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Bildung in Deutschland

Урок 23. Подготовка к ЕГЭ по немецкому языку. Часть 1

Данный видеоурок расскажет, как устроена система образования в Германии. Ученики получат общую информацию об обучении, а также подробно рассмотрят каждый тип учебных заведений и их особенности.

Конспект урока "Bildung in Deutschland"

Heute in der Stunde bekommt ihr allgemeine Information über die Bildung in Deutschland und lernt die Bereiche im deutschen Bildungssystem.

Allgemeine Information

In Deutschland ist Schule nicht zentral organisiert, sondern Ländersache. Verantwortlich sind die Kultusministerien der 16 Bundesländer. In jedem Bundesland können das Angebot an Fächern, Lehrpläne, Abschlüsse und Übergänge zwischen den Schulformen anders geregelt sein.

Das Bildungssystem in Deutschland gliedert sich in fünf große Bildungsbereiche.

In Deutschland herrscht Schulpflicht. Das bedeutet, dass alle Kinder ab einem Alter zwischen 5 und 7 Jahren und mindestens bis zur 10. Klasse zur Schule gehen müssen.

Kinder werden in der Regel mit sechs Jahren eingeschult. Eine Ausnahme hierbei ist gegeben, wenn ein eigentlich schulpflichtiges Kind die schulärtzliche Untersuchung nicht erfolgreich besteht und keine Erlaubnis zum Schulbesuch erhält. Sie kann die Schulpflicht um ein Jahr verzögern.

Kinder gehen mindestens neun oder zehn Jahre lang zur Schule. Hier geht es um die sogenannten Vollzeitschulpflicht. Weiter gibt es andere Möglichkeiten für die Ausbildung.

Die öffentlichen Schulen sind in Deutschland kostenlos und werden durch Steuern finanziert. Aber es gibt auch Privatschulen, die von den Eltern Schulgeld verlangen.

Die deutschen Schulen haben ein hohes Bildungsniveau. Viele Schulen in Deutschland verfügen über das schnelle Internet, die erforderliche Technik und hochbildende Lehrer. Jede Schule hat die Lust auf neue Unterrichtsmethoden.

Bildungsbereiche

Das Bildungssystem in Deutschland gliedert sich in fünf große Bildungsbereiche.

Jeder Bildungsbereich enthält mehrere Schulformen und Aussichten.

1. Die erste Stufe des deutschen Bildungssystems ist Elementarbereich.

Der Elementarbereich beschäftigt sich mit Kindern von 3 bis zu 6 Jahren. Hierbei handelt es sich um kein verpflichtendes Angebot.

Der Elementarbereich umfasst die Einrichtungen der frühkindlichen Bildung vor dem Schuleintritt. Das Hauptziel ist die Stärkung der Bildung, Erziehung und Betreuung von noch nicht schulpflichtigen Kindern.

2. Die zweite Stufe des deutschen Bildungssystems ist Primarbereich.

Dazu gehört die Grundschule. Die Kinder sind 6 Jahre alt.

Die Grundschule umfasst in den meisten Bundesländern die Klassenstufen 1-4 (in Berlin und Brandenburg die Klassen 1 bis 6).

Ziel der Grundschule ist es, den Schülerinnen und Schülern die Grundlage für eine weiterführende Bildung und das lebenslange Lernen zu vermitteln.

Das spielerische Lernen aus dem Kindergarten wird in Fächern wie Mathematik, Deutsch, Sachkunde und Sport strukturiert.

Das Ende der Grundschule enthält die Schullaufbahnempfehlung.  Hierbei werden Noten, Arbeits- und Lernverhalten bewertet und eine Empfehlung für die weiterführende Schulform getroffen.

3. Die dritte Stufe des deutschen Bildungssystems ist Sekundarbereich I.

Die Sekundarstufe I umfasst die alle weiterführenden Schulen ab der 5./7. bis zur 9./10. Klasse.

Hauptschule

Zur Hauptschule gehen die Schüler von der 5. bis zur 9. Klasse oder bis zur 10. Klasse.

Der Unterricht an den Hauptschulen ist besonders praxisorientiert. Eines der Hauptfächer ist beispielsweise das Fach ‚Arbeitslehre‘, das die Bereiche Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft umfasst.

Besonderen Wert legt man an der Hauptschule auf den Aspekt der ‚Berufswahlvorbereitung‘. Hier arbeiten die Hauptschulen meist sehr eng mit den lokalen Arbeitsagenturen zusammen, um den Schülern den Übergang in eine betriebliche Ausbildung zu erleichtern.

Nach dem Hauptschulabschluss können die Schüler eine Berufsausbildung beginnen oder, bei guten Leistungen, einen höheren Schulabschluss ansteuern.

Realschule

Die Realschule dauert 6 Jahre (Klasse 5 bis 10). Im Unterschied zur Hauptschule stellt die Realschule höhere Anforderungen an die Schüler.

Eine Realschule soll die Schüler gut auf einen Beruf vorbereiten. Daher soll der Unterricht viel mit praktischen Dingen zu tun haben. Man soll aber auch offen für wissenschaftliche Fragen sein. So können die Jugendlichen technisch-naturwissenschaftliche, sprachliche, sozialkundliche oder wirtschaftliche Schwerpunkte setzen.

Mit dem Realschulabschluss können die Kinder eine Berufsausbildung oder Weiterbildung auf Schulen des Sekundarbereichs II bekommen.

Gymnasium

Die Schulausbildung im Gymnasium dauert 8 oder 9 Jahre (bis zur 9 oder 10. Klasse).
Im Gymnasium sollen die Kinder das Material tiefer erlernen.

Die Gymnasien in Deutschland haben unterschiedliche Schwerpunkte: Die Schüler besuchen entweder den mathematisch-naturwissenschaftlichen (mit mehr Unterricht in Mathe, Physik, Chemie und Bio), den neusprachlichen (mit modernen Fremdsprachen wie Französisch, Italienisch oder Spanisch) oder den humanistischen Zweig (mit Latein und Altgriechisch als Fremdsprachen). Neben diesen Hauptfachrichtungen gibt es auch musische, wirtschaftliche oder Sportgymnasien.

Gesamtschule

Es gibt in Deutschland auch die Gesamtschule. Sie umfasst Haupt-, Realschule und Gymnasium.

Während die ersten drei Schulformen jeweils nur eine bestimmte Art eines Schulabschlusses ermöglichen, bieten Gesamtschulen die Möglichkeit, unter mehreren Abschlüssen zu wählen. Dabei gibt es zwei Arten von Gesamtschulen; mit und ohne Gymnasialbildungsgang.

Das Ende des Sekundarbereichs I bildet ein allgemeinbildender Schulabschluss.

Der Sekundarbereich I enthält auch solche alternativen Schulformen, wie:

Förderschulen sind für Kinder mit körperlichen, geistigen oder emotionalen Beeinträchtigungen oder Lernschwächen.

In einer demokratischen Schule ist Unterricht freiwillig und das Lernen findet selbstbestimmt und ohne Lehrplan statt.

In den Waldorfschulen umfasst die Erziehung in der Klasse nicht nur klassische Fächer, sondern zahlreiche kreative Bereiche. Singen, Tanzen sowie Malen und Basteln gehören zu festen Bestandteilen des Alltags in der Schule. Es existieren keine Noten. Kinder können nicht sitzenbleiben.

4. Die vierte Stufe des deutschen Bildungssystems ist Sekundarbereich II

Die Möglichkeiten der Wahl zwischen diesen Schulformen sind vom erworbenen Schulabschluss im Sekundarbereich I abhängig. Nur nach dem Gesamtschule-Abschluss können Jugendliche alle diese Schulformen wählen.

Gymnasiale Oberstufe

Nach der 10. Klasse Gymnasiums gehen die Schüler in die 11.–13. Klasse Gymnasiums, die sogenannte „gymnasiale Oberstufe“. Sie dauert 3 Jahre: von der 11. bis zur 13. Klasse. In einigen Bundesländern – Klasse 10 bis 12 oder 11 und 12. Das hängt von der Form des Gymnasiums ab: verkürzte Form G8 oder längere - G9.

Gymnasiale Oberstufe bereitet die Schüler zur Hochschule vor und besteht aus Grund- und Leistungskursen. Die Gymnasiasten wählen bestimmte Fächer als Leistungsfächer und setzen Schwerpunkte. Dieses Spezialwissen bereitet zur wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule vor.

Im Abitur soll der Absolvent seine Grundkenntnisse nachweisen.

Wer das Gymnasium erfolgreich hinter sich gebracht hat, besitzt die Allgemeine Hochschulreife und kann an allen Hochschulen, einschließlich der Universitäten, Fächer studieren.

Fachoberschule, Berufsoberschule, Fachgymnasium, Berufsfachschule

Diese Schulformen können die Jugendlichen nach der Realschule wählen.

Hier können Jugendliche mit einem mittleren Schulabschluss das Fachabi machen, mit dem sie auch an Fachhochschulen oder bestimmte Fächer an Universitäten studieren können.

Duale Ausbildung

Nach dem Hauptschulabschluss werden Berufsanfänger meist dual ausgebildet: Neben der Lehre im Betrieb besuchen sie, entweder an einem bis zu zwei Wochentagen oder im Blockunterricht, eine Berufsschule, um auch theoretisches Wissen zu erwerben und ihre Allgemeinbildung zu vertiefen. Nach zwei bis drei Jahren endet die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung; danach ist der Lehrling beispielsweise Facharbeiter.

5. Die fünfte Stufe des deutschen Bildungssystems ist Tertiärbereich.

Der tertiäre Bildungsbereich in Deutschland umfasst die Bildung an Universitäten, Hochschulen, Berufsakademien und Fachschulen, die zu einem akademischen Abschluss führen.

Die Studienabschlüsse hängen vom Studiengang ab. Zu den wichtigsten gehören der Magister, das Diplom, das Staatsexamen, der Bachelor sowie der Master und der Doktor.

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Bildung in Deutschland. Wiederholen wir!

In Deutschland beginnt die Schulpflicht für alle Kinder in der Regel mit 6 Jahren.

Die öffentlichen Schulen sind in Deutschland kostenlos und werden durch Steuern finanziert.

Das Bildungssystem in Deutschland gliedert sich in fünf große Bildungsbereiche.

1. Elementarbereich.

Das sind Kindergärten und Kindertagesstätten.

2. Primarbereich bedeutet Grundschule (Klasse von der 1. bis zur 4.).

3. Sekundarbereich I.

Nach der Grundschule gehen die Kinder entweder in eine Haupt-, eine Realschule oder in ein Gymnasium. Die Hauptschule endet nach der 9. Klasse mit dem Hauptschulabschluss, die Realschule nach der 10. Klasse mit dem Realschulabschluss. Hauptschule dauert 5 Jahre: von der 5. bis zur 9. Klasse. Realschule dauert 6 Jahre: von der 5. bis zur 10. Klasse.

Gymnasium – 8 oder 9 Jahre: von der 5. bis zur 9 oder 10. Klasse und dann – bis zur 12. oder 13. Klasse. Dazu gehören auch Gesamtschulen und alternative Schulformen. Die Gesamtschule umfasst Haupt-, Realschule und Gymnasium. Zu den alternativen Schulformen gehören Förderschulen, demokratische Schulen, Waldorfschulen.

4. Zu dem Sekundarbereich II gehören gymnasiale Oberstufe (die 11.–13. Klasse Gymnasiums), Fachoberschule, Berufsoberschule, Fachgymnasium, Berufsfachschule, duale Ausbildung.

5. Der letzte ist Tertiärer Bereich. Das sind Universitäten, Hochschulen, Berufsakademien und Fachschulen.

Viel Erfolg!

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