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Ostern

Презентация познакомит с традициями и обычаями, связанными с весенним праздником Пасхи.
08.06.2016

Описание разработки

Ostern ist das wichtigste christliche Fest, denn an diesen Tagen wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Aber es geht natürlich auch um die Wiederbelebung der Natur. Das wird im Frühling in vielen Kulturen gefeiert.

Überall in Deutschland (wie anderswo) gibt es Osterbräuche und –Traditionen: Osterfeuer, Osterkerzen, Ostereier und – weniger bekannt – das „Osterwasser“.

Heidnisches Fest zu Ehren der Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostara.

Ostern

Ostern war ursprünglich ein heidnisches Fest zu Ehren einer germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin, als die Menschen in Europa an viele Götter glaubten. Ostara hieß sie, das bedeutet Osten, denn man verglich sie mit der Morgenröte - und von ihrem Namen leitet sich unser heutiges Wort "Ostern" ab.

Ihr Fest wurde immer nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Der Winter wurde mit Feuer und Lärm vertrieben.

Palmensonntag.

Am Palmsonntag, 7 Tage vor Ostern, werden die sogenannten Palmbuschn (Weidenzweige mit Palmkätzchen) - verziert mit Schmuck aus bunten Hobelspänen - in der Kirche geweiht, nach der Messe von jungen Burschen (heutzutage auch manchmal von Mädchen) zu ihren Familien gebracht und dort auf die Felder, im Herrgottswinkel hinter das Kruzifix und auf Gräber gesteckt. Die Palmbuschn sollen Hab und Gut der Menschen vor Blitzen schützen.

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Ostern

Ostern

Ostern ist das wichtigste christliche Fest, denn an diesen Tagen wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Aber es geht natürlich auch um die Wiederbelebung der Natur. Das wird im Frühling in vielen Kulturen gefeiert.   Überall in Deutschland (wie anderswo) gibt es Osterbräuche und –Traditionen: Osterfeuer, Osterkerzen, Ostereier und – weniger bekannt – das „Osterwasser“.

Ostern ist das wichtigste christliche Fest, denn an diesen Tagen wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Aber es geht natürlich auch um die Wiederbelebung der Natur. Das wird im Frühling in vielen Kulturen gefeiert.  Überall in Deutschland (wie anderswo) gibt es Osterbräuche und –Traditionen: Osterfeuer, Osterkerzen, Ostereier und – weniger bekannt – das „Osterwasser“.

Heidnisches Fest zu Ehren der Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostara Ostern war ursprünglich ein heidnisches Fest zu Ehren einer germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin, als die Menschen in Europa an viele Götter glaubten. Ostara hieß sie, das bedeutet Osten, denn man verglich sie mit der Morgenröte - und von ihrem Namen leitet sich unser heutiges Wort

Heidnisches Fest zu Ehren der Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostara

Ostern war ursprünglich ein heidnisches Fest zu Ehren einer germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin, als die Menschen in Europa an viele Götter glaubten. Ostara hieß sie, das bedeutet Osten, denn man verglich sie mit der Morgenröte - und von ihrem Namen leitet sich unser heutiges Wort "Ostern" ab. Ihr Fest wurde immer nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Der Winter wurde mit Feuer und Lärm vertrieben.

Palmensonntag Am Palmsonntag, 7 Tage vor Ostern, werden die sogenannten Palmbuschn (Weidenzweige mit Palmkätzchen) - verziert mit Schmuck aus bunten Hobelspänen - in der Kirche geweiht, nach der Messe von jungen Burschen (heutzutage auch manchmal von Mädchen) zu ihren Familien gebracht und dort auf die Felder, im Herrgottswinkel hinter das Kruzifix und auf Gräber gesteckt. Die Palmbuschn sollen Hab und Gut der Menschen vor Blitzen schützen.

Palmensonntag

Am Palmsonntag, 7 Tage vor Ostern, werden die sogenannten Palmbuschn (Weidenzweige mit Palmkätzchen) - verziert mit Schmuck aus bunten Hobelspänen - in der Kirche geweiht, nach der Messe von jungen Burschen (heutzutage auch manchmal von Mädchen) zu ihren Familien gebracht und dort auf die Felder, im Herrgottswinkel hinter das Kruzifix und auf Gräber gesteckt. Die Palmbuschn sollen Hab und Gut der Menschen vor Blitzen schützen.

Gründonnerstag   Am Gründonnerstag nahm Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern. Er wurde noch am selben Tag verraten und verhaftet.. Grün meint „gronan“, das mittelhochdeutsche Wort für „weinen“, weil Jesus verhaftet wurde. Trotzdem gibt es Christen, die am Gründonnerstag nur grüne Lebensmittel essen. Juan de Juanes: Abendmahl, 60er-Jahre des 16. Jahrhunderts Museo del Prado in Madrid

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag nahm Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern. Er wurde noch am selben Tag verraten und verhaftet.. Grün meint „gronan“, das mittelhochdeutsche Wort für „weinen“, weil Jesus verhaftet wurde. Trotzdem gibt es Christen, die am Gründonnerstag nur grüne Lebensmittel essen.

Juan de Juanes:

Abendmahl,

60er-Jahre

des 16. Jahrhunderts

Museo del Prado

in Madrid

Ostereier Das Ei ist schon immer ein Symbol für die Fruchtbarkeit, das Leben und den Neuanfang gewesen. Kein Wunder also, dass Eier auch in den Farben des Frühlings bemalt werden. Für die Christen ist das Ei das Zeichen der Auferstehung. Gefärbte Eier wurden schon im 4. Jahrhundert in christlichen Grabstätten gefunden. Im Mittelalter bezahlten die Bauern die Pacht für die Ländereien, die sie bestellten, unter anderem mit Eiern.

Ostereier

Das Ei ist schon immer ein Symbol für die Fruchtbarkeit, das Leben und den Neuanfang gewesen. Kein Wunder also, dass Eier auch in den Farben des Frühlings bemalt werden.

Für die Christen ist das Ei das Zeichen der Auferstehung. Gefärbte Eier wurden schon im 4. Jahrhundert in christlichen Grabstätten gefunden. Im Mittelalter bezahlten die Bauern die Pacht für die Ländereien, die sie bestellten, unter anderem mit Eiern.

Der Osterhase Heutzutage kennt ihn jedes Kind: Es gibt ihn als Schokoladen- oder Marzipanhasen, als Hasenkuchen oder als Helden zahlreicher Bilderbücher, und am Ostersonntag versteckt er die Ostereier im heimischen Garten oder in der guten Stube. Der Hase steht dabei als Frühlingssymbol, das Ei für Fruchtbarkeit und Neubeginn. Ostern gilt bei den Christen als Sinnbild für neues Leben, so wie ursprünglich das Frühlingsfest bei den Germanen. Kein Wunder also, dass dem Hasen in der Symbolik eine Schlüsselrolle zukommt; immerhin können Häsinnen jährlich mehrmals bis zu acht Junge zur Welt bringen.

Der Osterhase

Heutzutage kennt ihn jedes Kind: Es gibt ihn als Schokoladen- oder Marzipanhasen, als Hasenkuchen oder als Helden zahlreicher Bilderbücher, und am Ostersonntag versteckt er die Ostereier im heimischen Garten oder in der guten Stube. Der Hase steht dabei als Frühlingssymbol, das Ei für Fruchtbarkeit und Neubeginn.

Ostern gilt bei den Christen als Sinnbild

für neues Leben, so wie ursprünglich

das Frühlingsfest bei den Germanen.

Kein Wunder also, dass dem Hasen in der

Symbolik eine Schlüsselrolle zukommt;

immerhin können Häsinnen jährlich

mehrmals bis zu acht Junge zur Welt bringen.

Eiersuchen und Osterbaum Seit rund drei Jahrhunderten bringt der Osterhase die Eier und versteckt sie im Garten. Die Kinder müssen sie Ostersonntag suchen. Schon vorher werden ausgeblasene Eier an Zweigen aufgehängt, um die Ostersaison einzuläuten.

Eiersuchen und Osterbaum

Seit rund drei Jahrhunderten bringt der Osterhase die Eier und versteckt sie im Garten. Die Kinder müssen sie Ostersonntag suchen.

Schon vorher werden ausgeblasene Eier an Zweigen aufgehängt, um die Ostersaison einzuläuten.

Süßes Lamm in Deutschland Das Osterlamm, das in Deutschland als Gebäck auf den Tisch kommt, geht auf das jüdische Ritual zurück, am Passahfest ein Lamm zu verspeisen. Das Christentum nahm die Symbolik des Opferlamms auf und setzte es gleich mit Jesus, der für alle Menschen am Kreuz gestorben war. Nicht alle Menschen konnten sich früher ein Lamm leisten. Stattdessen wurde aus einem süßen Teig ein Lamm gebacken.

Süßes Lamm in Deutschland

Das Osterlamm, das in Deutschland als Gebäck auf den Tisch kommt, geht auf das jüdische Ritual zurück, am Passahfest ein Lamm zu verspeisen. Das Christentum nahm die Symbolik des Opferlamms auf und setzte es gleich mit Jesus, der für alle Menschen am Kreuz gestorben war.

Nicht alle Menschen konnten sich früher ein Lamm leisten. Stattdessen wurde aus einem süßen Teig ein Lamm gebacken.

Osterwasser Besonders zu Ostern und Pfingsten finden Taufgottesdienste statt. Das Wasser, mit dem getauft wird, ist durch das Kreuz in der Osternacht gesegnet worden. In vorchristlichen Zeiten glaubten die Menschen daran, dass ihnen ein Bad in einem fließenden Gewässer am Ostersonntag ihre Jugend und Schönheit erhalten würde.  Es muss sehr früh am Ostermorgen aus einer Quelle oder einem Bach geschöpft und in vollkommenem Schweigen nach Hause getragen werden. Es hat dafür aber auch große Heilkraft. 

Osterwasser

Besonders zu Ostern und Pfingsten finden Taufgottesdienste statt. Das Wasser, mit dem getauft wird, ist durch das Kreuz in der Osternacht gesegnet worden. In vorchristlichen Zeiten glaubten die Menschen daran, dass ihnen ein Bad in einem fließenden Gewässer am Ostersonntag ihre Jugend und Schönheit erhalten würde. Es muss sehr früh am Ostermorgen aus einer Quelle oder einem Bach geschöpft und in vollkommenem Schweigen nach Hause getragen werden. Es hat dafür aber auch große Heilkraft. 

Osterprozession und Osterreiten    In Südeuropa und Südamerika finden Umzüge der katholischen Gemeinden statt, die den Leidensweg Jesu Christi nacherzählen. Neben der Jesusfigur am Kreuz werden auch Heiligenfiguren auf den Schultern der Gläubigen durch die Städte und Dörfer getragen. Die Prozessionen enden dann mit Messen in den Kirchen. Besonders viele Osterbräuche gibt es in der Oberlausitz im Osten Deutschlands, wo die nationale Minderheit der Sorben leben. Höhepunkt ist in jedem Jahr das traditionelle Osterreiten zwischen Kamenz und Bautzen. Nach einer alten Tradition reiten katholische Männer in Frack und Zylinder auf geschmückten Pferden in neun Prozessionen in die Nachbarsorte und verkünden die christliche Botschaft von der Auferstehung Christi. Dabei wird mit dem Kreuz auf dem Pferd um die Äcker geritten. So soll die Saat gesegnet werden, damit im Herbst reichlich geerntet werden kann.

Osterprozession und Osterreiten

In Südeuropa und Südamerika finden Umzüge der katholischen Gemeinden statt, die den Leidensweg Jesu Christi nacherzählen. Neben der Jesusfigur am Kreuz werden auch Heiligenfiguren auf den Schultern der Gläubigen durch die Städte und Dörfer getragen. Die Prozessionen enden dann mit Messen in den Kirchen. Besonders viele Osterbräuche gibt es in der Oberlausitz im Osten Deutschlands, wo die nationale Minderheit der Sorben leben. Höhepunkt ist in jedem Jahr das traditionelle Osterreiten zwischen Kamenz und Bautzen. Nach einer alten Tradition reiten katholische Männer in Frack und Zylinder auf geschmückten Pferden in neun Prozessionen in die Nachbarsorte und verkünden die christliche Botschaft von der Auferstehung Christi. Dabei wird mit dem Kreuz auf dem Pferd um die Äcker geritten. So soll die Saat gesegnet werden, damit im Herbst reichlich geerntet werden kann.

Der nasse Ostermontag   Die Polen mögen es feucht-fröhlich. Sie gehen mit Eimern und sogar Wasserpistolen aufeinander los und bespritzen sich gegenseitig mit Wasser. Der Brauch

Der nasse Ostermontag

Die Polen mögen es feucht-fröhlich. Sie gehen mit Eimern und sogar Wasserpistolen aufeinander los und bespritzen sich gegenseitig mit Wasser. Der Brauch "Smingus-Dyngus" soll an die Taufe des Prinzen Mieszko I. im Jahre 966 erinnern, der den Polen das Christentum brachte.

Die Osterkerze und das Osterfeuer In der Osternacht wird eine brennende Kerze in die dunkle Kirche getragen. Sie soll zeigen, dass Jesus Christus das Licht in die Welt gebracht hat. Auch das Osterfeuer ist das Zeichen des Lichts. Es ist nur sehr viel größer als eine Kerze. Das Feuer steht als Symbol für die Sonne, die das Leben auf der Erde ermöglicht. Mit den Osterfeuern wurde im Frühjahr die Sonne als Hüterin der Fruchtbarkeit und neuen Wachstums begrüßt. Im Weserbergland rollen die Menschen sogar brennende Räder ins Tal, in anderen Gegenden binden sie eine Strohpuppe ans brennende Kreuz, die Jesus Verräter Judas darstellen soll. Mittlerweile werden fast überall in Deutschland an Ostern große Feuer entzündet, an denen sich viele Menschen versammeln, um sich das Feuerschauspiel anzusehen. Oben im Norden Deutschlands und in den skandinavischen Ländern sollen mit den Osterfeuern böse Geister und der Winter vertrieben werden.

Die Osterkerze und das Osterfeuer

In der Osternacht wird eine brennende Kerze in die dunkle Kirche getragen. Sie soll zeigen, dass Jesus Christus das Licht in die Welt gebracht hat.

Auch das Osterfeuer ist das Zeichen des Lichts. Es ist nur sehr viel größer als eine Kerze.

Das Feuer steht als Symbol für die Sonne, die das Leben auf der Erde ermöglicht. Mit den Osterfeuern wurde im Frühjahr die Sonne als Hüterin der Fruchtbarkeit und neuen Wachstums begrüßt. Im Weserbergland rollen die Menschen sogar brennende Räder ins Tal, in anderen Gegenden binden sie eine Strohpuppe ans brennende Kreuz, die Jesus Verräter Judas darstellen soll.

Mittlerweile werden fast überall in Deutschland an Ostern große Feuer entzündet, an denen sich viele Menschen versammeln, um sich das Feuerschauspiel anzusehen. Oben im Norden Deutschlands und in den skandinavischen Ländern sollen mit den Osterfeuern böse Geister und der Winter vertrieben werden.

Wortschatz Frühling

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