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Stadtstaat Bremen

Урок 9. Страноведение: Путешествие по Германии

Самая маленькая федеральная земля Германии, но с огромным экономическим, научным и культурным значением, – ганзейский город Бремен, который состоит из двух городов: Бремена и Бремерхафена. Предлагаем познакомиться с ними поближе. В этом видео вы прослушаете информацию о географии, истории, символах и достопримечательностях федеральной земли Бремен.

Конспект урока "Stadtstaat Bremen"

Bremen ist eine Hansestadt zwischen Weser und Nordsee. Das ist das kleinste Bundesland Deutschlands, aber mit großer Bedeutung. Bremen ist das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum.

Wollen wir Bremen besser lernen? Dann los geht`s!

Heute bekommt ihr die Information über:

- Geografie Bremens,

- Geschichte,

- Stadtsymbole,

- Sehenswürdigkeiten.

Geografie

Freie Hansestadt Bremen ist ein Stadtstaat und ein Land im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland. Er bezeichnet sich selbst auch als Zwei-Städte-Staat Bremen, weil aus den beiden Großstädten Bremen und Bremerhaven besteht. Bremerhaven liegt ungefähr 60 Kilometer nördlich an der Mündung der Weser in die Nordsee.

Bremen ist vom Bundesland Niedersachsen umgeben. Landeshauptstadt ist Bremen.

Freie Hansestadt Bremen hat eine Fläche 419 Quadratkilometer (Die Fläche Bremens ist ca. 325 und Bremerhavens – ca. 94 Quadratkilometer). Hier leben 676.000 Einwohner (563.290 in Bremen und 113.173 Einwohnern in Bremerhaven). Es ist das kleinste Land der Bundesrepublik Deutschland an Fläche und Einwohnerzahl.

Das Stadtgebiet Bremens ist in fünf Stadtbezirke - Mitte, Süd, Ost, West, und Nord – eingeteilt. Bremerhaven ist in zwei Stadtbezirke (Nord und Süd) eingeteilt.

Größter Binnensee Bremens ist der Sportparksee Grambke mit 40 ha.

Durch Bremen und Bremerhaven fließt die Weser. Das ist der längste und bedeutendste Fluss des Bundeslandes.

Die Weser sowie die relative Nähe zur Nordseeküste prägen Bremen und das Umland der Stadt – zahlreiche interessante Landschaften und Naturschutzgebiete umgeben die Stadt, die es zu erkunden lohnt.

Zum Beispiel der Rhododendronpark bietet nicht nur eine der größten Rhododendronsammlungen der Welt, sondern auch einen Botanischen Garten und die „Botanika“, Deutschlands erstes grünes Science-Center.

Die Bremer Wallanlagen sind die erste öffentliche Parkanlage Deutschlands.

Sehenswert ist auch der Knoops Park in Bremen-Nord, der eine Mischung aus englischem Park und italienischem Renaissance-Garten darstellt.

Bremen hat 20 Naturschutzgebiete mit insgesamt 3.546 ha, die rund 8,5 % der Landesfläche ausmachen. Daneben bestehen drei Wasserschutzgebiete.

Als Hafenstädte sind Bremen und Bremerhaven traditionell von Seefahrt und Handel geprägt. Bremen ist der südlichste deutsche Seehafen, Bremerhaven kann mit der größten zusammenhängenden Containerumschlaganlage Europas aufwarten und ist der weltgrößte Umschlagplatz für Automobile. Dank modernster Technik gehören die bremischen Häfen zu den schnellsten der Welt. Zusammengenommen bilden sie den zweitgrößten Seehafen Deutschlands nach Hamburg.

Das Land ist auch ein wichtiger Standort der Nahrungs- und Genussmittelbranche, der Eisen- und Stahlindustrie, des Automobilbaus sowie der Luft- und Raumfahrttechnik. Zudem verfügt Bremen über eine starke Wissenschaftslandschaft. An den zwei Universitäten und den fünf Hochschulen des Landes sind mehr als 37.000 Studierende eingeschrieben.

Über 20 international vernetzt arbeitende Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Fachrichtungen haben ihren Sitz in Bremen und Bremerhaven.

Geschichte

Der Name Bremen stammt aus dem Lateinischen „brema“ und bezieht sich auf „an den Rändern des Flusses“.

Bremen ist einer der ältesten Staatswesen auf dem deutschen Boden. Im Jahr 782 wurde er erstmals schriftlich erwähnt. Bremen war zu dieser Zeit noch ein sehr kleiner Ort, aber in verkehrsgünstiger Lage: Man kann leicht vom Meer mit Schiffen zu erreichen. Dort wohnten Händler und Handwerker.

Ein entscheidender Punkt in der Geschichte Bremens war der Beitritt in den Hansebund im Jahr 1260. Die Hanse ist eine Vereinigung niederdeutscher Kaufleute, die so gemeinsam ihre wirtschaftlichen Interessen vertraten.

Bremen hatte Bremerhaven viele Jahrhunderte voraus und war eine bedeutendste Handelsstadt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa. Im 11. Jahrhundert galt Bremen als „Rom des Nordens“.

Durch den Freihandel nahm die Bedeutung der Stadt auch wirtschaftlich zu. Schließlich konnte sich die Hansestadt Bremen auch teilweise aus der kirchlichen Herrschaft durch das Bistum Bremen befreien. Als Zeichen der weltlichen Freiheit entstanden der Roland im Jahr 1404 sowie das Rathaus im Jahr 1409 auf dem Bremer Marktplatz.

Viele Bewohner sind noch heute stolz auf die Selbständigkeit ihrer Stadt, die historisch auf verschiedene Weise begründet wird. Eines der an den häufigsten genannten Dokumenten ist das Linzer Diplom aus dem Jahre 1646. In diesem Diplom wurde die Reichsunmittelbarkeit der Stadt Bremen bestätigt und besiegelt.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat Bremen ehemals preußische bzw. hannoversche Gebiete eingemeindet.

Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt häufig Ziel von alliierten Bombenangriffen, da hier viele Rüstungsbetriebe angesiedelt waren.

1945 kam Bremen als Enklave zur US-amerikanischen Besatzungszone. 1947 wurde das Land Bremen proklamiert; im gleichen Jahr erhielt es eine Verfassung.

Landessymbole

Freie Hansestadt Bremen, Bremen und Bremerhaven haben seine eigenen Symbole.

Das Wappen und die Flagge der Freien Hansestadt Bremen zeigen den Bremer Schlüssel. Das ist ein Symbol des Bundeslandes. Er stammt als Attribut von Petrus, dem Schutzpatron des Bremer Doms. Es ist der „Himmelsschlüssel“, hergeleitet aus dem Bibelzitat „Ich will Dir die Schlüssel des Himmelreiches geben“.

Bremen hat 4 Wappen: ein kleines, mittleres, ein großes Wappen und ein Flaggenwappen.

Das ist die Bremische Flagge, die man oft als „Speckflagge“ genannt wird.

Sehenswürdigkeiten

Attraktive Sehenswürdigkeiten bietet vor allem die Altstadt.

Der Bremer Marktplatz

Der Bremer Marktplatz liegt im Zentrum der Hansestadt. Er ist nicht nur einer der ältesten öffentlichen Plätze der Stadt, sondern auch einer der schönsten. Auf dem Bremer Marktplatz liegen andere bedeutendste Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Bremer Roland

Auf dem Marktplatz vor dem Bremer Rathaus steht der Bremer Roland. Das ist die Statue eines Ritters mit seinem Schwert. Diese Statue wurde 1404 errichtet. Die Figur ist 10 Meter hoch. Der Bremer Roland symbolisiert die Freiheit der Stadt. Der Bremer Roland ist ein Hauptwahrzeichen der Stadt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Bremer Stadtmusikanten

Das zweite Hauptwahrzeichen kennt ihr vielleicht schon, es sind die Bremer Stadtmusikanten. Ihre Statue steht auch auf dem Rathausplatz. Diese Bronzestatue wurde von Gerhard Marcks im Jahr 1953 im Herzen Bremens eingestellt.

Im Märchen der Bremer Stadtmusikanten geht es um einen Esel, einen Hund, eine Katze und einen Hahn, die wie Freunde zusammenhalten und sogar Räuber aus dem Wirtshaus vertrieben haben.

Viele Menschen glauben, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn man die Vorderbeine des Esels umfasst und sich etwas wünscht.

Das Rathaus

Das Rathaus befindet sich an der Nordostseite des Marktplatzes in Bremen und gilt es als eines der bedeutenden Bauwerke des Mittelalters. Genauso wie der Bremer Roland steht auch das Rathaus seit 1973 unter Denkmalschutz und seit 2004 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Rathaus wurde im 13. Jahrhundert gebaut und gilt als Zeichen der Freiheit Bremens. Heute ist das Bremer Rathaus der Sitz des Senats und des Bürgermeisters.

Bremer St. Petri Dom

Der Bremer St. Petri Dom ist das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt. Es befindet sich östlich des Marktplatzes. Der Dom wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Er ist 98 Meter hoch und eine der beeindruckenden Kirchen. Seit 1973 steht der Dom unter Denkmalschutz.

Die Kirchtürme bieten einen unglaublichen Ausblick über Bremen.

Schnoorviertel

Das ist Bremens ältestes Viertel. Das Bummeln in den engen Gassen zwischen den Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert ist bei den Bremern genauso beliebt wie bei den Touristen. Das älteste Bauwerk ist hier die Kirche St. Johann aus dem 14. Jahrhundert.

Zahlreiche Galerien, Souvenirläden, Cafés und Restaurants laden zum Genießen ein.

Museum „Universum“

Das Universum Bremen ist ein Science Center mit ausgeprägtem Erlebnischarakter. Die Besucher sollen an über 300 Exponaten naturwissenschaftliche Phänomene hautnah und mit allen Sinnen erleben. Es ist eine vielbesuchte Freizeit- und Kultureinrichtung in Bremen.

Das walförmige Dauerausstellungsgebäude ist ein architektonisches Wahrzeichen von Bremen. Es ist ein anerkannter außerschulischer Lernort.

Überseemuseum

Das bereits 1896 gegründete Überseemuseum ist mit seinen Dauerausstellungen zu Asien, Ozeanien, Amerika und Afrika eines der bedeutendsten völkerkundlichen Museen Europas und zugleich eines der meistbesuchten Museen Deutschlands.

Das waren nur einige Bremen-Sehenswürdigkeiten, Aber die Stadt ist vielseitig.

Mittelalterliche Viertel, reiche Bürgerhäuser oder kunstvolle Architekturstraße. Museen für Kunst, Natur oder Wissenschaft. Abwechslungsreiche Shoppingerlebnisse in der Innenstadt, Spaziergänge an den Ufern der Weser oder im Park. All das hat Bremen zu bieten.

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Freie Hansestadt Bremen ist das kleinste Land der Bundesrepublik. Aber seine Lage, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur machen das Bunddesland zu einem wichtigen Zentrum Deutschlands.

„Hamburg hat das Tor zur Welt, aber Bremen hat den Schlüssel dazu.“

Volksmund

Viel Spaß bei der Bekanntschaft mit Deutschland!

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