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Feste in Deutschland

Урок 1. Подготовка к ЕГЭ по немецкому языку. Часть 2

В Германии существует довольно большое количество разнообразных праздников, которые примечательны интересными традициями и обычаями. На этом уроке ученики узнают о некоторых из них, а точнее о Рождестве, Пасхе, Дне святого Николая, Дне святого Мартина и празднике Трёх волхвов.

Конспект урока "Feste in Deutschland"

Deutschland ist ein interessantes Land mit seinen eigenen Bräuchen und Traditionen. Besonders trifft das die Feste an. Die traditionellen Feste feiern die Deutschen hell, laut, fröhlich.

Heute in der Stunde bekommt ihr Information über die populärsten Feste in Deutschland und genauer über Weihnachten, Ostern, Nikolaustag, Martinstag, Heilige Drei Könige.

Ihr erkennt die Geschichte dieser Feste, welche Symbole haben sie und welche Traditionen gibt es dabei in Deutschland.

Weihnachten

Weihnachten ist ein wichtigster Festtag im Christentum, sowie auch für Deutsche das wichtigste Fest des Jahres, an dem die ganze Familie zusammenkommt und feiert.

Es wird am 25. Dezember die Geburt von Jesus gefeiert.

Alles beginnt am 1. Dezember: Adventszeit. Der Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Er dauert 4 Wochen und hat immer 4 Sonntage. Die Adventszeit endet an Heiligabend, also am 24. Dezember.

In Deutschland gibt es eigene Weihnachtssymbole. Zum Beispiel, Adventskranz und Adventskalender.

In den Wohnungen, Kirchen, auch in Büros hängen Adventskränze mit vier Kerzen. Am ersten Sonntag wird die erste Kerze angezündet, am zweiten die zweite und so weiter. Am letzten Sonntag vor Weihnachten brennen alle vier Kerzen.

Kinder bekommen einen besonderen Kalender: Adventskalender. Er hat 24 Türchen, wo kleine Geschenke für Kinder liegen, eins für jeden Tag vom ersten Dezember bis Weihnachten.

Am 24. Dezember ist der Heiligabend. An diesem Tag beginnen Feierlichkeiten. Man stellt und schmückt den Weihnachtsbaum und zündet Kerzen an und man singt Weihnachtslieder. In den meisten Familien ist es feste Tradition, an diesem Tag zum Gottesdienst in die Kirche zu gehen. Alle wünschen einander „Frohe Weihnachten!“.

Das ist interessant!

In Deutschland ist „O Tannenbaum“ das beliebteste Weihnachtslied. Dieses Lied entstand im 16. Jahrhundert und war ein Volkslied. Im 19. Jahrhundert wurde der Text von August Zarnack und die Musik von Ernst Anschütz verarbeitet.

 

Natürlich gibt es noch die Bescherung am Heiligabend. Die Kinder glauben, dass der Weihnachtsmann und das Christkind bringen Geschenke.

Noch eine Weihnachtstradition ist ein schönes Festessen in den Familienkreisen. Der Tisch wird schön und festlich serviert. In Deutschland kommen traditionell die nächsten Gerichte auf den Weihnachtstisch: Kartoffelsalat, Gänse- oder Entenbraten, Fondue und Lebkuchen.

In Deutschland sind der 25. und der 26. Dezember arbeitsfrei, beides sind kirchliche Festtage. Diese Tage gelten bundesweit als Feiertage.

Ostern

Ostern gilt als das höchste Fest des Christentums und das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

Ostern fällt nicht auf ein festes Datum. Das Fest fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühjahr. Das heißt – findet immer zwischen dem 22. März und dem 25. April statt.

Das ist interessant!

Das Wort “Ostern” kommt vom Namen “Ostara”, so hieß die germanische Göttin des Frühlings, der Fruchtbarkeit und der Morgenröte. Zu Ehren dieser Göttin haben die Germanen im Frühling ein großes Fest veranstaltet.

In Deutschland gibt es viele schöne Ostersymbole und Bräuche.

Zu dem Hauptsymbol gehören die Ostereier. Das sind gekochte Eier, die von den Kindern oder auch von den Erwachsenen bunt bemalt werden. Die Ostereier werden zusammen mit eingepackten Schokoladeneiern und anderen Süßigkeiten im Garten versteckt, wo die Kinder sie dann suchen.

Die deutschen Kinder glauben, dass der Osterhase die leckeren Sachen für sie im Garten versteckt hat. Der Hase ist seit Jahrhunderten ein Fruchtbarkeitssymbol. Das ist eines der ersten Tiere, die im Frühling Nachwuchs bekommen. So der Osterhase ist auch ein echtes Ostersymbol!

Es gibt noch Eierspiele zu Ostern. Zum Beispiel, das Eier schlagen oder Eierrollen. Gekochte Eier werden einen kleinen Hügel hinuntergerollt. Wer am weitesten kommt, gewinnt.

Mit bunten Eiern schmücken die Deutschen Bäume. Und so ist das noch ein Ostersymbol: ein Osterbaum. Heute schmücken die Deutschen nicht nur kleine Bäume in den Gärten und vor Kirchen und auf öffentlichen Plätzen mit bunten Ostereiern, sondern auch ihre Häuser. Sie machen Ostersträuße: hängen die Eier an grüne Zweige. Eine tolle Osterdekoration!

Es gibt auch andere Ostersitten: Am Ostersonnabend macht man die letzten Käufe und bereitet das festliche Essen zu. Am ersten Osterfeiertag wird an einem festlich geschmückten Tisch gefeiert und dann spazieren gegangen. Den Nachmittag verbringt man beim Kaffeetrinken mit Verwandten oder Freunden. Am Ostermontag werden normalerweise Ausflüge gemacht und abends verschiedene Kulturveranstaltungen besucht.

Der Ostersonntag und Ostermontag sind in Deutschland arbeitsfrei.

Nikolaustag

Den Nikolaustag feiert man am 6. Dezember. In Deutschland ist das kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein kirchlicher Gedenktag. Die Deutschen feiern den Nikolaustag in Gedenken an den Heiligen Nikolaus von Myra. Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten Heiligen der katholischen Kirche. Nikolaus war eine geschichtliche Person. Er wurde ein Bischof von Myra, eine Region in der heutigen Türkei. Es ist bekannt, dass Nikolaus genug Geld hatte, um den Armen zu helfen und direkte Dankbarkeit zu vermeiden.

Tradition zum Feiern des Nikolaustages stammt aus Deutschland. Zum ersten Mal im 10. Jahrhundert, an seinem Gedenktag: am 6. Dezember. Und danach entstand die Tradition, die Schuhe vor die Tür zu stellen und Strumpfhosen an den Kamin für Geschenke zu hängen. Sehr schnell verbreiteten sich diese Traditionen durch ganz Europa.

Das ist interessant!

Mit dem Heiligen Nikolaus und seinen Geschenken sind viele Legenden verbunden. Das ist eine von ihnen. Der Nikolaus hatte viel Geld und er half den Armen. So half er einmal drei Schwestern: er warf das Gold in ihre Strumpfhosen am Kamin. Und eines Tages half er einer armen Familie: er ließ die Goldensäcke in den Kinderschuhen.

So entstand die Tradition die Schuhe vor die Tür zu stellen und Strumpfhosen an den Kamin zu hängen.

Diese Tradition wurde behalten. Am Vorabend des Nikolaustages, am 5. Dezember, stellen die Kinder ihre Stiefel vor die Tür und gehen zu Bett. In der Nacht kommt Nikolaus und legt in die Stiefel Geschenke. Das sind gewöhnlich ein kleines Geschenk, Süßigkeiten, Nüsse, Äpfel, Mandarinen und Münzen. Heute sind auch Nikolausgebäck und Schokoladennikolaus als Geschenke sehr populär.

Aber am Morgen können die Kinder keine angenehmen Geschenke finden, sondern eine Rute. Warum ist so das?

Der heilige Nikolaus kommt nicht allein. Er hat einen Begleiter: Knecht Ruprecht. Er ist ein böser Gegenspieler und der Gehilfe des heiligen Nikolaus. Solches „Geschenk“ bekommen die ungezogenen und nicht braven Kinder. Knecht Ruprecht trägt eine Rute im Gepäck mit, um verzogene und unartige Kinder zu bestrafen.

Nikolaus hatte seit 1966 sein eigenes Postamt und die Kinder können Briefe mit ihren Wünschen schreiben. Jeder Brief wird persönlich beantwortet. Das ist ein echtes Wunder für die Kleinen!

Martinstag

Der Martinstag heißt auch Sankt-Martins-Tag oder Martinsfest. Das ist ein Kirchenfest des heiligen Martin von Tours. Es feiert man jedes Jahr am 11. November nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa.

Martin war ein römischer Soldat, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Der Legende nach ritt er an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei. Der Mann tat ihm so leid, dass Martin mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte.

In der folgenden Nacht hatte Martin einen Traum. Ihm erschien Jesus, der mit der Hälfte seines Mantels bekleidet war. Martin sah diesen Traum als Zeichen an. Er wollte mehr kein Soldat sein und wurde ein Mönch.

Nach diesem Erlebnis ließ sich Martin taufen und im christlichen Glauben unterrichten. Später baten ihn die Menschen der Stadt Tours (heute Frankreich), ihr Bischof zu werden.

Aber weil Martin so bescheiden war, wollte er das nicht. Er versteckte sich von den Menschen in einem Gänsestall. Doch Gänse schnatterten so laut, dass die Menschen in den Stall kamen und Martin fanden.

Und so wurde Martin doch Bischof. Auch als Bischof liebte er alle Menschen. Er half den Kranken, schenkte den Hungrigen etwas zu essen, gab den Armen Geld. Für den Menschen war Martin ein besonderer Mensch. Sie nannten ihn Heiligen Martin. Und er war seitdem als Martin von Tours bekannt.

Wie ein anderes Fest hat auch Martinstag seine Hauptsymbole.

In Deutschland und anderen europäischen Ländern sind Laternenumzüge eine Tradition. Die Kinder tragen Laternen und singen. Das bekannteste Lied ist „Ich geh mit meiner Laterne“.

Das ist interessant!

Als der Heilige Martin starb, wurde er von vielen Menschen mit Lichtern zu Grabe getragen. Daraus entstand dieser Brauch. Um an Sankt Martin zu gedenken, werden Lichter und Laternen angezündet.

Am Martinstag wird zur Abendstunde Martinsfeuer entfacht. Das Feuer ist auch ein Symbol: es bringt Licht in das Dunkle.

Nach dem Laternenumzug bekommen die Kinder oft ein Martinsweck: ein kleines gebackenes Männchen. Man nennt auch das Martinsweck Stutenkerl oder Weckmann.

Neben den traditionellen Umzügen gibt es zum Martinstag außerdem traditionelle Gerichte, wie die Martinsgans.

In Deutschland ist der Sankt-Martins-Tag ist nur ein Erinnerungstag und kein gesetzlicher Feiertag.

Heilige Drei Könige

Am 6. Januar feiert man in Deutschland ein Fest: Heilige Drei Könige. Mit diesem Tag beenden Weihnachtsfeiertage.

Nach einer alten Legende, die auf eine Erzählung der Bibel zurückgeht, sahen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar in der Nacht, in der Christus geboren wurde, einen hellen Stern am Himmel, folgten ihm und kamen nach Bethlehem. Dort fanden sie das Christkind und beschenkten es.

Heute in Deutschland verkleiden sich viele Kinder als die drei Könige an diesem Tag und singen von Tür zu Tür ein Dreikönigslied. Die drei Könige werden dabei von einem Sternträger begleitet. Dafür bekommen sie dann etwas Geld oder Süßigkeiten.

Bevor sie weiterziehen, schreiben sie mit der geweihten Kreide „C+M+B“ auf den Türstock.

Das ist interessant!

Manche glauben, dass die drei Buchstaben C+M+B bedeuten die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Aber das ist nicht so. Sie drücken den lateinischen Segensspruch aus: Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus.

Zum Heiligen Drei Könige Tag bäckt man ein traditionelles Festtagsgebäck: Dreikönigskuchen oder Königskuchen.

Nur in drei Bundesländern ist das Fest am 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag: Die Menschen in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt haben frei.

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Wie kann man sehen, sind die deutschen Sitten und Bräuche nicht nur alt, sondern auch sehr interessant. Die Deutschen verehren ihre Traditionen und sind auf sie sehr stolz. Die traditionellen Feste feiern sie hell, laut, fröhlich. Zur Vorbereitung der Feier gehören die Deutschen sehr fleißig, sie kaufen Geschenke, schmücken Häuser und laden die Gäste ein. Und das ist sehr wichtig, denn das ist ein Teil der großen deutschen Kultur.

Viel Erfolg!

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