteht aus Urwald. Ein Hauptziel des Nationalparks ist ihn zu schützen.

Der gesamte Nationalpark ist touristisch gut erschlossen und verfügt über Wander- und Radwege, sowie Rastplätze. Durch den Wald führt ein 530 Meter langer Baumwipfelpfad.

Auf dieser Konstruktion aus Brücken und Wegen können Besucher hoch den Wald von oben sehen und Tiere beobachten. Zum Beispiel, die seltene Europäische Wildkatze.

Seit 2011 gehört der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe.

13. Nationalpark Eifel

Der Nationalpark Eifel ist der 13. Nationalpark in Deutschland und der erste in Nordrhein-Westfalen. Er wurde am 1. Januar 2004 eingerichtet. Er umfasst eine Fläche von 107 km².

Im Nationalpark Eifel kann man Laub- und Nadelwälder, Seen und Bäche finden.

In einigen Bereichen des Parks ist der Zutritt für Menschen verboten. Grund dafür sind zum einen alte Minenfelder.

Im Park finden über 2000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten ein ungestörtes zuhause. Zu diesen Tieren gehören auch die scheue Wildkatze und der seltene Schwarzstorch.

Entlang der Wiesen und Wälder führt ein 85 km langer Wanderweg. Auf Wildnis-Trail können Besucher in vier Tagesetappen die Landschaft dieses Parks entdecken.

Der Nationalpark Eifel gilt auch als Sternenregion. Hier ist der Himmel sehr klar. Und man kann die Sterne beobachten. So im Jahr 2014 wurde das Gebiet als „Sternenpark“ ausgewiesen.

14. Nationalpark Kellerwald-Edersee

In Hessen liegt der Nationalpark Kellerwald-Edersee. Er wurde 2004 gegründet. Seine Fläche ist 76,8 Quadratkilometer.

Die Landschaft ist geprägt durch Berge und Buchenwälder. Der Edersee gehört zu den schönsten deutschen Badeseen.

Natürlich gibt es auch eine Vielzahl an Tieren zu entdecken. In dem Park leben sechs der zehn mitteleuropäischen Spechtarten, sowie auch unzählige Arten an Schmetterlingen und Fledermäusen. Für Besucher gibt es Wanderwege und einen Wildtierpark.

Seit 2011 ist das Buchenwald-Gebiet des Nationalparks Teil der UNESCO-Weltnaturerbe.

15. Nationalpark Schwarzwald

Der Nationalpark Schwarzwald wurde am 1. Januar 2014 gegründet und ist der erste Nationalpark in Baden-Württemberg.

Er umfasst eine Fläche von rund 100 Quadratkilometer.

Die Landschaft ist geprägt von den Gebirgszügen des Schwarzwaldes.

Der Naturpark in Deutschland verfügt über allerlei Arten von Bäumen. Fichten, Buchen, Weißtannen und viele mehr prägen die Bergmischwälder. Das Areal hat den höchsten Tannenanteil von allen deutschen Nationalparks.

Zudem bietet der Park einen geeigneten Lebensraum für allerlei Vögel und Tiere. Darunter befinden sich besondere Arten von Spechten und Eulen. Ein sehr seltenes Tier ist das Auerhuhn. Hier leben Hirsche, Rehe und Wildschweine, Füchse, Feldhasen ua.

Zu den Attraktionen gehören ein Wildnispfad, ein Luchspfad und die Wasserfälle Allerheiligen.

Der Nationalpark Schwarzwald wird von Touristen für Camping besonders benutzt.

16. Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Er ist der jüngste unter den 16 deutschen Nationalparks und wurde erst 2015 gegründet.

Er umfasst eine Fläche von rund 100 Quadratkilometer und liegt in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland.

Das Motto des Parks ist „Natur Natur sein lassen“. So ein Hauptziel des Nationalparks Hunsrück-Hochwald ist die Wiederherstellung der Landschaft.

Der jüngste Nationalpark Deutschlands ist ein Paradies für Wildkatzen, Schwarzstörche und Schwarzspechte.

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In Deutschland gibt es insgesamt 16 Nationalparks, die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen.

Der älteste von ihnen ist der Nationalpark Bayerischer Wald, welcher 1970 gegründet wurde. Die Landschaften und Schönheit der deutschen Nationalparks sind verschieden. Vom nördlichen Wattenmeer über einzigartige Flussläufe im Nordosten, beeindruckende Felsformationen im Osten, Wälder sowie Seen- und Flusslandschaften in der Mitte und im Westen Deutschlands bis hin zu urigen Wäldern im Süden ist alles vertreten, was Naturherzen höherschlagen lässt.

„Die Natur braucht keine Menschen. Menschen brauchen die Natur. Die Natur wird das Aussterben der Menschen problemlos überleben. Menschen können dagegen nicht ohne die Natur überleben“.

Harrison Ford, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent.

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